Oculus Rift: Endkunden-Version kostet laut Palmer Luckey mehr als 350 Dollar - 4Players.de

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Hardware
Entwickler: Oculus VR
Publisher: Facebook
Release:
28.03.2016
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Oculus Rift: Endkunden-Version kostet laut Palmer Luckey mehr als 350 Dollar

Oculus Rift (Hardware) von Facebook
Oculus Rift (Hardware) von Facebook - Bildquelle: Facebook
Wer sich auf die Endkunden-Version der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift freut, sollte bereits ein wenig Kleingeld beiseite legen: In einem interview mit mit Roadtovr.com erklärte Oculus-Gründer Palmer Luckey im Rahmen der Oculus-Connect-Konferenz, dass die finale Fassung mehr als die Entwickler-Kits kosten soll. Für das erste Development-Kit verlangte der Hersteller noch 300 Dollar, für das zweite wurden 350 Dollar fällig und laut Luckey soll das Endkundengerät noch ein wenig mehr kosten. Als er darauf angesprochen wurde, ob der Preis wieder im Bereich von 350 Dollar liegen würde, antwortete er:

"Wir befinden uns grob in diesem Bereich...aber es wird mehr als das kosten. Ein Grund dafür ist, dass wir diesem Ding im Vergleich zu den Tagen von DK1 und DK2 viel Technologie hinzugefügt haben. Es geht dabei nicht um 'Oh, wir verkaufen mehr, wir können mehr Geld machen'. Es ist lediglich die Realität, dass, wenn du dieses Ding produzierst, du dich entscheiden musst, welche Kompromisse du eingehen wirst; optimierst du für den absolut niedrigstmöglichen Preis, selbst wenn das Erlebnis darunter leidet? Oder versuchst du zu sagen: 'Weißt du was, dies ist das erste Konsumenten-VR-Headset, das wir an die Leute da draußen ausliefern. Wir müssen dort unsere Marke setzen und sagen: Dies ist das bestmögliche Erlebnis, das wir erreichen könnten. Unter qualitativen Gesichtspunkten wurden keine Kompromisse gemacht.' (...) Es wäre wirklich übel, wenn du etwas herausbringst und die Leute so etwas in der Art sagen wie 'Och ja...das Rift ist gut, aber es ist noch nicht so ganz auf der Höhe. Wenn es nur etwas besser wäre, wenn die Linsen ein bisschen besser wären, wenn die Auflösung ein bisschen besser wäre, wenn die Bildschirme nur ein wenig besser wären, wäre es großartig'"

Das Rift benutze viele speziell dafür angefertigte Bauteile, darunter z.B. dedizierte VR-Bildschirme von Samsung und besondere Linsen, die sich nur unter hohem Aufwand fertigen ließen, so Luckey. Wenn alles nach Plan läuft, soll Oculus Rift bis März 2016 erhältlich sein.



Letztes aktuelles Video: Oculus Touch


Quelle: Roadtovr.com

Kommentare

an_druid schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben:400+ ist kein passender Preis für den Massenmarkt. Aber vieleicht wurde das schon genau so abgeschätzt weil die Relevanz bzw die Nachfrage gesunken ist.

Genauso wie in den 90ern die ersten DVD Player keine passenden Preise für den Massenmarkt hatten? :roll:

Ach bitte.. wir reden hier von Relevanz und Bezahlbarkeit. Das muss alles stimmen..ach ja die Zeit habe ich noch vergessen. Die verschimmelten Videokasseten haben schon zu lange ihr unwesen mit all den Abnutzungsprozessen getrieben. Die DVD war eine echte Erlösung. Ein Oculus ist im Vergleich zum Monitor eine Nische, die nur speziele Zocker und Erlebnissfreunde anspricht.
Kurz gesagt: Das Gerät wäre günstiger geplant, würde es eine höhere Nachfrage geben andererseits kann man sich auch fragen ob die Nachfrage steigt wenn der Preis anderst einkalkuliert wäre?!
EDIT: Allerdings muss man auch fairerweise zugeben das John Cermack und FB hier deutlich Kundenfreundlicher agieren was den Preis betrifft. Sony wird mit Morpheys schon was bieten müssen um in den Markt fuß zu fassen. Von Aple und Samsung will ich erst garnicht anfangen.
Hier sind meine Persönlichen Vaforiten:
- Razer OSVR Hacker Dev Kit 1.3 (1080P, 299$) https://vrodo.de/razer-osvr/
- Fove https://vrodo.de/fove-vr-brille-die-aug ... n-erkennt/
( Bewegungssensor, 2560 x 1440 WQHD, 500 $
maho76 schrieb am
öhm.. ich hab jetzt nicht nochmal nachrecherchiert, aber sind nicht dk1 und dk2 allein schon im 6stelligen Bereich?

sorry, mein fehler, 7-stellig (also mios) waren gemeint, danke für den hinweis.
DARK-THREAT schrieb am
VR wird erst zu einem "Erfolg", wenn es die 20-30 Mio-Marke knacken wird und es dafür weiterhin gute Software über Jahre gibt. Und bei einem Preis von 300-400 USD (350-450 Euro) + weitere Kosten für PC und/oder Konsole sehe ich das eher nicht.
Nischenprodukt für User, ein Nice-to-have. Und darin sollte man es immer einordnen.
DrZord schrieb am
maho76 hat geschrieben:kein mensch mit halbwegs verstand glaubt an einen "massenmarkt" (x-mio-verkäufe) vor 2018-2020.
wenn alles absolut fantastisch läuft werden sie in den ersten beiden jahren insgesamt (sämtliche Hersteller zusammen) knapp 6-stellige absätze haben, das wäre ein brutal gutes ergebnis. im Endeffekt einfach mal die Käufer von Lenkrädern und hochwertigen ultra-hd-55-zoll-tvs hochrechnen, dann hat man wohl einen vergleich, denn ungefähr so sieht wahrscheinlich die Zielgruppe - von der menge her - aus.

öhm.. ich hab jetzt nicht nochmal nachrecherchiert, aber sind nicht dk1 und dk2 allein schon im 6stelligen Bereich?
sphinx2k schrieb am
Ob es ich zum release noch mal ändert weiß ich nicht, aber das sind die Werte die man im Netz findet. Auf dieser Hardware wollen sie das es ordentlich läuft
Nvidia Geforce GTX 970 oder einer AMD Radeon 290, einen schnellen Prozessor mit dem Leistunsgniveau eines Intel Core i5-4590 und mindestens 8 GByte RAM.
Also
~350 Euro Grafikkarte
~200 Euro Prozessor
~ 50 Euro RAM
~120 Euro Mainboard
Sofern man nicht noch neue Platten, Netzteil und Co braucht ist man damit abgedeckt. Wobei ich kenne keinen aus meinem Spieler Bekanntenkreis der, abgesehen von evtl. der Grafikkarte, nicht ohnehin einen entsprechende Leistungsstarken PC hat.
Und klar wie immer ist nach oben hin alles offen und mehr Leistung schadet nicht.
schrieb am

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