Oculus Rift: Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis" - 4Players.de

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Hardware
Entwickler: Oculus VR
Publisher: Facebook
Release:
28.03.2016
28.03.2016
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Dank Facebook-Deal: "Ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis"

Oculus Rift (Hardware) von Facebook
Oculus Rift (Hardware) von Facebook - Bildquelle: Oculus Rift Online
Es ist vielleicht einer der prägenden Deals des Jahres: Facebook hat sich mit Oculus VR geeinigt und wird das Unternehmen für zwei Mrd. Dollar übernehmen - weitere 300 Mio. Dollar könnten noch folgen, falls bestimmte VR-Spezialisten bestimmte Ziele erreichen.

Im Gespräch mit Polygon schildert Oculus-Gründer Palmer Luckey die Auswirkungen auf die erste Verkaufsversion des Rift-Headsets: Man werde "ein besseres Produkt zu einem günstigeren Preis" bieten können. Der Mann, der es damit im Alter von 21 Jahren innerhalb von zwei Jahren vom Garagentüftler zum Multimillionär gebracht hat, betont: Spiele seien nach wie vor im Fokus des Unternehmens.

Dank Facebook sei man in einer völlig anderen Position, um mit Zulieferern über die Bestellung von Komponenten zu verhandeln. Brendan Iribe, der Geschäftsführer von Oculus VR, merkt an, Mark Zuckerberg habe die Übernahme noch mit dem folgenden Argument schmackhaft gemacht: Im Gegensatz zu Oculus VR sei Facebook primär eine Softwarefirma. Dort sei man nicht abhängig von einer hohen Gewinnspanne bei der Hardware. Sprich: Ähnlich wie Amazon mit seinen Kindle-Geräten können Facebook und Oculus VR das Rift zu einem Kampfpreis veröffentlichen.

Auch auf Reddit lässt man Ähnliches verlauten: Natürlich würden 100 Mio. Dollar an Risikokapital ausreichen, um irgendein VR-Headset zu veröffentlichen - aber nicht das absolute Wunschprodukt. Jetzt könne man wirklich individuell gestaltete Hardware fertigen lassen und sei nicht mehr von den "Speiseresten der Smartphone-Branche" abhängig. Da bewege man sich aber in Bereichen, von mehreren Hundert Mio. Dollar. Auch könne man viel mehr Geld in die Entwicklung von Inhalten investieren. Generell werde es bald noch ein paar gute Neuigkeiten geben, über die man bisher noch nicht geredet hat. 

Dank der zusätzlichen Mittel werde man auch Indie-Entwickler besser unterstützen können - bisher hätten die Kapazitäten nur für enge Partner gereicht. Es sei schon immer eines seiner persönlichen Ziele gewesen, diesen Bereich zu stärken, da Indies den VR-Bereich stärker vorantreiben würden als alle anderen. Falls irgendein Entwickler keine Antwort von Oculus VR bekommen sollte, könne er sich persönlich per Email bei Luckey melden.

"Die Spielebranche ist und bleibt der Motor von Virtual Reality"

Man werde auch noch andere Dinge entwickeln, aber durch die Übernahme habe man jetzt die Ressourcen, auch im Spielebereich noch viele Leute zu verpflichten, die man andernfalls nicht einstellen hätte können. Auf keinen Fall werde man Ressourcen aus der Spieleabteilung abziehen zu Gunsten anderer Projekte. Die Spielebranche sei der Motor von Virtual Reality, denn nur dort sei man vorbereitet, um große und immersive 3D-Welten zun bauen. Das werde auch auf lange Zeit hin so sein. "Wir sind Spieler, wir wollen Spiele spielen, darum machen wir das", so Luckey.

Er verstehe, dass viele Leute wegen der Übernahme bestürzt seien: "Ich würde aber sehr überrascht sein, falls ihr das in einem Jahr immer noch so seht."

