Daylight: Schockierte Testspieler - 4Players.de

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Survival-Horror
Entwickler: Zombie Studios
Publisher: Atlus
Release:
29.04.2014
29.04.2014
Test: Daylight
59

“Daylight kann weder Slender noch Outlast das Fürchten lehren! Terror und Horror blitzen nur im Ansatz auf, verlieren angesichts der mangelnden Spieltiefe und Abwechslung aber zu schnell an Reiz.”

Test: Daylight
59

“Daylight kann weder Slender noch Outlast das Fürchten lehren! Terror und Horror blitzen nur im Ansatz auf, verlieren angesichts der mangelnden Spieltiefe und Abwechslung aber zu schnell an Reiz.”

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Daylight: Schockierte Testspieler

Daylight (Action) von Atlus
Daylight (Action) von Atlus - Bildquelle: Atlus
Dieser Teaser dreht den Spieß um: Er zeigt keine neuen Spielszenen aus dem Horror-Spiel, sondern die "schönsten" Schreckmomente der Testspieler. Das Spiel soll in naher Zukunft PC und PS4 unsicher machen. Der Gruseltitel von Zombie Studios setzt auf die Unreal Engine 4 und will neben reichlich Adrenalinschüben auch einen hohen Wiederspielwert bieten: Alle Level in dem Horror-Hospital werden stets prozedural erzeugt.

