Wasteland 2: Fargo über Spielebudgets - 4Players.de

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Taktik-Rollenspiel
Release:
kein Termin
19.09.2014
kein Termin
16.10.2015
16.10.2015
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Wasteland 2
85

“Freut euch auf ein brutales, groteskes und süffisantes Rollenspiel mit viel Erkundungsfreiheit und Konsequenzen.”

 
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Test: Wasteland 2
85

“Auch auf der Konsole entführt Wasteland 2 in ein brutales, groteskes, wunderbar süffisantes Endzeit-Abenteuer. Rollenspieler alter Schule? Zugreifen!”

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“Auch auf der Konsole entführt Wasteland 2 in ein brutales, groteskes, wunderbar süffisantes Endzeit-Abenteuer. Rollenspieler alter Schule? Zugreifen!”

Leserwertung: 77% [4]

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Wasteland 2: Fargo über Spielebudgets

Wasteland 2 (Rollenspiel) von inXile Entertainment / Deep Silver
Wasteland 2 (Rollenspiel) von inXile Entertainment / Deep Silver - Bildquelle: inXile Entertainment / Deep Silver
Knapp 20 Tage vor dem Ende der Kickstarter-Kampagne für Wasteland 2 wurden schon über 1,6 Mio. Dollar an Investitionen zugesagt. Damit konnte inXile das ursprüngliche, durchaus ambitionierte Ziel von 900.000 Dollar bereits deutlich übertreffen.

Kleinere Indie-Studios würden angesichts solcher Summen fragen, wofür das Team denn überhaupt so viel Geld benötigt, merkt Brian Fargo in einem Interview mit Ripten an. Große Publisher wiederum würden sich wundern, wie man ein derartiges Projekt mit einem solch "kleinen" Budget überhaupt verwirklichen kann.

Die Zusammenarbeit mit einem etablierten Hersteller würde das Budget in der Regel um 25 bis 35 Prozent aufblasen, mutmaßt Fargo basierend auf seinen bisherigen Erfahrungen. So würden sie z.B. darauf bestehen, Aufgaben wie das Casting und die Tonaufnahmen selbst zu übernehmen. Dabei würde viel mehr Geld ausgegeben, als wenn sich die Entwickler selbst darum kümmern würden. Oftmals hätten die Entwickler auch nicht die Möglichkeit, sich mit den Sprechern zu unterhalten und ihnen den Kontext der jeweiligen Texte zu schildern. Bei seinem letzten Projekt - Fargo bezieht sich wohl auf Hunted - habe man keinerlei Einfluss auf die Intro-Sequenz gehabt. Viele Entwickler würden sich aber nicht über solche Dinge beschweren, weil die Publisher sonst zukünftig nicht mehr mit ihnen zusammen arbeiten wollen würden.

"I think there is a direct correlation between the developers that have the power to kick (publishers) out of their office. Blizzard doesn’t have to put up with that. Epic doesn’t have to put up with that. Why do their products keep coming out one good one after another? Because they don’t have to listen to that."

Auf die Frage, wie man denn die jüngere Spielergeneration ansprechen will, die postapolyptische RPGs eher über Fallout 3 und Fallout: New Vegas kennengelernt haben, entgegnet Fargo direkt: Wasteland 2 werde von Fans finanziert, deswegen mache er sich über die jüngere Zielgruppe keine Gedanken. Er gehe davon aus, dass auch jene Nutzer ihren Spaß haben werden - das Projekt richte sich aber klar an jene Kunden, die mit Spielen wie Wasteland, Fallout und Fallout 2 groß geworden sind.

"I’m simply not going to worry about how I get these console guys to come over and like it, because there is no reason to. We all know the experience that we grew up with. We all loved it and we’ve all been wanting one, so that’s what I’m going to bring. It’s not a putdown on the console product, it’s just that I’m not going to worry about how to get them."

Kommentare

Shrike schrieb am
Das ist der richtige Spirit "Ich will Wasteland 2 entwickeln" und nicht "Ich muss Haufen Scheisse 3 entwickeln".
Ich gespannt und vergewaltige derweil Fallout 1-3 (3=Fallout Tactics).
Suppression schrieb am
Falls du damit auf Wasteland 2 und das "Spiel für die Fans" anspielst:
Klar, sowas kann auch hier passieren. Aber Brian Fargo hat eine etwas andere Vita als Carsten Strehse und das damalige Interplay war auch ein anderes Kaliber als Silver Style Entertainment ;)
Außerdem wird Fargo nicht unter dem Druck stehen, das Spiel releasen zu müssen, selbst, wenn es möglicherweise noch nicht ganz fertig ist. Zumindest die Hoffnung auf etwas Vernünftiges ist also wesentlich gerechtfertigter als damals bei The Fall.
Pyoro-2 schrieb am
Was denn, trotz vorbildlicher community Einbindung...
Carsten Strehse hat geschrieben:Es gilt weiterhin: Nehmt Einfluss! Sagt uns was ihr wollt, nur so können wir ein Spiel entwerfen, dass so weit wie möglich Euren Vorstellungen und Wünschen entspricht.
...gibt's ja garnicht ;)
Suppression schrieb am
Ich fand bei The Fall allein die Laufgeschwindigkeit so fürchterlich langsam, dass ich es nach 'ner Stunde wieder rausgehauen und nie wieder reingeladen hab. Und die Sprachausgabe... Oh Himmel, das war mit das Schlechteste, was ich je gehört habe.
FuerstderSchatten schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Sid6581 hat geschrieben:The Fall hatte aber ganz andere Probleme, vor allem den Größenwahnsinn eines Carsten Strehse, der wirklich dachte, mit Silver Style einen legitimen Nachfolger von Fallout aufziehen zu können.
Hatte man nicht unter großem Geschrei extra einen Ex-Fallouter als "Berater" für ein paar Wochen nach Berlin geflogen? Egal, dank der Bugs und dem Kopierschutz bin ich eh niemals weiter als eine halbe Stunde Spielzeit gekommen.
Ich habs länger gespielt, aber es wurde und wurde nicht besser. Eigentlich eher umgekehrt, es wurde immer schlechter.
schrieb am

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