Hearthstone: Heroes of Warcraft: Einige Basiskarten und klassische Karten werden angepasst - 4Players.de

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Runden-Strategie
Release:
16.12.2014
14.08.2014
2014
12.03.2014
12.03.2014
 
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Test: Hearthstone: Heroes of Warcraft
70

“Dem einstiegsfreundlichen Sammelkartenspiel im WarCraft-Universum fehlt es an Umfang und Spielvarianten.”

Leserwertung: 90% [1]

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Hearthstone: Heroes of Warcraft - Einige Basiskarten und klassische Karten werden angepasst

Hearthstone: Heroes of Warcraft (Strategie) von Blizzard Entertainment
Hearthstone: Heroes of Warcraft (Strategie) von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Mit der Veröffentlichung der Hearthstone-Erweiterung "Das Flüstern der Alten Götter" (am 27. April) und dem damit verbundenen Patch 5.0, der das Standardformat und das wilde Format einführen wird, werden einige Basiskarten und klassische Karten überarbeitet.

Blizzard: "Wir haben uns auf Basiskarten und klassische Karten konzentriert, da diese Sets noch für viele Jahre den Grundstein beider Formate bilden werden. Hinter diesen Entscheidungen steckt ein langwieriger Prozess, aber wir glauben, dass wir dank unserer eigenen Analyse und mit dem reichhaltigen Feedback von der Community die richtigen Karten ausgemacht haben, bei denen eine Anpassung von Vorteil ist. Es gibt eine einfache Faustregel, die jeder der folgenden Änderungen zugrunde liegt: Neue Karten sollen spürbare Auswirkungen auf das Standardformat haben und das wilde Format bereichern, damit Hearthstone sich immer so dynamisch, frisch und spannend wie möglich anfühlt."

(Auf der linken Seite ist die aktuelle Karte zu sehen. Auf der rechten Seite befindet sich die überarbeitete Version der Karte.)

Screenshot - Hearthstone: Heroes of Warcraft (Android)

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Druidenkarten
"In den beliebtesten Druidendecks findet sich immer wieder dieselbe Grundzusammenstellung gleichbleibender Druidenkarten. Das mindert die Kreativität im Deckbau und sorgt dafür, dass sich Druiden etwas angestaubt und unflexibel vorkommen. Wir möchten den Druidendecks neues Leben einhauchen, deshalb passen wir einige der größten Störenfriede an. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass wir die häufig auftretenden, markanten Klassenkarten im Allgemeinen gut finden, da sie einen Teil der Identität der jeweiligen Klasse ausmachen. Und wir glauben, dass es sinnvoll ist, wenn auch Druidendecks einige solcher Karten besitzen. Anregen und Wildwuchs zum Beispiel verkörpern die einzigartige Kraft der Druiden, weshalb wir beschlossen haben, diese Karten nicht zu verändern."

Urtum der Lehren
Karten ziehen zu können, hat in Hearthstone große Bedeutung, sodass sich das Urtum der Lehren in nahezu jedem beliebten Druidendeck wiederfand. Wir möchten Spielern mit Druidendecks das Gefühl geben, dass andere Karten es mit dem Urtum der Lehren aufnehmen können, weshalb wir die Anzahl der zu ziehenden Karten von 2 auf 1 verringert haben.

Naturgewalt
Die neue Version von Naturgewalt reduziert die Manakosten um 1, entfernt jedoch Ansturm und macht die beschworenen Treants permanent – wie andere, von Druiden beschworene Treants. Diese Änderung entfernt außerdem die mächtige Ein-Zug-Combo aus Naturgewalt und Wildes Brüllen. Jetzt erhalten Gegner die Chance, sich um die Bedrohung durch die Treants zu kümmern, und für den Druiden ist die genannte Combo nicht immer die zwingende Option.

Hüter des Hains
Hüter des Hains ist ein starker und vielseitiger Diener, der die Fähigkeit, Diener zum Schweigen zu bringen, mit guten Werten kombiniert. Die Entscheidung, diese Karte in ein Druidendeck aufzunehmen, trifft sich also quasi von selbst. Ob man eine Karte mit Schweigen in ein Deck integriert, sollte immer eine überlegte Entscheidung sein. Hüter des Hains sollte also nicht einfach ein Standardbestandteil aller Druidendecks sein. Seine Werte wurden von 2/4 zu 2/2 geändert.

Stilleeffekte & Kontrollkarten
"Wo wir gerade vom Hüter des Hains sprechen: Stilleeffekte sowie die Kontrolle von Dienern sind mächtige Waffen in Hearthstone. Aktuell werden einige Optionen zur Kontrolle, also das Entfernen von Karten, zu allgemein eingesetzt. Die Fähigkeit, Karten zu entfernen, ist in manchen Fällen an Diener mit ohnehin guten Werten gekoppelt, oder die Karten mit einer Kontrollfähigkeit sind generell einfach zu mächtig. Zwar ist das Kontrollieren von Dienern ein wichtiger Teil von Hearthstone, allerdings macht es den Einsatz großer, aufregender Diener auch weniger attraktiv. Wir verändern einige der Karten, die Diener entfernen können. Damit bringt die Entscheidung, sie in euer Deck zu integrieren, auch Nachteile mit sich. Vor allem, wenn ihr nicht dem passenden Ziel für eure Kontrollkarte begegnet. Diese Änderungen sollten auch Karten mit einem starken Angriff oder coolen Effekten interessanter machen."

Eisenschnabeleule
Eisenschnabeleule ist eine Standardoption, um Stille kostengünstig in einem Deck unterzubringen. Um den Stilleeffekt insgesamt teurer zu machen, werden die Manakosten von Eisenschnabeleule von 2 auf 3 erhöht.

