Kerbal Space Program: Entwickler ändern geschlechtlich festgelegtes Sprichwort ab und ernten Unmut - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Simulation
Entwickler: Squad
Publisher: -
Release:
27.04.2015
27.04.2015
2017
kein Termin
2017
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Kerbal Space Program
88
 
Keine Wertung vorhanden
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Kerbal Space Program
80
Jetzt kaufen ab 39,99€ bei

Leserwertung: 57% [3]

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Kerbal Space Program: Entwickler ändern geschlechtlich festgelegtes Sprichwort ab und ernten Unmut

Kerbal Space Program (Simulation) von
Kerbal Space Program (Simulation) von - Bildquelle: Squad
Die Raumschiffbau-Simulation Kerbal Space Program sieht sich in den vergangenen Tagen auf Steam vielen negativen Reviews ausgesetzt, weil in der chinesischen Version ein Sprichwort abgeändert wurde. Wie Kotaku.com berichtet, hieß der auf einem Space-Shuttle geschriebene Spruch ursprünglich "Wer nicht den Mond erreicht, ist kein Ehrenmann", was an das Sprichwort "Wer nicht die chinesische Mauer erreicht, ist kein Ehrenmann" angelehnt ist, das sich auf Mao Zedong bezieht.

Nachdem sich ein Steam-Nutzer darüber beschwerte, dass der Begriff Ehrenmann (bzw. wörtlich "guter Mann") sexistisch sei und weibliche Nutzer ausschließe, ersetzte das Studio den Satz mit "Ich werde nicht aufgeben, bevor ich den Mond erreiche". Da das Original-Sprichwort und seine Satzmelodie in China offenbar sehr beliebt sind, sorgte diese Änderung aber für noch mehr Aufruhr und negative Bewertungen. Hunderte negative Reviews warfen den Entwicklern vor, sich der feministischen Agenda anzubiedern.

Laut Kotaku schnellte die Anzahl der negativen Nutzereindrücke derart in die Höhe, dass Steam seine neuen Mechanismen gegen massenhafte negative Reviews einsetzte (siehe die News zum "Anti-Review Bomb Countermeasures"). Kritiker der Änderung gaben zu bedenken, dass der Begriff zwar tatsächlich in etwa "guter Mann" bedeute, im Sprachgebrauch aber universell als Wort für einen Helden genutzt würde, so dass sich auch viele Mädchen in Anlehnung an das Sprichwort so bezeichneten.

