The Witcher 3: Wild Hunt: Entwickler würden gerne auf DRM verzichten - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt RED
Publisher: Bandai Namco
Release:
19.05.2015
19.05.2015
19.05.2015
Test: The Witcher 3: Wild Hunt
90
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Leserwertung: 88% [26]

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The Witcher 3 - Entwickler würden gerne auf DRM verzichten

The Witcher 3: Wild Hunt (Rollenspiel) von Bandai Namco
The Witcher 3: Wild Hunt (Rollenspiel) von Bandai Namco - Bildquelle: Bandai Namco
Maciej Szczesnik (Lead Gameplay Designer) und Adam Badowski (CD Projekt Red Managing Director) sprachen in einem Interview darüber, dass sie gerne auf DRM-Maßnahmen bei The Witcher 3 verzichten würden. Einem Always-On-Kopierschutz erteilten sie eine Absage. Im Anschluss sagten sie: "Wir versuchen sämtliche DRM-Maßnahmen irgendwie loszuwerden. Wenn jemand ein Spiel kopieren will, wird er es letzten Endes auch machen. Was natürlich schlecht ist. Doch man kann sowieso nichts dagegen unternehmen. Wir wollen den Spielern die bestmögliche Erfahrung bieten. Und als wir die DRM-Maßnahmen in der Vergangenheit entfernt hatten, baten sogar die Leute bei den Torrent-Seiten darum, unser Spiel nicht herunterzuladen, weil wir eben kein DRM verwenden." Rigide Kopierschutzsysteme sind laut Szczesnik und Badowski keineswegs die Antwort auf Raubkopien.

Ob es einen Mehrspieler-Modus in The Witcher 3 geben wird, ist noch nicht klar. Die Entwickler machen sich zwar Gedanken über eine Multiplayer-Komponente, aber in Stein gemeißelt sei noch gar nichts.

"I asked if CD Projekt Red would ever consider doing always-online DRM. Badowski's response: "No." "We are trying to get rid of DRM," said Szczesnik. "If someone wants to pirate a game, eventually he will." "Which is bad, of course," Badowski interjected. "But you can't do anything about it, so. We want to give the best user experience possible. When we removed DRM, people on those torrents were actually asking people not to download our game, because we [weren't using DRM]." While they were clear that they don't want people to pirate their games, both Szczesnik and Badowski said that invasive DRM isn't the answer." (Quelle: Kotaku)

"That's something Adam mentioned in the context of us always looking at the best ways to make the games we're currently working on. So multiplayer's certainly something we'll investigate, but it’s not currently set in stone for Witcher." (Quelle: RPS)