Großwildjäger
Großwildjäger ist eine kostengünstige Option um das Spielbrett zu kontrollieren, die an einen Diener gekoppelt ist. Die Karte ist so effizient, dass einige Helden mit mächtigen klassenbasierten Kontrollkarten sich dennoch für den neutralen Großwildjäger entscheiden. Daher erhöhen wir die Manakosten dieser Karte von 3 auf 5.

Mal des Jägers
Mal des Jägers ist eine wichtige Option für Jäger, mit 0 Manakosten jedoch einfach zu effizient. Wir erhöhen die Kosten der Karte auf 1.

Klingenwirbel
Klingenwirbel stellt ein Problem dar, weil diese Karte sowohl das Spielfeld leerräumen als auch schweren Schaden am gegnerischen Helden verursachen kann. Zudem macht Klingenwirbel es schwer, bessere Karten für Schurken hinzuzufügen. Um diese Probleme zu beheben, werden die Kosten von Klingenwirbel von 2 auf 4 erhöht und der Effekt trifft jetzt ausschließlich Diener. Jetzt müssen sich Schurken entscheiden, ob sie Bedrohungen entfernen oder mit anderen Optionen dem gegnerischen Held Schaden zufügen möchten.


Mächtige neutrale Diener
"Starke, oft eingesetzte neutrale Karten vermindern mitunter den Entscheidungsspielraum bei der Deckzusammenstellung, worunter auch die Vielfalt der Decks leidet. Diese Karten erschweren zudem die Entwicklung neuer Karten, die sich mit ihnen messen können. Wir passen diese neutralen Karten an, um andere Karten als Ersatz verlockender zu machen und dafür zu sorgen, dass in den Decks die individuelle Stärke der Klasse besser hervortritt."

Messerjongleur
Messerjongleur sollte eine attraktive Wahl für Decks darstellen, die auf eine große Anzahl kostengünstiger Diener setzen, doch mit einem Angriff von 3 ist die Karte fast überall im Einsatz. Wir reduzieren den Angriff von Messerjongleur von 3 auf 2, damit dieser Karte eine spezifischere Funktion in bestimmten Decks zukommt, anstatt dass sie standardmäßig zu den besten Optionen für einen Diener mit 2 Manakosten zählt.

Lepragnom
In Anbetracht der Kosten ist Lepragnom sehr mächtig und daher fast in jedem offensiven Deck anzutreffen. Die Karte erfordert keine weiteren Entscheidungen in Sachen Deckzusammenstellung, um effektiv zu sein. Wir möchten andere Diener mit 1 Manakosten attraktiver machen, also reduzieren wir den Angriff des Lepragnoms von 2 auf 1.

Arkangolem
Ansturm ist eine Fähigkeit, die wir nur noch sparsam einsetzen. Die Karte Arkangolem findet sich in vielen aggressiven „Vernichtung in einem Zug“-Combodecks und ihr Nachteil spielt nur selten eine Rolle. Diese Probleme möchten wir lösen, indem wir Ansturm entfernen, das Leben von Arkangolem erhöhen, aber den Nachteil der Karte beibehalten. Arkangolem besitzt jetzt die Werte 4/4, kostet 3 Mana und behält den Kampfschrei: Gebt Eurem Gegner 1 Manakristall.

Geschmolzener Riese
Geschmolzener Riese ist eine interessante Karte, aber es ist zu einfach, ihre Manakosten auf 0 zu verringern. Wir haben die Manakosten von Geschmolzener Riese auf 25 erhöht, damit Spieler ein höheres Risiko in Kauf nehmen müssen, um einen kostenlosen Riesen zu erhalten. Durch die Änderungen an Naturgewalt und Arkangolem ist es jetzt generell etwas weniger riskant, viel Leben zu verlieren, was dieser Anpassung den Weg geebnet hat.

Meisterin der Tarnung
Die Fähigkeit von Meisterin der Tarnung, permanente Verstohlenheit zu verleihen, hat uns im Entwicklungsprozess lange Zeit Probleme bereitet. Daher kann die Meisterin der Tarnung ab jetzt nur noch bis zum nächsten Zug Verstohlenheit gewähren. Diese Änderung eröffnet spannende Möglichkeiten für zukünftige Karten.


Quelle: Blizzard Entertainment

Kommentare

Vernon schrieb am
Keine Magier- oder Paladinkarte abgeschwächt, andere Klassen nicht gestärkt = Arena weiter fürn Arsch. Gibt es eigentlich mittlerweile Kartenrücken für Arenaspieler zu gewinnen?
Cheraa schrieb am
Mit Ausnahme des Klingenwirbel alles sinnige Nerfs. Da diese Karten aus dem Classic Set einfach Karten sind welche:
a) So mächtig sind, das sie seit 5 Erweiterungen in vielen Decks Auto-Picks sind.
b) angepasst werden müssen, damit künftig neue Karteneffekte global hinzugefügt werden können.
Ebenfalls schön, das Aggro Decks deutlich unattraktiver werden.
Mentiri schrieb am
Hier kommt es mir eher anderst rum vor. Hier werden alte Karten generft, damit die neue Edition attraktiver wird.
WOOM schrieb am
Finde gut, dass sich so intensiv um die balance gekümmert wird, allerdings mussten manche karten extreme rückschläge hinnehmen. Andere kartenspiele (z.b. magic) wurden unspielbar, weil neue editionen logischerweise immer stärkere karten mitgebracht haben (damit sie gekauft werden) und neue editionen gefühlt alle 2-3 monate erschienen. von daher bin ich schon auf die neuen karten von hearthstone gespannt.
ps.: kann es wirklich jedem empfehlen, auch für anfänger, dank gutem matching und modien spielbar.
schrieb am

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