Mass Effect: Andromeda: Kampfsystem wird umgekrempelt; Klassensystem wird ausrangiert; mehr Dialogoptionen und Freiheiten; Details zu Raumschiff, Fahrzeug, Beziehungen und mehr - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: BioWare Montreal
Publisher: Electronic Arts
Release:
23.03.2017
23.03.2017
23.03.2017
23.03.2017

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Mass Effect: Andromeda
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Mass Effect: Andromeda - Kampfsystem wird umgekrempelt; Klassensystem wird ausrangiert; mehr Dialogoptionen und Freiheiten; Details zu Raumschiff, Fahrzeug, Beziehungen und mehr

Mass Effect: Andromeda (Rollenspiel) von Electronic Arts
Mass Effect: Andromeda (Rollenspiel) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Nach dem gestrigen N7-Day, dem Trailer, den ersten Details und den Editionen ist in der Dezember-Ausgabe der Game Informer eine ausführliche Vorschau zu dem Sci-Fi-Action-Rollenspiel von BioWare und Electronic Arts aufgetaucht. Die wichtigsten Informationen wurden bei NeoGAF zusammengetragen. Mit Mass Effect: Andromeda wird sich das bekannte Kampfsystem verändern. Die Entwickler wollen, dass sich das Spiel weiterhin wie ein Cover-Shooter anfühlt, aber weitaus mehr Bewegungsmöglichkeiten geboten werden. So wird man u. a. mit dem Jetpack schnell die Position wechseln können. Oder man verschafft sich aus der Luft einen besseren Überblick über das Geschehen. Das dynamische Deckungssystem soll an The Last of Us erinnern. Statt globaler Abklingzeiten wird es individuelle Timer pro Fähigkeit geben. "Kräfte" werden direkt auf Hotkeys liegen. Es wird nicht mehr nötig sein, das Spiel zu pausieren, um die Fähigkeit auszuwählen und das Ziel festzulegen. Man wird dennoch die Pause-Möglichkeit in Kämpfen haben, aber laut BioWare sei dies nicht der bevorzugte Spielstil. Man wird weiterhin Attacken, Kombos und Team-Aktionen in eine "Warteschlange" aufreihen können. Die Redakteure von Game Informer fanden das Kampfsystem klarer und besser als in den vorherigen Teilen. Zudem würden die Umgebungen komplexer und weniger linear wirken.

Das Klassensystem aus den Vorgängern wurde eingemottet. Stattdessen hat man vollen Zugang zu allen möglichen Fertigkeiten. Es können zum Beispiel Talente und Fähigkeiten aus den Bereichen "Tech", "Soldat" und "Biotics" gemischt werden. Dadurch soll man sich besser spezialisieren können (vor allem im Kampf), anstatt sich gleich zu Beginn auf eine Spielweise festlegen zu müssen. Wenn man genügend Punkte in einen Bereich investiert hat, erhält man besondere Boni. Steckt man viele Punkte in die Bereiche "Kampf" und "Biotics", könnte man einen Charakter erstellen, der mit der Vanguard-Klasse vergleichbar wäre. Es wird möglich sein, die Punkte im Spiel neu zu verteilen. Viele bekannte Waffen werden wieder auftauchen. Hinzukommen neue Nahkampfwaffen wie Schwerter oder Hämmer. Helm, Brustrüstung, Schultern, Arme und Beine wird man aufwändiger als in den bisherigen Serienteilen anpassen können.

Das Fahrzeug "The Nomad" ist deutlich wendiger und besser zu steuern (als The Mako). Das Fahrzeug ist nicht bewaffnet. Es können trotzdem Anpassungen (Aussehen und Geschwindigkeit) vorgenommen werden. Anstelle von linearen Passagen auf den Planeten wird man vielmehr ein "großes Ganzes" (Oberfläche, Höhlen etc.) erforschen können. Der steuerbare Hauptcharakter kann überall aktiv Scans durchführen und dadurch neue Technologien oder Pläne für neue Waffen und Rüstungen erhalten. Auf den Planeten wird es diverse "interessante Schauplätze" geben, beispielsweise Begegnungen, Kämpfe, Story-Schauplätze, Rätsel etc. Zunächst müsse man auf den neuen Planeten aber erstmal einen Außenposten errichten. Das Raumschiff "The Tempest" wird sich stark an "The Normandy" orientieren. Es wird keine Ladebildschirme geben, wenn man sich auf dem Schiff bewegt. Die Entwickler wollen, dass man sich auf der Galaxiekarte einen Planeten auswählen kann, danach in den Frachtbereich geht und in das Landefahrzeug "The Nomad" einsteigt, während das Raumschiff auf der Oberfläche landet. Das Ganze soll praktisch ohne Ladevorgänge vonstattengehen. Selbst fliegen kann man das Schiff nicht.