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Kommentare

Supermopp90 schrieb am
Outlast hat bei mir zunächst auch gut funktioniert. Aber das Spiel verlässt sich zu sehr auf eine Mechanik (Hide and Seek) und die ist zu schnell zu durchschauen. Außerdem ist mir das Spiel deutlich zu plakativ was Schock und Gewalt angeht, um über die ganze Spielzeit ein unangenehmes Gefühl zu entwickeln.
Klar, in den Verfolgungsszenen (gerade beim Doktor) ging mir tierisch die Pumpe. Aber das ist für mich reine Panik und kein Grusel oder Angst. Angst hab ich vor dem Ungewissen. Wenn mir permanent irgendein entstellter Kerl vor die Linse springt, vor dem ich danach wegrennen muss (und das zig mal im Spiel), dann nutzt sich das einfach zu schnell ab und ist mir auf Dauer zu offensichtlich.
Einen Grusel verspürte ich dann noch, als man im Innenhof war und zum ersten Mal mit dem Wallrider konfrontiert wurde. Das Vieh wirkte unberechenbar und dementsprechend packte mich die Angst. Als das ganze dann aber wieder in ein "Fang mich doch"-Spielchen mündete, war ich echt schon fast gelangweilt.
Hätte Outlast die ungewisse Atmosphäre des Anfangs aufrecht erhalten können ("Was erwartet mich? Was ist hier passiert?") und weniger auf lupenreinen Terror gesetzt, sowie ab Mitte des Spieles noch 1-2 zusätzliche Gameplay-Twists bereichtgehalten, wäre das Spiel auch für mich über die gesamte Spielzeit ein tolles Erlebnis gewesen. Gutes Beispiel ist für mich da das vorhin schon genannte Haunting Ground oder ein Clocktower 3. Die sind zunächst gar nicht sooo verschieden wenn man sie mit Outlast vergleicht. Aber hier wirkte das gesamte Konzept viel mehr bei mir.
Naja, Horror wirkt letztendlich immer noch von Mensch zu Mensch unterschiedlich bzw. wird unterschiedlich wahrgenommen. Klar: ich kann verstehn, wenn Leute sich bei Outlast in die Hose machen, aber dieses Konzept wirkte bei mir nicht länger als über die ersten Stunden. Ein Amnesia war mir da schon unbehaglicher, denn hier war die Gefahr nicht wirklich greifbar. Es schwebte immer Unberechenbarkeit in...
casanoffi schrieb am
Supermopp90 hat geschrieben:Alles wird auf Jumpscare und Edeloptik/-Präsentation getrimmt - oder man kann auch sagen: Horror wird nur noch Amerikanisch umgesetzt, was meiner Meinung nach immer ein Rückschritt ist. Sowohl Filmen als auch Spielen hat es nie wirklich gut getan, wenn sie den Sprung nach Amerika gemacht haben bzw. versucht haben sich an amerikanisches Publikum anzupassen.
Wohl wahr... Grundsätzlich ist es ja nicht schlecht, bei einem Outlast funktioniert es super.
Aber es darf halt nicht das einzig alleine Mittel zum Zweck sein...
Supermopp90 hat geschrieben:Damit imponieren sie lediglich Generation Youtube. Menschen, die gerne kreischenden Idioten (PewDiPie, etc.) zugucken. Teenies, die Youtube als Quelle nutzen um Gaming-Inhalte zu bekommen, bei denen ansonsten der Jugendschutz im Handel oder Online die Schranken vorsetzt.
Und dann hört man immer "Slender! Der Hammer!", "Outlast! Das ist Horror!".
Ich kann mich noch gut erinnern, als kürzlich mein Arbeitskollege (immerhin knapp 30 Jahre alt!) daherkam und meinte, dass er sich letzte Nacht Outlast reingezogen hat und dass das der absolute Hammer sei. Tierisch gutes Gameplay und geniale Atmosphäre.
Als ich ihn dann darauf ansprach, dass er doch gar keinen PC hätte, meinte er eben, dass er das (wortwörtlich!) auf YouTube "gespielt hat".
Es war der berühmte Moment zwischen lachen, weinen und kotzen...
crewmate schrieb am
Soma.
Alle meine Hoffnungen beruhen auf Frictionals Soma. Aka: "Don't touch that' - The Game"
Supermopp90 schrieb am
casanoffi hat geschrieben: Sorry, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Mit den billigen Schockern und dem Orchester-Sundtrack meinte ich das nicht innerhalb der Silent Hill Serie. Ich wollte also den alten Teilne gar nichts vorwerfen ^^
Das war allgemein auf das Genre bezogen.
Du darfst also die Blödsinn- und Bullshit-Pistole gern wieder einstecken :wink:
SH4 war allerdings auch innerhalb der Serie wirklich mal etwas anderes (was nicht jedem gefallen musste, aber ich fand´s super).
Hehe, sry das Kanonieren war ja nicht böse gemeint ;)
Im Genre allgemein hast du natürlich vollkommen recht. Alles wird auf Jumpscare und Edeloptik/-Präsentation getrimmt - oder man kann auch sagen: Horror wird nur noch Amerikanisch umgesetzt, was meiner Meinung nach immer ein Rückschritt ist. Sowohl Filmen als auch Spielen hat es nie wirklich gut getan, wenn sie den Sprung nach Amerika gemacht haben bzw. versucht haben sich an amerikanisches Publikum anzupassen. Dazu gibt es unzählige Beispiele in beiden Entertainment-Sektionen (Film: The Grudge, REC, Oldboy (gut, aber um einiges schlechter) / Spiel: Silent Hill, Resident Evil, etc.).
Horror und Mainstream sind einfach schlecht vereinbar, wenn man gute bis überragende Qualität erreichen will. Action und Horror sind zwei völlige Gegenpole, die in letzter Zeit "trendig" zusammengeschmolzen werden, was nahezu immer in einem durchschnittlichen bis schlechtem Spiel endet.
Mir ist einfach unbegreiflich, wie Entwickler die Genialität von den ersten drei Silent Hill Teilen, einem Resident Evil 1 und 2 (oder besonders dem GC-Remake), einem Haunting Ground oder der Project Zero Reihe einfach verschmähen können und meinen, dass sie...
casanoffi schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:Das Problem bei Outlast ist einfach die mangelnde Abwechslung. Am Anfang hatte ich die Hosen voll, aber nach ca. 1-2 Spielstunden merkt man einfach wie die Gegner funktionieren und dann ist es immer das gleiche.
Das stimmt - mein Trick bestand darin, das Spiel maximal 30-60 Minuten am Stück zu spielen.
So blieb die Horror-Atmosphäre bis zum Schluss bestehen 8)
Das Spiel war ohnehin recht kurz, damit konnte man die Spielzeit also auch etwas "strecken".
Supermopp90 hat geschrieben:Ähm Silent Hill und Orchestersoundtrack? Silent Hill und billige Schocker (zumindest, wenn man alle Teile nach 4 rausnimmt)?
Das ist beides ziemlicher Blödsinn ;) Klar, Teil 4 was erfrischend anders. Aber deswegen muss man die Vorgänger nicht mit Mängeln rügen, die sie gar nicht hatten.
Silent Hill hatte immer ruhige zurückhaltende, atmosphärische Musik oder harte verstörende und industrielle "Musik" (eher eine Kakophonie aus metallischen Schlägen und Kreischen).
Und billige Schocker gab es in Teil 1-3 keinen einzigen.
Das kannst du den Spielen echt nicht vorwerfen.
[...]
Bei jedem funktioniert Horror anders, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass SH4 bei dir besser funktioniert als bei mir. Aber wie gesagt: Orchester und billige Schocker? Bullshit ;)
Sorry, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Mit den billigen Schockern und dem Orchester-Sundtrack meinte ich das nicht innerhalb der Silent Hill Serie. Ich wollte also den alten Teilne gar nichts vorwerfen ^^
Das war allgemein...
schrieb am

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