Phantom Entertainment

Phantom-Konsole: Macher zahlungsunfähig

Bei Infinium Labs, den Machern der Konsole Phantom , klafft laut einem Bericht der Spieleseite GameSpot ein Loch von fast 4 Mio. US-Dollar in der Kasse. Bereits am 23. August gab das Unternehmen gegenüber der SEC an, dass sich nur noch 134.226 Dollar in seiner Kasse befanden. Dem stand damals ein Fehlbetrag beim Umsatzkapital von 3.962.226 Dollar gegenüber, was bedeutet, dass Infinium zahlungsunfähig war. Ein Sprecher der erst im Januar gegründeten Firma kommentierte das lapidar, dass Startups eben öfters ihr Kreditlimit überziehen. In den nächsten 12 Monaten will Infinium Verkäufe in Höhe von 34.971.000 Dollar tätigen, dem stehen allerdings Kosten von rund 68.846.000 Dollar gegenüber. Wo sollen die Fehlbeträge also herkommen? Ob die Konsole wie geplant im November erscheint, scheint derzeit also davon abzuhängen, ob Infinium Labs neue Geldquellen findet.               
Autor: Bodo Naser
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Kommentare

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  • Die Idee der Konsole ist ja nicht schlecht, aber sowas kann eigentlich nur einer der Branchenriesen schaffen und keine Nonames......
  • spieledowloads sind einfach nicht mein ding ( - nur ein punkt der das phantom aushebelt ... außerdem die konsole vor dem release der next generation rauszubringen is ne schlechte idee...)
  • Darkmoon2k hat es schön beschrieben ;) IMHO war/ist/wird der/die/das Phantom sowieso schon zum Tode verurteilt. Der Markt war schon damals gesättigt. Wer PC-Spiele brauchte, der hatte entweder schon einen ausgebauten PC, oder mit der X-Box einen kleinen Bruder für's Wohnzimmer. Wer japanische  [...] Darkmoon2k hat es schön beschrieben ;) IMHO war/ist/wird der/die/das Phantom sowieso schon zum Tode verurteilt. Der Markt war schon damals gesättigt. Wer PC-Spiele brauchte, der hatte entweder schon einen ausgebauten PC, oder mit der X-Box einen kleinen Bruder für's Wohnzimmer. Wer japanische Spiele wollte, konnte zwischen PS2 und GameCube wählen. Wer unterwegs sein, aber dennoch sein Pixel steuern wollte, der hatte einen GameBoy (Advance). Einen auf Windows basierten - Barebone-ähnliches - Produkt, mit nahezu Null zukunftsträchtigen Ideen, konnte man wirklich höchstens die Zombies in Resident Evil jagen ;) Wärend die X-Box mit XB-Live asbald ihre Konsole fit für das Netz machte und ihre Produkte damit weiterhin pflegen, hat die Phantom ausser ASCII-Zeichen keine "Beweise" vorzubringen. Da KANN kein Geld lange arbeiten. (Ähnlichkeiten mit DN4e reinzufällig und kaaaaaum gewollt ;)) Das ganze erinnert mich fatal an die leider fehlgeschlagenen Versuche, einen Amiga-Nachfolger zum A4000 auf die Beine zu stellen. Phase-5, damals ein Garant für Spitzen Turbokarten, wollte einen Megarechner mit DSPs, eigenen Custom-Chips und Wahnsinnsdaten vorstellen. Ausser ASCIIs nix gewesen. Die Ankündigungen von Seiten Amiga Inc. über geplante High-Speed Amigas mit völlig neuem Design klangen ebenfalls fantastisch. Dynamische CPU-Cores die sogar zwischen PPC und x86 Befehlssätze per Update hin- und herwechseln könnten, klangen traumhaft.... doch Vaporware ! Und nun ? Der Amiga-One ist ein PPC-Board. Ein nettes, aber weder eines aus dem Hause Amiga Inc., noch ein Überflieger. Amiga Inc. nahm sich SEGA zum Vorbild und besinn sich ihrer Software-Seiten. Dazu AmigaOS4. Nettes Update, aber kann sich keinesfalls mit MacOS-X messen. Im Gegensatz zum alten OS sind dicke Sprünge zu verzeichnen, doch im Vergleich zu heutigen Desktop-Rechnern sind noch etliche Generationen nachzuholen. Alles erinnert frappierend an diese Geschichte. Der damalige P5/A1 Traum-Amiga erwies sich als "Phantom". Es könnte sogar soweit kommen, dass die Phantom aus Geldgründen und den Druck der darauf lastet, wesentlich "früher" auf dem Markt kommen müsste. Dann würden wir ein Produkt bekommen, wie sie in Versandhaus-Kataloge und Kauf-TV zu finden sind. Den Status einer High-End "Konsole", wie sie geplant war, wird sie damit sofort verlieren und künftig nur als "Wohnzimmer Spiel-Computer mit Internet" in einschlägigen Versandkataloge zu finden sein ;) -=MAX HEADROOM=- - Der Virus der Gesellschaft