Das bisherige Dialogsystem (Paragon/Renegade bzw. Vorbild/Abtrünniger) wird entfernt. Stattdessen soll eine größere Bandbreite an Optionen in Gesprächen geboten werden. Derzeit sind Antwortmöglichleiten aus den Kategorien "Herz", "Kopf", "Professionell" und "Lässig" geplant. Die Dialogantworten werden keinen Einfluss auf eine Gesinnungsleiste (Gut/Böse) etc. haben. Entscheidungen sollen ambivalenter ausfallen und den Spielern mehr Freiheiten geben. Entscheidungen sind demnach nicht immer "richtig" oder "falsch", sondern bringen eher spezielle Vor- und Nachteile je nach Situation.

Außerdem wird es mehr Romanzen bzw. Beziehungen geben. Diese sollen sich nicht ausschließlich um Sex drehen. Manche Charaktere wollen zum Beispiel eher eine langfristige Bindung anstreben. Mehr Dialoge mit den Mitgliedern des eigenen Trupps sind ebenfalls geplant. Loyalitätsmissionen kehren zurück, sollen jedoch nicht essenziell für den Ausgang der Geschichte sein. Man könnte sie auch nach dem Abschluss der Geschichte angehen.

Der Mehrspieler-Modus wird als erweiterte und verbesserte Variante des Multiplayer-Modus von Mass Effect 3 beschrieben. In dem "klassenbasierten Koop-Feuerteamerlebnis" wird man mit bis zu drei Freunden die Interessen der Andromeda-Initiative verteidigen können. Ein kartenbasiertes Itemsystem mit Erfahrungspunkten und Credits ist geplant. Diverse Pakete können mit Mikrotransaktionen gekauft werden oder man schaltet sie im Spiel frei.

Letztes aktuelles Video: Ankündigungstrailer


Quelle: Game Informer, NeoGAF

Kommentare

Spiritflare82 schrieb am
das wird sicher genau so spannend wie dragon age inquisition..
bioware-never again
Sharkie schrieb am
Ah, Temeter, wo ich Dich gerade hier hab: Wollen wir einmal die fiktional-realistische Sinnhaftigkeit und potentielle militärische Effizienz des in Deinem Avatar abgebildeten Mechs zur Debatte stellen...? :wink:
Spoiler: anzeigen
Nein? Na gut, dann Off-Topic-Extravaganza, Alternative 2: "Mirandas Arsch, die Tiefenanalyse".
...'Tschuldigung. :|
Temeter  schrieb am
Jep, bei solchen Kleinigkeiten komme ich auch nicht mit. Wenn ich mich über etwas erählerisches in Mass Effect aufregen würde, dann wäre es eher etwas handfesteres, wie Cerberus. Die sind ja von Teils 1 bis Teil 3 von einer kleinen Terrorgruppe bis zur lächerlich hochgerüsteten Superarmee geworden, die es mit ganzen Nationen aufnehmen konnte, mitten im Chaos des Krieges gegen die Reaper. Hatten sie im ersten Teil wenigstens noch ein bischen Fuß im Rassismus vieler Menschen, waren Cerb später nur noch eine Parodie.
Was für sich nicht mal das größte Problem war. Das bestand eher darin, dass man konstant mit denen zu tun hatte, wenn das interessante am ME Universum die Alienvölker sind, bzw. deren Beziehungen untereinander und zu den Menschen. Die Kroganer- und Geth-Episoden waren IMO 2 der absoluten Höhepunkte der ganzen Serie.
KA warum Bioware es dann für eine gute Idee hielt, dich für einen substanziellen Teil des dritten Spiels gegen Space-ISIS kämpfen zu lassen. Am Ende war ich nur froh, dass der dämliche invisible Dude und sein blöder Ninja endlich weg waren.
Sharkie hat geschrieben:Edit: Um nochmal zu verdeutlichen, was ich meine bzw. wo ich da "die Linie ziehe":
https://www.youtube.com/watch?v=agcRwGDKulw

Nett :lol:
Make exhaust ports great again?
Sharkie schrieb am
Jim Panse hat geschrieben:Nein, Spaß. Aber ließ doch mal in die ersten eins, zwei Teile rein.