Letztes aktuelles Video: Update 12 Loud and Clear


Quelle: Kotaku.com, Steam
Kerbal Space Program
ab 39,99€ bei

Kommentare

eigentlichegal schrieb am
ronny_83 hat geschrieben: ?
Gestern 15:49
Mein jetziger Job zwingt mich (Stadt- und Freiraumplanung + Beteiligungsprozesse).
Dann vermute ich aber mal, dass du nur so zu schreiben hast, wenn du eine Mail im Namen der Stadt verschickst, oder? Oder hat dir wirklich schonmal jemand auf die Finger gehauen, wenn du eine interne Mail nicht geschlechtskonform geschrieben hast, also zum Beispiel mit dem generischen Maskulinum? Wenn ja, dann ist das einfach nur abstrus....
ronny_83 hat geschrieben: ?
Gestern 15:49
Trotzdem mag ich Frauen lieber, die einfach nur selbstbewusst sind, ihre Ziele verfolgen und sch nicht unterkriegen lassen und mir nicht unter die Nase reiben, dass deren Geschlecht doch so unterdrückt und meines einfach nur scheiße ist.
Ich frag mich, wo ihr diese Leute immer auftreibt. :) Ich hab vielleicht einfach bisher mehr Glück gehabt, aber ich kenne wirklich nicht eine Frau, die so verbohrt ist und das wirklich glaubt. Wenn ich aber eine kennen würde, wüsste ich, dass ich regelmäßig mit ihr aneinander geraten würde! :P
ronny_83 schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
Gestern 12:57
Das hört sich zwar blöd für dich an, aber du wirst nicht tatsächlich meinen, daß ALLE Feministen so sind. Es gibt quer durch alle Gesellschafsschichten Leute, die unsympathisch sind bzw. nerven. Wenn du dann irgendwann eine sympathische feministische Vorgesetzte hast, wird das ja auch nicht gleichbedeutend damit sein, daß ALLE Feministen sympathisch sind. ;)
Das unlustige ist, dass meine Cheffin eigentlich eine sehr zuvorkommende, hilfsbereite und herzliche Person ist bis auf ihre Feminismus-Macke, die mich manchmal nur mit dem Kopf schütteln lässt. :lol:
eigentlichegal hat geschrieben: ?
Gestern 11:30
Darf ich fragen, wer dich dazu zwingt? Und in welchem Kontext?
Mein jetziger Job zwingt mich (Stadt- und Freiraumplanung + Beteiligungsprozesse). Hat während des Studiums keiner ein Wort darüber verloren. :twisted: :D
Grundsätzlich will ich dem Feminismus auch nicht aberkennen, dass er für...
nawarI schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
Gestern 00:02
ronny_83 hat geschrieben: ?
16.10.2017 23:52
Dass man mir jetzt aber aufzwingt, dass ich meine Sprache und Schreibweise ändere, nur weil einige wenige ein Problem damit haben, dass unsere Sprache nicht genug ihr eigenes Geschlecht unterstreicht, nervt mich das.
Kannst du ein, zwei Beispiele nennen, wo du gezwungen wirst, deine Sprache und deine Schreibweise zu ändern, damit man einen Eindruck davon bekommt, ob das auch tatsächlich so nervig ist? Ich kann es mir nicht vorstellen, wenn ich ehrlich sein soll. Das hört sich so an, wie wir damals nach der Rechtschreibreform alle darüber gejammert haben, wie uns das alles soooo nervt. Mittlerweile ist es Normalität - es war also kein Weltuntergang.
Meine Schwester ist der Meinung man sollte doch bitte TEAM sagen (bei Fußball und sowas). Wieso? ... Dramatische Pause und kurz selbst überlegen... in dem Wort "Mannschaft" ist tatschälich "Mann" versteckt.
Allgemein denke ich nicht, dass sich jemand daran stören würde und ich kann mir niemanden vorstellen, der......... Zack! Disqualifiziert! Ich hab "jeMANd" und "nieMANd" gesagt. Die sind auch verboten.
lichtpunkt schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
Gestern 12:57
(..)
Im allgemeinen habe ich nicht nur meine Cousine vor Augen, aber ja, sie ist wirklich ein klassisches Schubladenexemplar einer Klischeefeministin und fällt mir oft als erstes bei dem Thema ein. Ich weiß auch nicht warum sie so ist wie sie ist, ihre Schwester ist auch feministisch, aber auf eine nette unaufdringliche und doch selbstbewusste Art, ich mag sie wirklich gerne. Sie würde sich selbst nicht als Feministin bezeichnen.
Die Gender/Gleichstellungsbeauftragte Frau "Dr." irgendwat (werde ihren Namen nat. nicht nennen dürfen) die die Texte mit ihrer Abteilung für alle Unibelange absegnet ist auch so ein rotziger Femteufel, unhöflich, arrogant, ichbezogen und hält sich für Gottes intellektuelles Geschenk an die Menschheit. Leider darf ich hier kein "Best of" ihrer Unverschämtheiten zitieren.
Sind also schon zwei.
Ich habe in meinem Berufs und Privatleben nun schon viele Arten von Frauen kennengelernt. Die die sich selbst offen Feministin nennen, sind nahezu zu 100,0% ArschlochInnen, die es als ihr gottgegebenes Recht ansehen andere zu drangsalieren und ihnen ihre Meinung aufzudiktieren. Und wenn man sich dann als Mann angewidert abwendet, liegt es natürlich daran, dass man ein sexistisches Mistschwein ist, welches ihre Meinung nicht tolerieren kann. Typisch Kerl halt.
Kennst Du den Witz:
"Ich bin nun mal Widder und darum durchsetzungsstark!" "Nein. Du bist einfach nur scheiße, Sabine."
Das trifft es ziemlich gut, Menschen mit schlechten Charakter suchen oft eine offizielle Begründung die sie parat haben um sich zu "entschuldigen", wenn sie es für angebracht halten...
Usul schrieb am
ronny_83 hat geschrieben: ?
Gestern 07:16
Bezüglich Feminismus: meine Cheffin ist eine. Und das ist manchmal echt anstrengend. Gerade aus dem Aspekt heraus, dass für mich Gleichbehandlung von Klein an immer eine Selbstverständlichkeit war und ich nie darüber geredet oder gestikulierend, sondern es einfach gemacht habe. Da finde ich es echt mühsam, dass ich jetzt ne Frau gegenüber habe, die so tut, als hätten wir Männer pauschal alle Frauen ungerecht behandelt. Vielleicht auch einfach nur, weil wir Männer sind. Dafür müssen wir bei Präsentationen oder Visualisierungen immer schon Mädchen und Frauen in den Vordergrund rücken. Echt albern sowas.
Das hört sich zwar blöd für dich an, aber du wirst nicht tatsächlich meinen, daß ALLE Feministen so sind. Es gibt quer durch alle Gesellschafsschichten Leute, die unsympathisch sind bzw. nerven. Wenn du dann irgendwann eine sympathische feministische Vorgesetzte hast, wird das ja auch nicht gleichbedeutend damit sein, daß ALLE Feministen sympathisch sind. ;)
Wenn du natürlich ernsthaft meinen würdest, daß alle Feministen nervige Schnepfen sind... nun dann wäre es etwas anderes. Das halte ich allerdings für unwahrscheinlich.
@lichtpunkt:
Statt zu ignorieren, könntest du eigentlich auf einige der interessanten Punkte eingehen. Z.B. auf diesen hier:
Inwiefern wird bei einem Ausdruck wie "Studierende" Unterschiede betont? Oder meinst du, allein die Tatsache, dass man sagt, dass Frauen sich von bestimmten Formulierungen nicht angesprochen fühlen und man deswegen versuchen könnte...
schrieb am

Facebook

Google+