Letztes aktuelles Video: Oculus Rift DevKit 2


Kommentare

tschief schrieb am
Und was hat das mit Eye-Tracking Daten zu tun die Facebook auch anders auslesen könnte? :-P
crewmate schrieb am
Patente.
Den Or nutzt längst nicht das, was die in den 90ern verwendet haben.
tschief schrieb am
Exedus hat geschrieben:Werbung ist mittlerweile so ausgefeilt das viele Menschen gar nicht mehr mitbekommen wenn sie beeinflusst Werden. da stellt man sich dann auch mal gerne bei minus Graden vor einem applestore, denn wenn man keine iphone hat hat man kein iphone.
Und mit zukünftiger Werbung, die man dank facebook eyetracking in Or und google glass gestallten kann, wird es noch schlimmer
Und auch wer glaubt, gegen Werbung ?immun? zu sein, entgeht ihrer Macht nicht: tief im Unterbewusstsein setzen sich Marken, verbunden mit Bildern und Emotionen, fest und beeinflussen unser Handeln ? ob wir wollen oder nicht. Bei einem wissenschaftlichen Blindtest wurde Pepsi von Probanden gegenüber Coca-Cola als schmackhafter bewertet ? als man einer Vergleichsgruppe vor dem Test mitteilte, welches Getränk von welchem Konzern stammte, schnitt Coca-Cola deutlich besser ab. Die durchführenden Hirnforscher ermittelten, dass bei dem zweiten Versuch eine positive Erinnerung an die bekanntere Marke für ihr besseres Abschneiden bei den Probanden ausschlaggebend war.

Warum ein OR-Headset für 2 Milliarden - nur für Eye-Tracking? Das kann man auch mit einer Kamera (Webcam) und schon bald wird das jeder Bildschirm können. Dafür muss man nicht 2 Milliarden für ein Headset ausgeben, dessen Zukunft noch ungewiss ist.
Edith:
Beim Rest stimme ich dir ja komplett zu - Werbung beeinflusst uns alle - ob wir wollen oder nicht (und ob wir meinen wir werden beeinflusst oder nicht).
Aber die übertriebene Furcht vor dem Datenauslesen durch OR ist einfach fehl am Platze. Es gibt wie bereits gesagt keine Daten, die NUR durch ein Headset herausgelesen werden kann. Wenn Facebook so unbedingt an deine Eyetracking-Daten kommen wollte hätten sie viele andere Möglichkeiten dazu die ganz sicher um einiges billiger als 2 Milliarden Dollar wären.
Exedus schrieb am
Werbung ist mittlerweile so ausgefeilt das viele Menschen gar nicht mehr mitbekommen wenn sie beeinflusst Werden. da stellt man sich dann auch mal gerne bei minus Graden vor einem applestore, denn wenn man keine iphone hat hat man kein iphone.
Und mit zukünftiger Werbung, die man dank facebook eyetracking in Or und google glass gestallten kann, wird es noch schlimmer
Und auch wer glaubt, gegen Werbung ?immun? zu sein, entgeht ihrer Macht nicht: tief im Unterbewusstsein setzen sich Marken, verbunden mit Bildern und Emotionen, fest und beeinflussen unser Handeln ? ob wir wollen oder nicht. Bei einem wissenschaftlichen Blindtest wurde Pepsi von Probanden gegenüber Coca-Cola als schmackhafter bewertet ? als man einer Vergleichsgruppe vor dem Test mitteilte, welches Getränk von welchem Konzern stammte, schnitt Coca-Cola deutlich besser ab. Die durchführenden Hirnforscher ermittelten, dass bei dem zweiten Versuch eine positive Erinnerung an die bekanntere Marke für ihr besseres Abschneiden bei den Probanden ausschlaggebend war.
Usul schrieb am
Balmung hat geschrieben:Und z.B. Cola, Fanta, Sprite und MezoMix trinke ich nicht wegen irgendwelcher Werbung, sondern weil mir es einfach von allem was ich sonst an solchen Getränken kenne immer noch am besten schmeckt und es mir das Wert ist

7 Up, Mirinda, Pepsi und Schwip Schwap FTW!!!!! :Hüpf:
schrieb am

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