Da Du es so nett empfiehlst, habe ich das eben mal stichprobenartig getan. :)
Aber wie erwartet ist es - nichts für ungut - definitiv nix für mich. Dass der Mensch gute Argumente hat, differenziert und fair herangeht, nicht etwa basht und dabei halbwegs unterhaltsam schreiben mag - alles geschenkt. Dennoch gilt für mich ganz subjektiv: Ich finde die Mass Effect-Reihe super, bin mit dieser Meinung durchaus sehr glücklich und möchte mich daher auch gar nicht argumentativ davon überzeugen lassen, warum und inwiefern diese tatsächlich doch Mist ist. Möge dieser Shamus gerne eine treffsichere Analyse verfassen, den Finger in die Wunde legen, allen enttäuschten Mass Effect-Exfans eine Stimme verleihen - mich wird er damit nicht erreichen, denn ich mag diese (natürlich keineswegs fehlerfreien) Spiele, sehr sogar.
Gleichwohl erscheint mir es einfach zutiefst rätselhaft, wie Leute sich durch eine Trilogie mit einer Spielzeit im annährend dreistelligen Stundenbereich durchärgern können, um dann danach nochmal den selben Zeitaufwand in das Verfassen einer fünfzig Kapitel umfassenden Generalabrechnung mit dem Gegenstand ebenjener Hassliebe zu investieren. Weder möchte ich der Kritik ihre Berechtigung absprechen noch den Kritiker in den Schmutz ziehen, aber in seiner Haltung wirkt das auf mich schon ein wenig merkwürdig-obsessiv, dessen kann ich mich beim besten Willen nicht erwehren. :) Aber gut, muss ich ja nicht verstehen, und prinzipiell gilt selbstredend: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Was die leidige Kühlpackdebatte angeht, so muss man natürlich zugestehen, dass von Dir auf Seite 4 zitierte Kritik sich tatsächlich nüchtern und in analytischer Weise mit gameplaybezogenen Defiziten auseinandersetzt. Vollkommen okay. Grundsätzlich ebenso legitim wäre ein maßvoller Kritikansatz auf narrativer Ebene...
Jim Panse schrieb am
Sharkie hat geschrieben:Ein Typ, der in einer fünfzigteiligen Serie die Mass Effect-Trilogie seziert und dabei Spotlights setzt wie "die Kühlpack-Tiefenanalyse"?
Also, ich bin passionierter Pen & Paper-Rollenspieler, konnte mich nie von meiner Riesensammlung verstaubter Videospielzeitschriften aus den Neunzigern trennen, kam durch eine frühere Leidenschaft für Militärsimulationen in den Besitz eines völlig unnützen Halbwissensschatzes über Waffentechnologien, habe meiner Star Trek-Begeisterung einst mit dazu passenden Merchandise-Pullovern Ausdruck verliehen, und ein Hentaispiel habe ich auch schonmal durchgespielt.
Aber auch mein Nerdtum hat Grenzen.

Hehe. :D Am Ende des Tages biste halt doch nur n filthy Casual. ^^
Nein, Spaß. Aber ließ doch mal in die ersten eins, zwei Teile rein. Ich finde er führt da einen Haufen richtiger Punkte an, die in ihrer Gesamtheit eben ein Bild ergeben. Und das ohne irgend wen oder was zu bashen. Was für so ein Thema ja doch schon recht außergewöhnlich ist. Außerdem lernt man einiges über gutes Geschichten erzählen, was gerade im P&P als Meister nützlich sein kann.
Und hey! Wenns dir gefällt, kannst du nen neuen Punkt auf deine Liste setzen: "einmal eine 50 Beiträge lange Kritik zur Mass Effect Trilogie gelesen." :D
Und hey, das lohnt sich schon allein für so Perlen wie:
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schrieb am

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