Star Command: Was von Kickstarter übrig blieb - 4Players.de

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Runden-Strategie
Entwickler: War Balloon Games
Publisher: -
Release:
Q3 2012
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Star Command: Vorstellung und was von Kickstarter übrig blieb

Star Command (Strategie) von
Star Command (Strategie) von - Bildquelle: War Balloon Games
Der Weltraum, unendliche Weiten... Die Galaxie erforschen, das eigene Raumschiff instand und die Crew bei Laune halten, Außerirdische bekämpfen - Star Command ist ein digitales Star Trek mit einer Prise X-COM. Nicht nur das Äußere erinnert stark an den Klassiker, auch inhaltlich gleichen sich die Spiele. Immerhin baut man das Raumschiff entsprechend der eigenen Vorlieben aus: zum Forschungslabor, zum Schlachtkreuzer oder als diplomatisches Vehikel. Die Mannschaft entwickelt sich ebenfalls weiter; man hat sogar die Möglichkeit, Gastarbeiter zwischen dem eigenen und einem außerirdischen Schiff auszutauschen.

Das Erforschen soll eine große Rolle spielen, denn man entdeckt neue Planeten oder verlassene Raumschiffe, man schickt Außenteams auf Mission und kommt gegenüber fremden Wesen diplomatischen Aufgaben nach. Sollte die Diplomatie scheitern, muss man natürlich im Weltraumkampf überleben. Und genau wie in X-COM können feindliche Wesen sogar ins Schiff eindringen.

Finanziert wurde Star Command zumindest teilweise über Kickstarter - so war es jedenfalls geplant. Tatsächlich hat Entwickler War Balloon Games inzwischen offengelegt, wie viel Geld dem Team nach Abzug aller Kosten übrig blieb...

20.000 Dollar benötigten die Entwickler, 36.967 erhielten sie nach Ablauf der Kickstarter-Kampagne. Nachdem das Projekt grünes Licht erhielt, kamen allerdings verschiedene Ausgaben auf War Balloon zu (die Werte dürften gerundet sein): So betrug der Anteil für die Dienste von Kickstarter und Amazon Payments 3.000 Dollar, ganze 10.000 Dollar sind die Boni für Unterstützer einschließlich Versandkosten wert, 4.000 Dollar kostete der offizielle Aufbau des Studios, 2.000 die Herstellung von Posterzeichnungen, 1.000 Dollar musste für Test-Hardware ausgegeben werden, 3.000 Dollar wurden für die Teilnahme auf der Penny Arcade Expo fällig. Da das Erstellen der Musik wohl ausgelagert wurde, gehen für diesen Posten außerdem 4.000 Dollar ab und 2.000 weitere Dollar konnten nicht von den Konten der Unterstützer abgezogen werden.

Etwa 6.000 Dollar hatten die Entwickler im Anschluss noch übrig - und weil die als Einkommen angerechnet werden, gingen davon satte 30 Prozent an Steuern ab. Die Entwickler raten allen Kickstarter-Teilnehmern daher, das eingenommene Geld vor Jahresende zu verbrauchen. Sie warnen außerdem davor, die für Boni anfallenden Kosten zu unterschätzen und würden im Nachhinein keine 4.000 Dollar mehr für Anwälte ausgeben, die sich um die rechtliche Seite des Studioaufbaus kümmerten - nach dem Erhalt des Kickstarter-Geldes wären sie nervös geworden und hätten ihr Unternehmen auf jeden Fall korrekt aufbauen wollen.

Letztendlich haben die Entwickler Kredit in Höhe von mehr als 50.000 Dollar aufgenommen, um ihr Spiel Wirklichkeit werden zu lassen.

Star Command soll im Sommer dieses Jahres für iOS- und Android-Plattformen, in beiden Fällen sowohl Smartphones als auch Tablets, erscheinen.

Bilder: Im Weltall hört dich keiner forschen


Quelle: Offizielle Webseite, Kickstarter

Kommentare

LevaFresel schrieb am
Klarer Fall von einer Gruppe von Leuten die zwar Know How haben wie man nen Game macht aber nicht von dem drum herum. Das ist ein nicht zu unterschätzender Punkt und darüber sollte man sich vorher Gedanken machen.
Mein Geld geht bei Kickstarter nur an Personen / Gruppen / Firmen bei denen ich deutlich das Gefühl habe das die Wissen was sie tun. Bei einem Tim Schäfer der ein Studio seit Jahren hat und bei dem ich glaube das er genau weiß wie das Business läuft ist das z.B. so. Ebenso bei Brian Fargo und einigen anderen.
SectionOne schrieb am
Abelard hat geschrieben:
ganze 10.000 Dollar sind die Boni für Unterstützer einschließlich Versandkosten wert
Selbst schuld. Idioten.
Wenn ich einen Entwickler finanziell unterstütze, dann um sein Projekt zu ermöglichen und nicht für irgendwelche Goodies.
Die Goodies animieren die leute aber dazu auch die höheren Beträge zu zahlen, und nicht nur das Minimum um das Spiel zu bekommen! Generell ist an Goodies ja auch nichts schlimmes, nur muß man halt in der Lage sein diese angemessen zu kalkulieren :roll:
Abelard schrieb am
ganze 10.000 Dollar sind die Boni für Unterstützer einschließlich Versandkosten wert
Selbst schuld. Idioten.
Wenn ich einen Entwickler finanziell unterstütze, dann um sein Projekt zu ermöglichen und nicht für irgendwelche Goodies.
Cpt. Trips schrieb am
Generell sollte seitens Kickstarter ein zumindest rudimentärer Business Plan verlangt werden, bevor so ein Projekt dort registriert werden kann. Aber das ist Kickstarter wahrscheinlich auch egal, Hauptsache sie bekommen die Kohle. ;)
Auch wenn es viele Leute nicht wahr haben wollen, aber ohne ein bisschen BWL ist man heutzutage schneller am Ar... als man denkt, gerade wenn dann so Sachen wie Kredite und nicht geplante Ausgaben auf einen zukommen. ;)
Gutgläubigkeit und Enthusiasmus können auch nach hinten los gehen.
Nuracus schrieb am
baRDok hat geschrieben:LoL der sitzt da jetzt nicht wirklich auf den Klo, oder xD.
Ist das geil ... :D
was ein Hammertrailer! Dieses Ende, fantastisch :D
Das Spiel gefällt mir schonmal ausgesprochen gut, schade echt, dass sie sich zu Beginn so verzettelt haben.
Das Ding wär mir locker 5 ? wert, wenns vernünftig auf meinem Smartphone läuft.
schrieb am

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