Call of Duty: Black Ops 2: Ex-Diktator verklagt Activision, denn seine Präsenz im Spiel hätte den Realismusgrad erhöht - 4Players.de

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Military-Shooter
Entwickler: Treyarch
Publisher: Activision
Release:
13.11.2012
kein Termin
13.11.2012
13.11.2012
30.11.2012
Test: Call of Duty: Black Ops 2
74

“Der vorbildliche Mehrspielermodus ist wieder einmal Herz und Seele von Black Ops und rettet das Spiel. Denn die Kampagne bietet zwar einige frische Ideen, liefert aber sonst uninspirierte Ballerware von der Stange.”

 
Keine Wertung vorhanden
Test: Call of Duty: Black Ops 2
74

“Die PC-Version liefert minimal bessere Grafik, orientiert sich sonst aber in jeder Hinsicht an den Konsolenfassungen.”

Test: Call of Duty: Black Ops 2
74

“Der vorbildliche Mehrspielermodus ist wieder einmal Herz und Seele von Black Ops und rettet das Spiel. Denn die Kampagne bietet zwar einige frische Ideen, liefert aber sonst uninspirierte Ballerware von der Stange.”

Test: Call of Duty: Black Ops 2
55

“In der Kampagne ist die Welt noch in Ordnung - aber der Mehrspielermodus wurde auf WiiU komplett verhunzt! Schade um die netten Extra-Ideen.”

Leserwertung: 55% [17]

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Call of Duty: Black Ops 2 - Ehemaliger Diktator verklagt Activision

Call of Duty: Black Ops 2 (Shooter) von Activision
Call of Duty: Black Ops 2 (Shooter) von Activision - Bildquelle: Activision
Der ehemalige Diktator von Panama (1983 bis 1989), Manuel Noriega, hat Activision verklagt, denn in Call of Duty: Black Ops 2 wurde sein Name und sein Aussehen ohne sein Einverständnis verwendet. Die Klage wurde beim Los Angeles County Superior Court eingereicht. Es geht offenbar um folgende Mission aus dem Actionspiel.



Der ehemalige Diktator sagte, dass ihn das Spiel "als Kidnapper, Mörder und Staatsfeind" präsentieren würde. Und neben der Verletzung von Persönlichkeitsrechten sieht Noriega auch einen finanziellen Verlust, schließlich hätte seine virtuelle Anwesenheit im Spiel auch die Authentizität bzw. den Realismusgrad erhöht, was wiederum die Verkaufszahlen positiv beeinflusst hätte. Noriega und sein Anwalt fordern daher eine Entschädigung für den "verlorenen Profit" und den "angerichteten Schaden".

Quelle: Courthouse News via VG247

Kommentare

Mojo8367 schrieb am
Moccajoe hat geschrieben:Wenn ein Prominenter (ob Politiker, Schauspieler oder sonstwie Person des öffentlichen Lebens ist dabei egal) nichts dagegen hat, das seine Person ohne sein Einverständnis für ein Medium genutzt wurde und daher nicht klagt, ist das unproblematisch. Sobald aber eine realistische Darstellung gemacht wird mit der er nicht einverstanden ist und folglich klagt, hat er große Chancen den Prozess auch zu gewinnen. Satire ist hier ein Sonderfall. Die Verballhornung einer Person, Organisation oder eines Trademarks ist in Form klar erkennbarer humoristischer Äußerungen / Darstellung, eine nicht ahnbare Form der Meinungsäußerung (zumindest funktioniert es so im amerikanischen Recht. Im deutschen Recht könnte es wieder anders geregelt sein).
es kommt eben auf die darstellung an, gibt es einen fiktiven charakter mit fiktivem namen der nur charakterzüge übernimmt und von mir aus auch eine gewisse äußerliche ähnlichkeit besitzt ist es wohl kein problem und auch rechtlich ok.
sobald der charakter aber explizit den namen merkel/steinbrück etc. als beispiel bekommt, geht ohne einverständnis gar nix mehr, da dann der direkte bezug gegeben ist.
Nuc3 schrieb am
Der kleine möchte auch ein Stück vom großen Kuchen haben.
Moccajoe schrieb am
SethSteiner hat geschrieben:Die werden meistens natürlich nicht deutlich gezeigt, was aber nichts mit Gesetzen zutun hat, sondern viel mehr dass Schauspieler halt nicht aussehen wie die Menschen die sie darstellen. Wenn es dann einen Auftritt von Barack Obama bei Doctor Who gibt, wird das Gesicht nicht deutlich gezeigt, weil er eben nicht aussehen würde wie Barack Obama. Aber so groß sind die Hemmungen doch nun wirklich nicht, ich mein wir machen hier in Deutschland glatt ganze Filme kurz nach dem bestimmte Politiker abgedankt haben (Guttenberg, Wulff).
Wenn ein Prominenter (ob Politiker, Schauspieler oder sonstwie Person des öffentlichen Lebens ist dabei egal) nichts dagegen hat, das seine Person ohne sein Einverständnis für ein Medium genutzt wurde und daher nicht klagt, ist das unproblematisch. Sobald aber eine realistische Darstellung gemacht wird mit der er nicht einverstanden ist und folglich klagt, hat er große Chancen den Prozess auch zu gewinnen. Satire ist hier ein Sonderfall. Die Verballhornung einer Person, Organisation oder eines Trademarks ist in Form klar erkennbarer humoristischer Äußerungen / Darstellung, eine nicht ahnbare Form der Meinungsäußerung (zumindest funktioniert es so im amerikanischen Recht. Im deutschen Recht könnte es wieder anders geregelt sein).
sphinx2k schrieb am
Unabhängig von den normalen rechten an der Eigenen Person. Ist es natürlich eine frage wie wird jemand dargestellt. Egal ob berechtigt oder nicht, der Kerl wird nun mal alles andere als Positiv dargestellt.
Wenn ich ne Person des öffentlichen Lebens nehme und damit nen Porno Animiere wird die Strafe vermutlich noch mal anders ausfallen als wenn es eine Animation eines öffentlichen Auftritts wäre.
Mojo8367 schrieb am
lol, auf der einen seite beschwert er sich über seine darstellung im spiel, auf der anderen seite meint er der realismusgrad würde erhöht.
ja wat denn nu? :wink:
schrieb am

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