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Unity: John Riccitiello wird neuer CEO

Unity Game Engine (Unternehmen) von Unity Technologies
Unity Game Engine (Unternehmen) von Unity Technologies - Bildquelle: Unity Technologies
Der ehemalige Geschäftsführer von Electronic Arts hat beim Entwickler der Spielengine Unity angeheuert, wie u.a. Develop berichtet. Riccitiello gehörte bereits seit November letzten Jahres dem Aufsichtsrat des Unternehmens an.

Der bisherige CEO und einer der Gründer des Unternehmes, David Helgason, soll Unity als Leitender Vizepräsident für Strategie und Kommunikation erhalten bleiben. Zur Übergabe an Riccitiello sagt er: "Wir haben bereits etwas mehr als ein Jahr lang zusammengearbeitet und bemerkt, wie ähnlich unsere Ansichten sind, wenn es um die Wichtigkeit der Demokratisierung von Entwicklungsvorgängen für ein gesundes Ökosystem der Entwickler und eine gesunde Spieleindustrie geht."

Der ehemalige EA-Mann schließt sich seinem Vorgänger an: "Unity ist mehr als eine tolle Engine und Pakete verschiedener Dienste. Es ist eine beeindruckende und bunte Gesellschaft von Entwicklern, von denen viele die Art und Weise ändern wollen, in der wir über Spieldesign und -Herstellung denken. Das Ziel von Unity - die Demokratisierung der Entwicklung - ist ein wichtiges und ich bin froh, dass ich dabei helfen darf, es zu erreichen."

GamesIndustry hat den Wechsel im Gespräch mit verschiedenen Analysten untersucht. Welche Ziele Unity mit dem Wechsel verfolgt, ist demnach nicht bekannt. In den vergangenen Monaten mehrten sich zwar Gerüchte über einen geplanten Verkauf - Helgasson und der Technische Direktor Joachim Ante dementierten diese aber konsequent.

Tatsächlich sagen die meisten Analysten ein Wachstum aus eigener Kraft voraus, das der neue CEO aufgrund seiner Erfahrung unterstützen werde. "Da Riccitiello große Firmen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Spieleindustrie geführt hat und im vergangenen Jahr im Aufsichtsrat von Unity saß, verfügt er über die idealen Voraussetzungen, um Partnerschaften zu entwickeln, die Unity als wichtige Entwicklungsplattform bei allen Publishern und Entwicklern etablieren werden", befindet etwa Patrick Walker von EEDAR.

Walker hält einen geplanten Verkauf zwar für möglich, sieht ihn aber nicht in naher Zukunft. Falls entsprechende Pläne existieren, solle Riccitiello seiner Einschätzung nach zunächst das Wachstum des Unternehmens beschleunigen.

Lewis Ward von IDC hält es zudem für möglich, dass sich Helgason nicht aus rein geschäftlichen Gründen vom Amt des Geschäftsführers zurückzieht: "Manche Menschen sind gar nicht dafür gemacht, ein großes Unternehmen als CEO zu führen - man schaue sich Notch an. Ich vermute, dass sich Dave [David Helgason, Anm. d. Red.] wohler dabei fühlen wird, sich um die zentrale Produktstrategie zu kümmern und Beziehungen mit Studios und unabhängigen Entwicklern aufzubauen."

Quelle: Develop, GamesIndustry

Kommentare

Shackal schrieb am
Es sieht so aus als wäre der Letzten paar Funken am erlöschen und uns steht ein finsteres Dunkles Spielw zwit bevor ohne Hoffnung nur bielige Produkte um schnell alles mögliche Geld abzufarmen......
Mal sehen was abgeht......
TestABob schrieb am
Unity ist ja dann wohl nicht mehr INIDE ;-) ?
crewmate schrieb am
Riccitiello hat sogar einiges richtig gemacht bei EA. Unter ihm kam der Publisher endlich weg von blöden Film Lizenzen, hin zu mehr eigen Produktionen. Von denen inzwischen nichts mehr übrig ist. Weil EA halt.
Aus EAs Partner Programm entstanden sogar Spiele die mich interessieren. Brütal Legend, Shadow of the Damned, The Secret World... Das Programm wurde inzwischen aber auch runter gefahren, weil EA es nicht versteht.
Die Vernichtung und Schließung beliebter und talentierter Studios war ja schon vor ihm Praxis. Electronic Arts kaufte schon immer Studios wie Origin und Bullfrog, die nicht in ihr Portfolio passen. Versprechen sich hohe Gewinne und die Studios zerbrechen an den Praktiken, Umstrukturierungen etc.
Krass, wie viele Leute im Chefsessel von EA saßen, während Bobby Kotick den Activision Posten seit den 90ern hält.
The Scooby schrieb am
oliver74 hat geschrieben:Ein Ex-EA Mann als CEO von Unity.. DER Indie-Engine schlechthin....
"Shitstorm incoming" ? ;)

Na ja, würde ich persönlich jetzt nicht überbewerten!
Man sollte bedenken, dass es sich bei EA um einen Konzern handelt, und wie in jedem Konzern bewegt sich dort alles langsam und selbst die Leute, die etwas zu sagen haben, werden von der Politik innerhalb eines Konzerns stark beeinflusst und müssen sich in ihren eigenen Handlungen anpassen.
Es kann also durchaus sein, dass Riccitiello kein schlechter Mann für den CEO Posten bei Unity ist und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.
oliver74 schrieb am
Ein Ex-EA Mann als CEO von Unity.. DER Indie-Engine schlechthin....
"Shitstorm incoming" ? ;)
schrieb am

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