Nintendo: Kampf gegen Raubkopierer - 4Players.de

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Nintendo geht gegen Raubkopierer vor

Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo

Jetzt ist Schluss mit lustig: Wie Gamespot berichtet, geht Nintendo in Japan zusammen mit 54 anderen Unternehmen gegen Raubkopierer vor. Vor allem Hersteller der R4 Emulatoren, mit denen sich DS-Spiele illegal abspielen lassen, stehen im Visier der Klage, die vor einem Gericht in Tokio eingereicht wurde und sich speziell gegen fünf Unternehmen richtet.

"Diese Geräte erlauben es, kopierte Spiele zu spielen, die von illegalen Upload-Webseiten im Internet bezogen werden und die normalerweise nicht auf einem Nintendo DS abgespielt werden könnten", so Nintendo gegenüber Gamespot. "Nintendo und die Spieleentwickler erleiden große Verluste durch den Import und die Verbreitung solcher Geräte... Neben den Aktionen in Japan wird Nintendo die Verbreitung der Spielkopierer weiter einschränken und gegen die weltweite Piraterie kämpfen."

Laut Nintendo betrugen die Verluste aufgrund von Raubkopien auf dem DS und Wii im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Dollar.


Kommentare

Alpha eXcalibur schrieb am
Aber um Leute, die nur eine Demo wollen geht es ja nicht. Es geht um die vielen leute, dir nur die Kopie besitzen und gar nicht daran denken, sich das Original zu kaufen.
Diese Leute verursachen einen wirtschaftlichen Schaden, nicht wie manche es hier darstellen wollen, dass das irrelevant wäre.
Die Frage ist aber, wie die Relation zwischen jenen liegt die es nur like Demo antesten und jenen die nie und nimmer zahlen wollen - bzw grundsätzlich raubkopieren.
Kennst du das Verhältniss?
Kennt irgendjemand das Verhätlniss?
Nicht wirklich. Es gibt noch nichtmal wissenschaftliche Studien, welche für oder gegen als richtig reklamieren könnten.
Und solange gibt es keinen Beweis, folglich auch keine Rechtfertigung für dicke Industrie Tränen auf dem Rücken der Verbraucher. :)
Du wiedersprichst dir in dem einem Punkte sogar ein bissle selbst.
Wenn man nicht daran denkt, sich ein Spiel jemals zu kaufen, kann auch kein wirtschaftlicher Schaden entstehen.
Der Hersteller hätte nichts an dir verdient, so oder so. Weil er weder Kosten noch sonstiges aufwenden musste, sein Produkt herzustellen.
Von der logischen Ableitung her, wäre es ansonsten genau so unmoralisch das Spiel ein Jahr liegen zu lassen, um es dann irgendwann für popelige 5? zu kaufen. OK, laut einigen Industrie Deppen ist das ja sogar inzwischen der Fall - und man fordert eben deshalb Verbot des Gebrauchsegmentes.
Man will schließlich noch mehr Menschen dazu zwingen etwas zum Vollpreis zu kaufen.
Nur das hier wieder (bei mir) der Faktor Wertigkeit ins Spiel kommt.
Wenn ein Spiel das ich für 60? nicht haben will niemals als Gebraucht / Classic Edition erscheint, kaufe ich es mir eben gar nicht. So easy.
Howdie schrieb am
Alpha eXcalibur hat geschrieben:@Howdie:
Die Gegenbeispiele finden sich natürlich, siehe auch zuletzt Atari.
Also Beweis durch Gegenbeweis. ;)
Alpha eXcalibur hat geschrieben:Man könnte jedoch schon fragen, warum man bei extrem vielen Mags (4P eingeschlossen) oft das Gefühl hat, das Spiele gar nicht oder zu wenig gezockt wurden, weil Angaben einfach nur falsch und unwahr sind?
Ja, dass ist durchaus ein Problem. Aber das wird man wohl nie ganz abstellen können. Allerdings hält es sich ja hier wenigstens in Grenzen.
Alpha eXcalibur hat geschrieben: Das sie Spieler umgekehrt nicht jede Inovation wahrnehmen liegt eben daran das gerade Spiele die nicht Massentauglich sind, einfach nicht beachtet werden.
Gewaltfreie, unkonventionelle oder kindisch aussehende Titel sind da eben besonders anfällig.
Bei einigen Händlern hat Resident Evil 3 auf dem Gamecube bessere Userwertungen als manch ein echter Knaller.
Was soll man dazu noch sagen?
