Nintendo: 2018: 350 Mio. Dollar mit vier Mobile-Games umgesetzt; Fire Emblem Heroes führt mit Abstand - 4Players.de

 
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Nintendo hat 2018 ca. 350 Mio. Dollar mit vier Mobile-Games umgesetzt; Fire Emblem Heroes führt mit Abstand

Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Nintendo erzielte im vergangenen Jahr (2018) mit Mobile Games auf Android- und iOS-Geräten einen Umsatz von fast 350 Millionen Dollar, dies meldet das Mobile-Marktforschungsunternehmen Sensor Tower. Den Löwenanteil (fast zwei Drittel) machte Fire Emblem Heroes aus - mit einem Umsatz in Höhe von 230 Millionen Dollar. Seit der Veröffentlichung im Februar 2017 stehen 487 Mio. Dollar unter dem Strich. Fire Emblem Heroes ist in 40 Ländern verfügbar.

Obwohl Dragalia Lost (das neueste der vier Mobile-Spiele aus dem Hause Nintendo) erst am Ende des dritten Quartals 2018 und in nur fünf Ländern veröffentlicht wurde, steuerte das Spiel einen Umsatz in Höhe von 58,4 Millionen Dollar bei. 66 Prozent des Umsatzes stammt aus Japan. Animal Crossing: Pocket Camp liegt bei fast 48,6 Millionen Dollar. Es wurde im November 2017 veröffentlicht. Vergleicht man den Umsatz aus dem November 2017 mit dem November 2018, so ging der Umsatz von 8,1 Millionen Dollar auf 4,5 Millionen Dollar (um 44 Prozent) zurück.

Für Super Mario Run, dem ersten Mobile-Spiel von Nintendo, wurde 2018 etwas mehr als zehn Millionen Dollar ausgegeben, das ist weit entfernt von den 31 Millionen Dollar, die es im Jahr 2017 eingesammelt hat. Im Gegensatz zu den anderen drei "Free-to-play-Titeln" ist Super Mario Run ein klassischer "Pay-to-play-Titel" und liegt bei der Monetarisierung deutlich hinten. Es wird erwartet, dass Mario Kart Tour als nächster Mobile-Titel noch vor März 2019 an den Start gehen wird - inkl. In-App-Käufen.




Quelle: Sensor Tower

Kommentare

casanoffi schrieb am
Wulgaru hat geschrieben: ?
09.01.2019 11:41
Ich weiß allerdings nicht ob das langfristig so gut gehen kann. Gesetzgeber werden wie in Belgien langsam aktiv und die Entwicklung von sehr teuren Vollpreispielen, die mit solchen Elementen von vorne bis hinten durchsetzt sind, wird auch riskanter.
Bin mir nicht sicher, ob das wirklich riskant werden könnte.
Selbst wenn Spiele mit Lootboxen vom Gesetzgeber her wegen dem Glücksspiel-Prinzip grundsätzlich ab 18 Jahren freigegeben werden müssen, würde sich das wohl kaum negativ auswirken.
Denn entweder haben die Kids ihren eStore mit der Kreditkarte der Eltern verknüpft (im besten Fall noch mit einem monatlichen Budget, aber dann ist es ja auch wieder egal, was sie konsumieren), oder es sind Erwachsene, die mit ihrem Geld eh machen dürfen, was sie wollen und können.
Und die dicken Fische, die richtig fette Summen dafür ausgeben, kann man auch nicht verhindern.
Wulgaru schrieb am
Sowas wie Fire Emblem ist ja auch noch ein richtiges Spiel, auch wenn es natürlich nur eine abgespeckte Version der Handheld- und Konsolenvorbilder ist, bekommt man damit ein Spielerlebnis.
Mein großes Problem mit dem heutigen Mobile-Markt ist halt das häufig oder fast immer sehr sehr simple Gameplaykonzepte, die aber an sich häufig Spaß bringen könnten, durch das pay-System im Grunde verkrüppelt werden. Man kann ja meist noch froh sein, wenn ein Entwickler das mit Werbung die man sich stattdessen anguckt noch überbrückt. Meist gibt es dann ja die ersten 1-2 Spielstunden von sowas, wo man sehr schnell vorankommt und so reingelockt wird.
Im Grunde fast schon Schade das das quasi das heutige Videospielerlebnis ist, was die meisten haben. Umso tragischer das sich das eben in Elementen wie Lootbox und dergleichen auch mehr und mehr in die klassischen Videospiele verschiebt. Ich finde auch nicht wirklich das das mit Sammelkarten usw. vergleichbar ist.
Ich weiß allerdings nicht ob das langfristig so gut gehen kann. Gesetzgeber werden wie in Belgien langsam aktiv und die Entwicklung von sehr teuren Vollpreispielen, die mit solchen Elementen von vorne bis hinten durchsetzt sind, wird auch riskanter.
SethSteiner schrieb am
Michi-2801 hat geschrieben: ?
09.01.2019 09:24
Levi  hat geschrieben: ?
08.01.2019 14:35
Michi-2801 hat geschrieben: ?
08.01.2019 11:55
Ich kanns nicht verstehen. Habe FE:H eine Woche getestet, jeden Tag. Das ist kein Spiel, das ist Beschäftigungstherapie.
Genau dies wollen viele aber von einen mobile game. Sie wollen hier und da mal kurz beschäftigt werden.
Was ja auch legitim ist, finde ich. Aber dass man dafür dann noch Kohle ausgibt. :Hüpf:
Naja, ich muss ja nicht alles nachvollziehen können und es ist ja auch nicht mein Geld, demnach: Was geht's mich an?
Auch ein kleines Rätselheft kostet Geld, obwohl man sich nur ein paar Minuten mit Sodoku beschäftigen will und darin fließt wohl noch weit weniger Arbeit als in die meisten Mobilegames (was die Erstellung angeht). Ich verstehe auch nicht, warum man VIEL also SEHR VIEL Kohle ausgibt aber dass überhaupt Geld fließt halte ich für völlig legitim und nachvollziehbar.
casanoffi schrieb am
Michi-2801 hat geschrieben: ?
09.01.2019 09:24
Levi  hat geschrieben: ?
08.01.2019 14:35
Genau dies wollen viele aber von einen mobile game. Sie wollen hier und da mal kurz beschäftigt werden.
Was ja auch legitim ist, finde ich. Aber dass man dafür dann noch Kohle ausgibt. :Hüpf:
Naja, ich muss ja nicht alles nachvollziehen können und es ist ja auch nicht mein Geld, demnach: Was geht's mich an?
Warum sollte man dafür keine Kohle ausgeben (dürfen/sollen)?
Es ist eine Freizeitbeschäftigung, wie viele andere auch - und Hobbies kosten eben i. d. R. Geld.
Da gibt es nicht so viel zu verstehen und über Geschmack kann man nicht streiten :D
Michi-2801 schrieb am
Levi  hat geschrieben: ?
08.01.2019 14:35
Michi-2801 hat geschrieben: ?
08.01.2019 11:55
Ich kanns nicht verstehen. Habe FE:H eine Woche getestet, jeden Tag. Das ist kein Spiel, das ist Beschäftigungstherapie.
Genau dies wollen viele aber von einen mobile game. Sie wollen hier und da mal kurz beschäftigt werden.
Was ja auch legitim ist, finde ich. Aber dass man dafür dann noch Kohle ausgibt. :Hüpf:
Naja, ich muss ja nicht alles nachvollziehen können und es ist ja auch nicht mein Geld, demnach: Was geht's mich an?
schrieb am