Nintendo NX weiterhin für März 2017 geplant; 3DS soll besser unterstützt werden; kein Wii-U-Spiel für 2017 neben Zelda: Breath of the Wild geplant

von Marcel Kleffmann,
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Bildquelle: Nintendo
Der weltweite Veröffentlichungstermin von "Nintendo NX" ist weiterhin der März 2017, dies bestätigten die Verantwortlichen des Unternehmens bei der 76. Hauptversammlung der Aktionäre. Sie würden sich momentan auf die Massenproduktion der Konsole vorbereiten, sagte Hirokazu Shinshi (General Manager of Manufacturing Division and Director of Nintendo). Das Geschäft mit "dedizierten Spiel-Geräten" wird nach wie vor als Kern-Geschäftsmodell beschrieben. Weitere Details zur kommenden Konsole wurden jedoch nicht verraten. Mit Virtual-Reality-Systemen würden sie ebenfalls experimentieren, allerdings seien längere Partien derzeit problematisch. Dieses Hindernis müsste erst gelöst werden.



Bislang verfolgte Nintendo das Ziel, die Zielgruppe unabhängig von Alter, Geschlecht und Spiel-Erfahrung zu erweitern. Mittlerweile würde sich das Unternehmen aber darauf konzentrieren, die Konsumenten stärker mehr mit den Franchises und Marken von Nintendo zu konfrontieren.



Während sich Splatoon, Super Mario Maker und The Legend of Zelda: Twilight Princess HD gut verkauft hätten, gab es im vergangenen Geschäftsjahr keine großen Nintendo-3DS-Hits (Hardware-Basis: 58 Mio.). Diese Situation soll sich im laufenden Geschäftsjahr nicht wiederholen. Neben Pokémon Sonne & Mond sollen andere Nintendo-Titel und Spiele von Drittherstellern für den Handheld veröffentlicht werden. Nintendo möchte wieder aktiver auf den 3DS setzen, hieß es auf der Hauptversammlung. Miitomo für Smartphones und Tablets hat zudem einen guten Start hingelegt. Mobile-Ableger aus den Reihen Fire Emblem und Animal Crossing sind nach wie vor für dieses Jahr (Herbst) geplant.

Obwohl Nintendo im nächsten Jahr noch auf die Wii U setzen möchte, wird The Legend of Zelda: Breath of the Wild das einzige Wii-U-Spiel dem Hause Nintendo für 2017 sein. Apropos Zelda: Breath of the Wild müsste sich mehr als zwei Millionen Mal verkaufen, damit es für Nintendo profitabel wäre. Shigeru Miyamoto sagte, dass über 100 Leute an dem Spiel arbeiten und mehr als 300 Personen in Credits stehen würden. Es würde sich seit über fünf Jahren in Entwicklung befinden.

Von den amiibo-Figuren wurden ca. 24,7 Mio. Exemplare verkauft. Der Umsatz mit digitalen Inhalten liegt insgesamt bei 43,9 Milliarden Yen. Nintendo möchte in Zukunft weiter auf amiibos und Downloadinhalte setzen.

Quelle: Hauptversammlung via Nintendo Everything



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