Letztes aktuelles Video: Teaser


Quelle: Kotaku, RPS

Kommentare

Sephiroth1982 schrieb am
@USERNAME_1639154 und Allgemein
mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz. Du hast nicht mit zu den Leuten gehört die einst auf dem Schulhof Disketten mit DOS-Spielen getauscht und/oder verkauft haben? Ich habe als Kind/Schüler dazu gehört. Ich hatte also zu den Raubmordtotschlagumbringkopierern gehört, wenn auch nur sporadisch.Heutzutage kaufe ich allerdings Spiele sofern diese 1. für meinen Geschmack interessant sind und 2. als "DRM" höchstens eine Key-Eingabe besitzen, meinetwegen auch Steam da ich da nur mit Nickname und falschen Angaben unterwegs bin. Seit vielen Jahren besitze ich nur noch Originale im Schrank und zwar nicht grad wenige. Grund dafür ist die Tatsache das ich nur gebrauchte/GOTY/Pyramide-Spiele kaufe mit Maximalpreisen von meistens- unter 30 EUR und die Tatsache das ich sowohl Konsolero (PSX,PS2,PS3,WII, DC,SNES,N64) als auch PCler bin. NOCH bin ich zufrieden mit der Tatsache das es einige Entwickler/Publisher gibt die auf DRM verzichten (Key-Code mal abgesehen). Sofern irgendwann alle nur noch mit DRM arbeiten würden, würde ich gewiss nicht auf mein Hobby verzichten sondern wohl oder übel in eine bestimmte Szene eintauchen, der ich seit ca. 15 Jahren den Rücken gedreht habe. Hoffentlich kommt es nie dazu. Hach, wo sind die alten Zeiten geblieben, wo man einfach den Cartridge in die Konsole gesteckt und losgezockt hat?!
Kajetan schrieb am
bluescreen schatte hat geschrieben:
Man darf sich die Frage stellen, warum noch keiner von der Musikindustrie gelernt hat. Die haben ja auch - wenn auch unter von Apple eingeführten Schmerzen - gelernt, dass sich nicht DRM verseuchte MP3 tatsächlich verkaufen.
(Wobei das Apple sicher auch nicht recht war, aber die folgen halt dem Geld, bis sie was besseres gefunden haben.)
Ich stelle mir die Frage nicht nur bei der Spieleindustrie, sodern auch bei allen anderen, wie Filme oder E-Books.
Diese Frage ist einfach zu beantworten: Es geht großen Teilen der Contentverwerter einfach noch nicht schlecht genug, damit man endlich anfängt sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen. Großen Anteil hat daran leider die Politik, wo man nur zu gerne bereit ist Großindustrien und einflußreichen Medienhäusern dabei zu helfen die Wirklichkeit so sehr zu verbiegen, dass sich diese Branchen nicht anpassen müssen.
schatte schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: Die Cracker Szene unterscheidet sich auch leicht von der Hacker Szene.
...
Die Cracker unterscheiden sich von den Releasern.
Die Cracker posten ihren Kram eigentlich nur in ihnen bekannten Bereichen, um den anderen in dem Bereich zu sagen "Wir haben den Längsten!".
Die Releaser "klauen" ihnen dann den Kram und stellen den Online.
Und deshalb ist es Unsinn von "Ehre" zu reden. Ginge es darum, würden sie sich mit dem Knacken zufrieden geben, aber das tun sie eben nicht.
Natürlich nicht. Nur für sich zu Hause zu knacken verlängert den EPeen nicht.
Die Cracker haben aber fast alle in der Tat weniger ein Interesse an der breiten Verteilung, mehr daran, den Kopierschutz auszuhebeln, einfach weil er da ist.
Deshalb können die Publisher diesen "Kampf" nur gewinnen, in dem sie ihren Kunden auf den Nerv fallen.
Oder halt einfach nicht mitspielen, siehe Wargames.
Deshalb landet die Kopiergeschützte Fassung vom Witcher in den Netzen und nicht die GOG Version.
Bei der GOG Version ist nichts zu knacken, ist völlig uninteressant.
[/qoute]
So ist es. Das ganze Thema über die Cracker-Szene ist viel komplexer als man denkt.
Wer sich für das Thema Hacker/Cracker/Raubkopien interssiert sei sogleich No Copy - Die Welt der digitalen Raubkopie ans Herz gelegt.
In dieser Weblektüre / PDF [auch als Buch erhältlich] wird die Entwicklung der Szene beleuchtet, dessen Kultur und Philiosopie.
Natürlich wird auch auf die "Vertriebswege" eingegangen.
Wie kann es sein, dass schon Wochen voher eine Kopie im Netz steht?
Und wie kommen die Versionen in die Foren, Torrent- und P2P-Seiten?
Sehr spannend!
Man darf sich die Frage stellen, warum noch keiner von der Musikindustrie gelernt hat....
DextersKomplize schrieb am
lol ja stimmt, "etwas" unglücklich ausgedrückt ... ich meinte einfach, etwas was nicht messbar ist, kannst du nicht erfassen. Worüber zerbrechen die sich den Kopf? Natülrich kann weder ich sagen das die Zahl 0 ist, noch jmd anders das der Schaden bei 5 Millionen liegt. Es ist schlichtweg nicht messbar, daher ist der Schaden nicht sichtbar und iwo auch nicht existent ^^
Niemand kann genau sagen wer von bspw. 100.000 Downloads bei Spiel XYZ das Spiel jetzt doch gekauft hätte, aber einen direkten Schaden hat der Hersteller auch nicht selbst wenn es 5 Millionen Mal runtergeladen wird. (Große, wichtige & tolle Spiele werden übrigens millionenfach runtergeladen ... )
Man nimmt der Firma ja physikalisch nichts weg, keine Exemplare die sie für Geld produziert haben.
Es sind nur Daten. Die Hersteller sollten sich nicht auf den niemals messbaren "Verlust" und dementsprechend sinnlose Gegenmaßnahmen konzentrieren, sondern eher darauf dem ehrlichen Käufer genügend Leistung für sein Geld zu bieten, so das der auch Lust hat sein Geld auszugeben. Also den Gewinn steigern. Wenn der Hersteller 10 Spiele verkauft und 10 runtergeladen werden, hat er trotzdem das Geld von 10 Spielen und durch die 10 heruntergeladenen Spiele hat er trotzdem noch die gleiche Geldmenge. Er hat jetzt keinen direkten Verlust dadurch, wie als wenn jmd eine Ware aus dem Laden nimmt. Dann verliert ein Hersteller ja tatsächlich Geld. So aber hat er einfach nur nicht noch mehr Gewinn gemacht, aber als Verlust würde ich das nicht bezeichnen. Wenn die 10 Leute alle arme Schüler sind, wo ist dann der Verlust? Die hätten eh kein Geld gehabt. Da die 10 heruntergeladenen Spiele aber nirgendwo fehlen, können weitere Leute das Spiel trotzdem noch erwerben. Ich seh das (natürlich? ^^) alles nicht ganz so eng ... zumal es auch noch Mundpropaganda gibt, die sollte man auch nicht unterschätzen.
Und ich bleibe dabei, niemand ist generell Kopierer...es kommt ja auch drauf an wie alt man ist, wo...
johndoe820476 schrieb am
joar. ich hab ja bloß gemeint tendenziell.habe selber ein paar bekannte, auf die diese beschreibung "entweder oder" insgesamt ganz gut trifft. war aber auch , wie gesagt, nur ne vermutung. sowas müsste man mal durch irgendwelche studien erörtern.
DextersKomplize hat geschrieben: Und wie du schon richtig erkannt hast, der Schaden für die Industrie tendiert gen Null, da niemand sagen kann wer wann wo wie was gekauft hätte, wenn der Kopierschutz ihn davon abgehalten hätte.
der satz ist aus erkennistheoretischer sicht natürlich endgeil :D
schrieb am

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