Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall - Episode 1: Cecil blickt auf die Kickstarter-Kampagne zurück - 4Players.de

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2D-Adventure
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04.12.2013
04.09.2015
18.12.2013
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Test: Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall - Episode 1
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Baphomets Fluch 5: Cecil blickt auf die Kickstarter-Kampagne zurück

Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall - Episode 1 (Adventure) von Revolution Software / Kochmedia
Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall - Episode 1 (Adventure) von Revolution Software / Kochmedia - Bildquelle: Revolution Software / Kochmedia
Kickstarter war natürlich eines der zentralen Themen auf der Quo Vadis 2013 angesichts der zahlreichen Kampagnen, die es in den vergangenen 12 Monaten gegeben hatte. Auch Charles Cecil von Revolution (Baphomets Fluch 5), der schon vor zwei Jahren über den Eigenvertrieb von Spielen geplaudert hatte, gab auf der Konferenz seine Sicht der Dinge zum Besten.


Die Veröffentlichung der PlayStation sei eine Zäsur für die Branche gewesen, habe es Sony doch erfolgreich geschafft, den Massenmarkt anzuzapfen, vor allem aber auch gezielt Jugendliche anzusprechen. Dies habe aber auch Implikationen für Genres wie Adventures gehabt: Für die sei plötzlich kein Platz mehr in den Regalen gewesen, auch seien die Produktionskosten dank des Wechsels zu 3D-Grafik stark gestiegen.

Wie schon in seinem vorherigen Vortrag führte Cecil Breitband-Internet als einen der wesentlichen Faktoren an, die die Branche erneut veränderten. Zwei weitere: das iPhone und soziale Netzwerke. (Vor zwei Jahren hatte Cecil noch Wii und NDS genannt - dieses Mal nicht mehr.)

Die Kickstarter-Kampagne

Anfang 2012 habe man mit der Arbeit an Baphoments Fluch 5 begonnen. Mitte des Jahres hatten es noch nicht allzu viele größere Kickstarter-Kampagnen gegeben, man habe sich aber mit anderen Entwicklern austauschen können. Seinerzeit wäre Kickstarter noch nicht in Großbritannien verfügbar gewesen, also habe man eine US-Niederlassung gegründet - Revolution Inc. sei "wie so ziemlich alle anderen jemals gegründeten Firmen" aus steuerlichen Gründen in Delaware ansässig, so Cecil mit Hinblick auf die Lage des Briefkastens. Die mittlerweile möglichen britische Kickstarter-Kampagnen seien problematisch, da viele Kunden im kontinentalen Europa und in den USA nur ungern in Pfund zahlen wollen - mit Dollar habe niemand ein Problem.

Ein Problem bei Kickstarter: Das Portal setzt eine Kreditkarte voraus. In Märkten wie Deutschland würden die Leute aber eher EC-Karten verwenden, in anderen Märkten wie einigen Ländern in Südamerika hätten viele Leute nicht mal ein Konto, weil man den Banken dort nicht vertrauen würde. Kickstarter gestatte es den Entwicklern, alternativ auch Zusagen per PayPal einzuholen - man solle dies aber nicht großartig auf der Hauptseite der Kampagne erwähnen. PayPal-Zusagen hätten bei Baphomets Fluch V letztendlich 15 Prozent des Gesamtbetrags ausgemacht. Die 100-Dollar-Zusageoption auf Kickstarter sie wie schon bei anderen Projekten die gewesen, die sich als umsatzrrächtigste erwies.




Man habe Baphomets Fluch 5 auf der gamescom schon hinter verschlossenen Türen gezeigt und die Presse schon mal eingestimmt auf das Vorhaben. Die Kampagne habe man dann nach der Messe losgetreten und binnen weniger Tage ein Drittel des Mindestziels von 400.000 Dollar erreicht. Das sei sehr beruhigend gewesen. Für Entwickler sei es extrem wichtig, ständig mit den Kunden zu kommunizieren während der Kampagne. So habe man z.B. das Kickstarter-Video überarbeitet, nachdem die Kinnpartie von George kritisiert worden war.

Rückblickend bedauert Cecil, dass man Beneath of Steel Sky 2 als großes Ziel für die Millionenmarke ausgelobt hatte. Einige Fans seien sehr verärgert gewesen, weil man so quasi zwei verschiedene Projekte miteinander verknüpft hatte.

Am Ende kam man auf Zusagen in Höhe von 771.000 Dollar auf Kickstarter, mit den PayPal-Einnahmen insgesamt auf knapp 850.000 Dollar.

Revolution habe grundsätzlich nichts dagegen, mit Publishern zusammenzuarbeiten, um z.B. eine Retailversion eines Spiels zu veröffentlichen. Den Entwicklern komme es aber darauf an, die kreative Kontrolle über das eigene Werk zu wahren.

Letztes aktuelles Video: Kickstarter-Video


Kommentare

Nekator schrieb am
Das ist imo auch eine der entscheidenden Sachen, warum ich bisher Kickstarter abfeiere... kein Publisher der nur um des Massenmarkts und Verkaufenswillens auf Casualisierung etc. geiert, keine aufgepropften Multiplayermodes etc.
schrieb am

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