Nintendo

Miyamoto empfiehlt mehr Einsatz

N'Gai Croal hatte auf der GDC die Gelegenheit, ein paar Worte mit Shigeru Miyamoto zu wechseln. Eines der Themen war der Vortrag, den Nintendos oberster Designer auf der Konferenz gehalten hatte.

Zwar habe man, so Miyamoto, aufgrund eines geplanten Aktientransfers keine großen Neuigkeiten ankündigen können, der eigentliche Grund für den Fokus seiner Präsentation sei aber ein anderer gewesen. Er habe Nintendos Sicht- und Herangehensweise darlegen und auch klarstellen wollen, dass man den derzeitigen Stand der Branche nicht schlecht findet und grundsätzlich auch nichts gegen Technologie hat.

Der Newsweek-Reporter geht auch auf die Problematik ein, dass sich Dritthersteller auf Nintendo-Systemen in der Regel schwer tun und außerdem in starker Konkurrenz zu Nintendos eigenen Spielen stehen würden. Miyamoto entgegnet, dass sich man sich um neue bzw. bessere Schnittstellen/Tools kümmern würde, die es Entwicklern ermöglichen würde, ihre Ideen zu verwirklichen.

Als Beispiel nennt er ein NDS-Spiel eines kleinen japanischen Entwicklerteams, in dem man Kanji-Schriftzeichen üben kann. Die Produktion dürfte Miyamotos Einschätzung zufolge nur ein paar Monate gedauert haben, der Titel habe sich mittlerweile fast 600.000 Mal verkauft.

Der Designer denkt auch, dass sich der Erfolg einstellen wird, wenn sich andere Hersteller die Mühe machen, wirklich neue Ideen umzusetzen, Ideen, die auch genau zur Hardware und ihren Möglichkeiten passen würden. Dazu müsse man auch gewillt sein, Risiken einzugehen.

Er steht unter dem Eindruck, dass bisher bei vielen Herstellern oft nur kleinere, weniger wichtige Teams für die Produktion oder Umsetzung von Spielen für Nintendo-Plattformen zuständig gewesen waren, was vielleicht darin begründet sei, dass man diesen bis dato eine eher niedrige Priorität eingeräumt habe. Nintendo hingegen arbeite mit vollem Einsatz und dem fähigsten Personal an eigenen Projekten, dementsprechend falle der direkte Vergleich dann aus. Das Bild könnte durchaus anders aussehen, wenn die Firmen auch ihre besten Kräfte für solche Titel abstellen würden.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Das Zelda als RPG genannt wird liegt nur an The Adenture of Link -.- Die neuen Metroids kann man auch als Shooter anzusehen.Sie sind aber eher eine gute Mischung aus Adventure und Ego-Shooter.
  • Nur dumm das Zelda kein RPG ist und Metroid Prime kein Shooter. :roll:
  • rezman schrieb:
    Tja warum sollte man sich auch anstrengen wenn die Lemminge das Spiel auf anderen Systemen kaufen. Nintendo eigenproduktionen sind in der Regel kaum 10 bis 20 % besser als ein Konkurenz Produkt.
    Das stimmt nicht! Die genrespezifischen Spiele von  [...]
    rezman schrieb:
    Tja warum sollte man sich auch anstrengen wenn die Lemminge das Spiel auf anderen Systemen kaufen. Nintendo eigenproduktionen sind in der Regel kaum 10 bis 20 % besser als ein Konkurenz Produkt.
    Das stimmt nicht! Die genrespezifischen Spiele von Nintendo im Vergleich zu den Konkurenz sind mindesten 20% immer besser. Un es gibt immer ein krassen Unterscheid zwischen den 90% und den 70%! Zelda bestes RPG auf Nintendo, Metroid Prime 2 bester Shooter, ....