Nintendo

Server-Hack ohne Folgen

In der vergangenen Woche hatte die Hackergruppe LulzSec angekündigt, man werde seine Aufmerksamkeit wieder Sony zuwenden. Das PlayStation Network nahm die Gruppe nicht (oder zumindest nicht erfolgreich) ins Visier, kurze Zeit später ließ man aber verlauten, man habe sich Zugang zu den Servern von Sony Pictures verschafft. Laut Angaben von LulzSec wurden dabei über eine Mio. Datensätze mit Kundendaten wie Emailadressen, Wohnadressen und Passwörtern kopiert.

Wie das Wall Street Journal (via Digital Trends) berichtet, haben sich die Hacker wohl auch mal an Nintendos Servern versucht. Der Hersteller bestätigte den Vorgang, betonte aber auch, dass man auf dem betroffenen Server keinerlei Kundendaten gespeichert hatte. Der Schutz solcher Informationen habe die höchste Priorität bei Nintendo.

LulzSec selbst hatte per Twitter kundgetan, dass man das Unternehmen nicht ernsthaft angreifen wollte.  Man möge das N64 zu sehr und hoffe, dass Nintendo die Sicherheitslücke stopft. Etwas später wird noch ergänzt: Man habe sich nur eine Konfigurationsdatei geschnappt und keinen Schaden anrichten wollen. Nintendo habe das Problem mittlerweile bereits behoben - "<3 them".
Autor: Julian Dasgupta
-Werbung-

Alles zu Nintendo

weitere News

Aktuelle Videos

Aktuelle Bilder

-Werbung-

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Ich finds witzig. Und offensichtlich harmlose Server-Hacks hier so hochzuspielen und was weiß ich wie politisch aufzuhängen ist ein absoluter Elefant aus ner Mücke.
  • c452h schrieb:
    Das der PSN-Hack mit aller Härte bestraft gehört, steht für jede Person, die über ein halbwegs vernünftiges Rechtsverständnis verfügt, außer Frage.
    Der Wilde Westen hat angerufen. Er will seine Lynchjustiz zurück. Für Leute mit einem  [...]
    c452h schrieb:
    Das der PSN-Hack mit aller Härte bestraft gehört, steht für jede Person, die über ein halbwegs vernünftiges Rechtsverständnis verfügt, außer Frage.
    Der Wilde Westen hat angerufen. Er will seine Lynchjustiz zurück. Für Leute mit einem Rechtsverständnis steht ausser Frage, dass die Hacker entsprechend der Gesetze ihres Landes verurteilt werden. Blöd nur: - Wir wissen nicht welches Land. - Wir wissen nicht, wie da Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen gesehen werden. - Wir wissen nicht, wie das Kopieren von Kundendaten dort gesehen wird. Ich weiß allerdings, dass wir in einem Land leben, in dem es furchtbar schlimm zu sein scheint, die Daten von PS3 Besitzern zu kopieren, aber vollkommen OK und toll, wenn von unserem Geld Hehlerware gekauft wird, nämlich eine DVD, auf der Kopien von Kundendaten ausländischer Banken sind. Wenn ich nicht selber einer wäre, ich würde sagen, dass ich solche Hypokriten nicht leiden kann. ;)
  • Das der PSN-Hack mit aller Härte bestraft gehört, steht für jede Person, die über ein halbwegs vernünftiges Rechtsverständnis verfügt, außer Frage.