Wer gerne scheiße konsumiert solls halt tun.
Nur sind Games wie Shadow of the Colossus dann eben die leidtragenden.
Das wird wohl auch noch lange so bleiben. Deswegen generieren EA und Activision ja auch so gewaltige Umsätze. Aber das die Leute die echten Perlen nicht kaufen ist ja weder die Schuld der Publisher noch die der Presse.
Alpha eXcalibur hat geschrieben:
Ach so. Weil du es schlecht findest liegt also die gesamte Spielepresse inklusive der Millionen glücklichen Spieler komplett falsch? Hui...
Verkaufszahlen sind für mich kein Ausdruck von Glück eines / aller Konsumenten.
Man könnte es sogar gegenteilig definieren. Wer mit seinen Games rundum...
johndoe504156 schrieb am
@Alpha
Wenn ich ein Spiel ausprobieren will, kann ich es aus der Videothek ausleihen.
Aber um Leute, die nur eine Demo wollen geht es ja nicht. Es geht um die vielen leute, dir nur die Kopie besitzen und gar nicht daran denken, sich das Original zu kaufen.
Diese Leute verursachen einen wirtschaftlichen Schaden, nicht wie manche es hier darstellen wollen, dass das irrelevant wäre.
Du bist ja auch keiner von denen, die eine vollkommen radikale Position vertreten.
Verkaufszahlen sind für mich kein Ausdruck von Glück eines / aller Konsumenten.
Man könnte es sogar gegenteilig definieren. Wer mit seinen Games rundum glücklich ist braucht ja nicht jede Woche oder Monat mehrere neue kaufen. An den besten Spielen bleibe ich z.B. normal Monate hängen.
Wegwerfmentalität ist nunmal ein Ausdruck von Unzufriedenheit.
Nicht jedes Spiel muss einen Monate fesseln, damit es gut ist bzw. als kaufenswert erscheint, wie du es darstellst.
Es gibt ja auch SP-only Games, die durchaus einen Kauf wert sind (Bioshock).
Aber selbst wenn, es rechtfertigt keine Anfertigung von Kopien. Ich finde es gerade zu abstrus, dass der Vorwand, ein Spiel sei schlecht, dazu genutzt wird, Kopien davon anzufertigen. Schließlich kann es ja dann gar nicht so schlecht sein.
glurff schrieb am
und ich dachte immer Casualgamer raubkopieren nicht :lol:
Alpha eXcalibur schrieb am
@Howdie:
Die Gegenbeispiele finden sich natürlich, siehe auch zuletzt Atari.
Man könnte jedoch schon fragen, warum man bei extrem vielen Mags (4P eingeschlossen) oft das Gefühl hat, das Spiele gar nicht oder zu wenig gezockt wurden, weil Angaben einfach nur falsch und unwahr sind?
Das sie Spieler umgekehrt nicht jede Inovation wahrnehmen liegt eben daran das gerade Spiele die nicht Massentauglich sind, einfach nicht beachtet werden.
Gewaltfreie, unkonventionelle oder kindisch aussehende Titel sind da eben besonders anfällig.
Bei einigen Händlern hat Resident Evil 3 auf dem Gamecube bessere Userwertungen als manch ein echter Knaller.
Was soll man dazu noch sagen?
Wer gerne scheiße konsumiert solls halt tun.
Nur sind Games wie Shadow of the Colossus dann eben die leidtragenden.
Ach so. Weil du es schlecht findest liegt also die gesamte Spielepresse inklusive der Millionen glücklichen Spieler komplett falsch? Hui...
Verkaufszahlen sind für mich kein Ausdruck von Glück eines / aller Konsumenten.
Man könnte es sogar gegenteilig definieren. Wer mit seinen Games rundum glücklich ist braucht ja nicht jede Woche oder Monat mehrere neue kaufen. An den besten Spielen bleibe ich z.B. normal Monate hängen.
Wegwerfmentalität ist nunmal ein Ausdruck von Unzufriedenheit.
Keiner von euch hat bis jetzt einen einzigen Grund genannt, wieso er es als in Ordnung empfindet, die fremde Arbeit anderer ohne dafür zu bezahlen zu genießen.
Das stimmt nicht.
Ich habe dazu folgendes geschrieben:
Aber wenn es keine Demo gibt, wenn Meinungen auseinander gehen... dann ist der Griff zu einer Kopie (oder was man dafür hält) meist der einzige Weg herauszufinden ob sich ein Game überhaupt lohnt.
Auch hier gibt es elegante Wege:
Am Releasetag in die Videothek,...
schrieb am

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