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Nintendo: Neue Quartalszahlen, kurzzeitige Gehaltskürzung für Iwata & Co.

Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. April 2013 bis 31. März 2014) verbuchte Nintendo Einnahmen in Höhe von 499,1 Mrd. Yen (3,54 Mrd. Euro) und lag damit 8,1 Prozent unter der Marke des Vorjahres. Dabei sprang immerhin ein kleiner Gewinn von 10,2 Mrd. Yen (70 Mio. Dollar) heraus - 29,9 Prozent weniger als im gleichen Quartal des Vorjahres.

Das gesamte Geschäftsjahr wird Nintendo allerdings mit einem Verlust abschließen, nachdem man die Absatzprognosen vor Kurzem drastisch nach unten korrigieren musste. Nachdem man vor drei Monaten trotz anhaltend mäßiger Verkaufszahlen prognistiziert hatte, im gesamten Geschäftsjahr 9 Mio. Wii-U-Konsolen absetzen zu können, geht man jetzt nur noch von 2,8 Mio. aus - weniger als in den vier Monaten des Vorjahres, in dem die Konsole in den Handel kam. Auch beim 3DS wurden die Vorhersagen heruntergeschraubt.

Hardware- uns Softwarezahlen

Pokémon X & Y wurde als erster Vertreter der Serie weltweit gleichzeitig veröffentlicht und kommt bis dato auf 11,61 Mio. Exemplare. Animal Crossing: New Leaf und Mario & Luigi: Dream Team haben sich weltweit insgesamt 3,52 Mio. und 2 Mio. Mal verkauft. Zelda: A Link Between Worlds verkaufte sich 2,18 Mio. Mal. Der 3DS wurde in den vergangenen neun Monaten 11,65 Mio. Mal ausgeliefert. Die Wii verkaufte sich noch 1,07 Mio. Mal.

Wii Party U, Zelda: The Wind Waker HD sowie Super Mario 3D World konnten jeweils die Millionen-Marke knacken, täuschen aber insgesamt nicht über die Performance der schwächelnden Wii U hinweg, die in den vergangenen drei Quartalen 2,41 Mio. Mal ausgeliefert wurde und damit nach knapp 13 Monaten auf eine Gesamthardwarebasis von 5,68 Mio. ausgelieferten Geräten kommt. Zum Vergleich: PS4 und Xbox One verkauften sich innerhalb von anderthalb Monaten bis Ende 2013 4,2 Mio. Mal bzw. 3 Mio. Mal - wohlgemerkt an Endkunden, nicht an den Handel.

Angesichts der verfehlten Prognosen kündigte Satoru Iwata an, er werde in den nächsten fünf Monaten nur die Hälfte seines Gehaltes beziehen. Andere Leute aus den oberen Managementkreisen sollen auf 20 bis 30 Prozent ihres Lohns verzichten.

Die aktuellen Hardware- und Softwarezahlen (Stand Dezember 2013):



Quelle: Nintendo

Kommentare

Wigggenz schrieb am
Gute Geste.
Sollte man mal EA-Führungsleuten und Konsorten vorschlagen, der Herzinfarkt, den die alleine schon von der Vorstellung bekommen werden, fegt sie wahrscheinlich gleich weg.
Spike vs Zombies schrieb am
Ist das der rettende Schwimmring für die Wii U? Was soll diese "Geste" bezwecken, welcher Sinn soll dahinterstecken? Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte diese "Geste" einige Jahre früher vollstreckt, anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen und abzuwarten und auf eine erneute Glückssträhne zu hoffen.

Ich vermute dahinter in erster Linie eine Geste an die Investoren. Um die geht es ja im Großen und Ganzen erstmal, wenn man eine AG ist. Die sollen sehen, dass die Führungskräfte Verantwortung übernehmen und sich nicht die Taschen vollmachen.
Warum sollte man diese Geste schon vor Jahren vollstrecken? Abgesehen davon, dass das bereits getan wurde hat Nintendo in der Vergangenheit sehr gut gewirtschaftet und mit Iwata und Co riesigen Erfolg gehabt und Kapital angehäuft. Sowohl DS als auch Wii haben ihre Generation "gewonnen", der 3DS läuft ebenfalls sehr gut (85% Marktanteil im Handheldmarkt). Die Wii U ist bis dato ein Misserfolg. Passiert.
lovestar schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:
 Levi hat geschrieben:
OriginalSchlagen hat geschrieben:Gehaltskürzungen? Heisst es nicht, Nintendo würde auf Bergen von Geld sitzen?

Und? ... sollte man es nicht begrüßen, wenn Verantwortliche sich dann nicht einfach noch mehr Kole einstecken, wenns nicht gut läuft momentan?
(Oder noch besser, sich absetzen, und vorher nochmal ordentlich Kohle per Sonderzahlung abkassieren?)

Ist das der rettende Schwimmring für die Wii U? Was soll diese "Geste" bezwecken, welcher Sinn soll dahinterstecken? Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte diese "Geste" einige Jahre früher vollstreckt, anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen und abzuwarten und auf eine erneute Glückssträhne zu hoffen.

kennst die japanische mentalität wohl nicht. verstehe auch nicht, wie man sich ernsthaft darüber aufregen kann, dass irgendwo im weiten japan der chef von nintendo sein gehalt halbiert?
bei den ganzen banken spakkos, die milliarden steuergelder zur rettung bekommen haben (also auch mein geld) und nun so weiter machne wie immer und millionenfache abfindung für die krassesten fails kassieren, könnte ich das auskotzen in einem forum verstehen. aber hier? was juckt dich das?
Rixas schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:Gehaltskürzungen? Heisst es nicht, Nintendo würde auf Bergen von Geld sitzen?

Ja und?
Auf das was sie verzichten wird wohl auch nicht wirklich Geld in die Kassen spülen ist einfach ne Geste das sie die Verantwortung dafür übernehmen.
Vielleicht wäre es besser gewesen, man hätte diese "Geste" einige Jahre früher vollstreckt, anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen und abzuwarten und auf eine erneute Glückssträhne zu hoffen.

Haben sie bereits vor 2 Jahren mal gemacht.
greenelve schrieb am
Die Gehaltskürzung gab es 2011 schonmal, Iwata damals 50% wie heute, als der 3DS nicht so richtig lief. Es ist nicht mehr als eine Geste sich für Fehler zu Bestrafen. Zumindest wirkt es sympathischer als jemand aus der Chefetage rauswerfen und für seine Fehler noch zig Millionen Abfindung zu zahlen.
Ansonsten seh ich in Gehaltskürzungen auch keinen unmittelbaren Einfluss. Die Wii U wird sich dadurch nicht auf magische Weise stärker verkaufen und auch Sonychefs könnten damit nicht die Verkaufszahlen der Vita ankurbeln.
schrieb am

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