Rote Zahlen & Prognosenkorrektur
In den ersten neun Monaten (1. April bis 31. Dezember 2011) des aktuellen Geschäftsjahres konnte Nintendo einen Umsatz von 556 Mrd. Yen (ca. 5,5 Mrd. Euro) verzeichnen - deutlich weniger als im Vorjahr, als man Einnahmen von 807 Mrd. Yen erwirtschaftet hatte. Dabei musste das Unternehmen eine Verlust von 48,3 Mrd. Yen (ca. 478 Mio. Euro) hinnehmen. Im Vorjahr hatte es einen Gewinn in Höhe von 49,5 Mrd. Yen gegeben.
Iwata & Co. verweisen auf zwei Hauptfaktoren: Die Stärke des Yen nagt ebenso an der Profitabilität wie die im Sommer vorgenommene Preissenkung beim 3DS. Die für Nintendo-Verhältnisse ungewöhnlich prompte Maßnahme hatte den Absatz des neuen Handhelds nach einem enttäuschenden Verkaufsstart ankurbeln können. Das System hat sich mittlerweile häufiger verkauft als der DS zu einem vergleichbaren Zeitpunkt nach seinem Verkaufsstart. Innerhalb der der letzten neun Monate wurden ca. 11,5 Mio. Exemplare ausgeliefert - insgesamt beträgt die Hardwarebasis über 15 Mio.
Was nicht heißt, dass in der jüngeren Vergangenheit alles so lief wie geplant: Der Hersteller senkte seine zuvor schon einmal korrigierten Prognosen nochmals. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen bei Wii und 3DS mit einem Absatz von 10 bzw. 14 Mio. Einheiten statt 12 bzw. 16 Mio.. Hatte man vorher zumindest auf operativer Ebene mit einem minimalen Gewinn gerechnet, so erwartet man jetzt erstmals ein Minus (45 Mrd. Yen). Der antizipierte Nettoverlust wurde von 20 Mrd. auf 66 Mrd. Yen angehoben.
Iwata & Co. verweisen auf zwei Hauptfaktoren: Die Stärke des Yen nagt ebenso an der Profitabilität wie die im Sommer vorgenommene Preissenkung beim 3DS. Die für Nintendo-Verhältnisse ungewöhnlich prompte Maßnahme hatte den Absatz des neuen Handhelds nach einem enttäuschenden Verkaufsstart ankurbeln können. Das System hat sich mittlerweile häufiger verkauft als der DS zu einem vergleichbaren Zeitpunkt nach seinem Verkaufsstart. Innerhalb der der letzten neun Monate wurden ca. 11,5 Mio. Exemplare ausgeliefert - insgesamt beträgt die Hardwarebasis über 15 Mio.
Was nicht heißt, dass in der jüngeren Vergangenheit alles so lief wie geplant: Der Hersteller senkte seine zuvor schon einmal korrigierten Prognosen nochmals. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen bei Wii und 3DS mit einem Absatz von 10 bzw. 14 Mio. Einheiten statt 12 bzw. 16 Mio.. Hatte man vorher zumindest auf operativer Ebene mit einem minimalen Gewinn gerechnet, so erwartet man jetzt erstmals ein Minus (45 Mrd. Yen). Der antizipierte Nettoverlust wurde von 20 Mrd. auf 66 Mrd. Yen angehoben.