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Nintendo: Yamauchi verlässt Nintendo

Nintendo (Unternehmen) von Nintendo
Nintendo (Unternehmen) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo

Wie unsere amerikanischen Kollegen von Gamespot berichten, wird Hiroshi Yamauchi, der die Geschicke Nintendos 52 Jahre als Präsident und drei Jahre als Aufsichtsratmitglied geleitet hat, das Unternehmen am 29. Juni aus Altersgründen verlassen. In Zukunft will der 77jährige nur noch in einer Beraterfunktion zur Verfügung stehen und das Management der Firma anderen überlassen.

Er verzichtete sogar auf die angebotene Ruhestandszahlung in Höhe von vermutlich ein bis 1,5 Milliarden Yen (umgerechnet ca. 7,4 bis 11,1 Millionen Euro), da das Unternehmen das Geld besser gebrauchen könne als er. Finanziell hat er mit seinen zehn Prozent Aktienanteil an Nintendo ohnehin ausgesorgt. Yamauchi sorgte während seiner Amtszeit mit der Entwicklungsfreigabe des NES sowie des Donkey Kong-Automaten u. a. für den Einstieg Nintendos ins Videospiel- und Spielhallengeschäft und machte den ehemaligen Spielkartenhersteller damit zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Branche.


Kommentare

Max Headroom schrieb am
@TAC-Legolas:
Die Japaner haben eben eine ganz andere Beziehung zu ihrem Arbeitgeber als man es hier hat.

Kleine Korrektur... Wir schrauben schon am neuem Jahrtausend: seit der grossen Spekulationsblase an der Börse hat sich auch in Japan einiges getan. Und arbeitslose Ex-Spezialisten oder die Angst um den Job haben in Japan längst Einzug gehalten. Nur sind sie noch sehr weit von Hartz IV entfernt :P Doch die rückläufige Geburtenrate und z.Zt. mal wieder die Exportlage zwingen Japanische Chefs zu harten Konsequenzen. Zwar hackt sich kaum einer den kleinen Finger ab, doch viele stehen kurz davor...
-=MAX HEADROOM=- - Der Virus der Gesellschaft
TAC-Legolas schrieb am
Die Japaner haben eben eine ganz andere Beziehung zu ihrem Arbeitgeber als man es hier hat. Die Firma ist dort fast wichtiger als die Familie. Deswegen ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass Yamauchi noch bis 77 gearbeitet hat, und weiter Berater bleiben will.
Umgekehrt ist es aber bei japanischen Unternehmen genauso, jeder Mitarbeiter wird aufs höchste geschätzt. Da könnten sich wirklich einige westliche Unternehmen was von abschneiden.
TAC-Legolas schrieb am
Die Japaner haben eben eine ganz andere Beziehung zu ihrem Arbeitgeber als man es hier hat. Die Firma ist dort fast wichtiger als die Familie. Deswegen ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass Yamauchi noch bis 77 gearbeitet hat, und weiter Berater bleiben will.
Umgekehrt ist es aber bei japanischen Unternehmen genauso, jeder Mitarbeiter wird aufs höchste geschätzt. Da könnten sich wirklich einige westliche Unternehmen was von abschneiden.
johndoe-freename-64354 schrieb am

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Und keine Angst, wer 10 Prozent eines solchen Spielegiganten als Altersvorsorge besitzt, kann sich ruhig ohne Abfindung nach Hause begeben. Sein Sparkonto dürfte wohl seltenst ein Minusvorzeichen haben und für ein paar warme Mahlzeiten könnten die paar Millönchen locker reichen, er ist ja schon 77 Module alt und sicherlich nicht an ALG II gebunden ! (^_^)

Hiroshi Yamauchi, obwohl Geld nicht alles ist, ist mit ca. 1,2 bis 1,4 Milliarden Doller, natürlich Privatvermögen, eines der reichsten Menschen der Welt. (ich glaube so auf ca. Platz 35 - 37., stand mal auf Areagcx.de )
Das er auf eine Ruhestandszahlung verziehtet hat ist loblich, aber in seinem Alter über eine Milliarde auf dem Konto zu haben wird ihm wohl reichen.
PS: Wusstet ihr dass es Nintendo schon seit 1889 gibt. Die Firma wurde in Kyoto von einem vierköpfigen Team gegründet und von da an verkauften sie Blumenkarten. Erst 1933 haben sie elektronisches Spielzeug hergestellt. Der Gründervater Fusajiro Yamauchi starb überraschend 1949 und hinterließ die Firma seinem Sohn Hiroshi Yamauchi. Von da an entwickelte sich das heutige Nintendo. Ihre erste erfolgreiche Konsole wurde das NES - Das NES verwendete einen Motorola 6502 Prozessor mit 1,79 Mhz und konnte auf dem Bildschirm 256x240 mit 16 Farben darstellen.( Und obwohl es keine Unreal 3 Engine anzeigen konnte hat es sehr viel spaß gemacht.)
Die Story von Big-N ist sehr interessant...
Auch sehr interessant ist das Nintendos Maskotchen, der Klempner Mario, eigentlich zu seiner Entstehung bloß der Zoowärter von Donky Kong war.
Also ich wünsche Hiroshi alles Gute und ein weiteres glückliches Leben.
Max Headroom schrieb am
Sayounara Yamauchi-sama, sage ich da nur. Das er sich nun nicht auf Mallorca absetzt und Sangria in die Adern fliessen lässt, war klar. Wer noch von der ganz alten Schule ist, der ist mit Leib und Seele ein bombenfester Teil des Unternehmens. Nicht wenige Japaner sind wirklich schon am Arbeitsplatz gestorben.
Yamauchi-sama wird nun keinen Zwang der Stempeluhr mehr haben, aber weiterhin lässt er seinen Geist in der Firma walten, so gehört sich das.
Kann Falcon da nur zustimmen: Hiesige Vorstandsvorsitzende/Politiker haben zum grössten Teil nicht mal ansatzweise den Mumm einiger Japanischer Kollegen. Allerdings ist man hier öfters viel flexibler... theoretisch. Zumeist lässt unsere Bürokratie den einen oder anderen Antrag schon an Altersschwäche sterben.
Und keine Angst, wer 10 Prozent eines solchen Spielegiganten als Altersvorsorge besitzt, kann sich ruhig ohne Abfindung nach Hause begeben. Sein Sparkonto dürfte wohl seltenst ein Minusvorzeichen haben und für ein paar warme Mahlzeiten könnten die paar Millönchen locker reichen, er ist ja schon 77 Module alt und sicherlich nicht an ALG II gebunden ! (^_^)
-=MAX HEADROOM=- - Der Virus der Gesellschaft
schrieb am

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