Wenig Neues auf der GDC
Auf seiner GDC-Keynote redete Shigeru Miyamoto über die zentrale Rolle, die Kreativität bei der Entwicklung von Spielen hat, und wie sie dabei helfen könnte, neue Zielgruppen zu erschließen. Als Beispiel nannte Nintendos oberster Designer seine Frau, die bis vor Kurzem von keiner Software zu begeistern war. Ein Umstand, der sich dank Spielen wie Brain Age (DS) oder dem Wii-Meinungskanal mittlerweile geändert zu haben scheint.
Miyamoto ließ die Zuhörer auch wissen, was aus dem vor langer Zeit erwähnten "Mario 128"-Projekt geworden ist. Ein Teil des Konzepts sei letztendlich in Pikmin
aufgegangen. Der Wii-Titel Super Mario Galaxy
werde aber auch ein paar der Ideen umsetzen, die man damals geplant hatte.
Wer große Ankündigungen erwartet hatte, wird wohl eher enttäuscht von dannen geschlichen sein. Außer der nicht unbedingt sensationellen Bestätigung, dass Super Mario Galaxy noch in diesem Jahr erscheinen soll, enthüllte der Designer noch einen neuen Wii-Kanal, mit dem es möglich sein soll, eigene Miis mit denen anderer Spieler weltweit vergleichen und so etwas wie Schönheitswettbewerbe abhalten zu können.
Bereits vor der GDC hatte es Berichte ergeben, dass Nintendo sich aufgrund eines anstehenden Aktientransfers mit Neuigkeiten wohl eher zurückhalten würde. Abseits der Keynote konnte man sich immerhin noch dazu durchringen mitzuteilen, dass der Opera-Browser für den DS am 4. Juni in Nordamerika erscheinen soll.