System Shock: Remake: Wie originalgetreu wird die Umsetzung ausfallen? - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: Looking Glass Studios / Night Dive Studios
Publisher: Origin / Electronic Arts / Night Dive Studios
Release:
Q2 2018
Q2 2018
Q2 2018
Q2 2018
kein Termin
Q2 2018

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System Shock - Remake: Wie originalgetreu wird die Umsetzung ausfallen?

System Shock (Rollenspiel) von Origin / Electronic Arts / Night Dive Studios
System Shock (Rollenspiel) von Origin / Electronic Arts / Night Dive Studios - Bildquelle: Origin / Electronic Arts / Night Dive Studios
Gaming Bolt hat ein Interview mit Stephen Kick geführt, in dem der Gründer der für das Remake von System Shock verantwortlichen Nightdive Studios Fragen zum Spiel beantwortete. Dabei kam Kick auch darauf zu sprechen, wie originalgetreu die Neuauflage ausfallen werde. So wolle man den einzigartigen Look und Stil des Titels trotz moderner Engine möglichst authentisch aufbereiten. Auch am Leveldesign habe man nur kleine Anpassungen vorgenommen, um z. B. die Immersion und Glaubwürdigkeit bestimmter Einrichtungen wie der Krankenstation zu steigern. Vertraute Orte und Routen seien aber nach wie vor vorhanden. Zudem habe man mit System Shock 2 eingeführte Verbesserungen an der Benutzeroberfläche auch in der Neuauflage des ersten Teils miteinfließen lassen. Dabei stets die richtige Balance zu finden, sei aber auf jeden Fall eine Herausforderung. Eine zuletzt noch in Aussicht gestellte simultane Veröffentlichung auf allen Plattformen werde es laut Kick aber nun doch nicht geben.

Letztes aktuelles Video: Pre-Alpha-Trailer


Quelle: Gaming Bolt

Kommentare

Liesel Weppen schrieb am
Genau darum ging es ja. :D
Die Raumstation in System Shock wurde als unglaubwürdig hingestellt, weil verschachtelt und mit vielen schrägen Flächen. Man würde ja eine Raumstation nie so bauen. Unter dem Aspekt wäre sämtliches SciFi unglaubwürdig, weil warum sollte man einen Sternzerstörer so bauen wie sie in Star Wars sind? Es hat keinen Grund.
mindfaQ schrieb am
@Liesel Weppen:
Ohne auf jeden Punkt eingehen zu wollen, wollte ich mit meinen paar Sätzen nur andeuten, dass mit unseren jetzigen Kenntnissen zum Thema extrem weit entwickelter Raumschiffe, welche wohl sehr sehr gering sein sollten, keine optimale Form für die Raumschiffe mit Sicherheit voraussagen können und dass die Scifi-Titel nicht automatisch unrealistisch sind, nur weil sie keine Kugelform verbauen. Wie du ja eingeräumt hast, kann es noch viele andere Kriterien für die Raumschiffe geben, die zu Kompromissen oder praktischen Optimierungen führen, was die Form der Raumschiffe anbelangt.
Spaß macht es natürlich trotzdem über diese Feinheiten zu sinnieren ^^.
Liesel Weppen schrieb am
mindfaQ hat geschrieben: Was wenn die Ausnutzung zwischen Volumen und Oberfläche nicht das wichtigste Kriterium ist. So kann z.B. bessere Platzausnutzung in einer eckigeren Variante von Vorteil sein. Vielleicht lassen sich die verschiedenen nötigen Module nur schlecht in einer Kugelform zusammenstellen.
Wir reden hier nicht von einer Kugel mit 2m Durchmesser, sondern eher von 50-200m? Da hat die Rundung vom Innenraum her schon kaum mehr relevanz, es gibt auch kein Problem Geräte in nicht-eckige Räume einzubauen, das klappt nämlich bei Schiffen und Flugzeugen auch.
Uboote sind ein gutes Beispiel. Kleine Forschungsuboote sind meist kugelförmig (mal ein bisschen Oval oder so, aber auf keinen Fall unförmig), die haben die gleiche Anforderung nur umgekehrt, draussen hoher (Wasser)Druck, innen niedriger (Luft)Druck. Die beste Form um solche Druckunterschiede auszuhalten ist eine Kugel.
Große Uboote dagegen sind im Querschnitt rund, aber länglich. Das liegt daran, weil die im Wasser fahren und das Wasser Widerstand ausübt (Aerodynamik im Wasser = Hydrodynamik?), genau das fällt aber im Weltraum weg.
mindfaQ hat geschrieben: Vielleicht will man in Flugrichtung einen kleineren Querschnitt haben, um weniger Probleme mit Trümmern im Weltraum zu haben.
Würde nur was bringen, wenn die Trümmer sich nicht bewegen würden, das gibts im Weltraum aber praktisch nicht. Ein kleinerer Querschnitt in Bewegungsrichtung aber dafür z.B. länger verkompliziert nur die Vorrausberechnung, ob man mit sich selbst bewegenden Teilen kollidieren wird. Die einfachste Form um das zu berechnen ist.... tada, eine Kugel. ;)
mindfaQ hat geschrieben: Es kann ja sein, dass die Kugel eine sehr effektive Form für Raumschiffe ist, aber ob sie...
mindfaQ schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben:Wenn man danach ginge, dürfte so ziemlich jede SciFi unglaubwürdig sein. Es hat nämlich eigentlich keinen Sinn ein Raumschiff in einer anderen Form als einer Kugel zu bauen. Die hat das beste Verhältnis zwischen Volumen und Oberfläche, was die günstigste Form ist, wenn man darin Druck aufbauen will.
Weil wir bereits so viel Erfahrung im Bau vom Raumschiffen haben.
Was wenn die Ausnutzung zwischen Volumen und Oberfläche nicht das wichtigste Kriterium ist. So kann z.B. bessere Platzausnutzung in einer eckigeren Variante von Vorteil sein. Vielleicht lassen sich die verschiedenen nötigen Module nur schlecht in einer Kugelform zusammenstellen. Vielleicht will man in Flugrichtung einen kleineren Querschnitt haben, um weniger Probleme mit Trümmern im Weltraum zu haben. Es kann ja sein, dass die Kugel eine sehr effektive Form für Raumschiffe ist, aber ob sie letztendlich notwendig ist oder ob es andere Formen gibt, die für Nutzungsszenarios besser geeignet sind, kann man meiner Meinung nach nicht mit solcher Sicherheit sagen :D.
Kajetan schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben:Andere Raumschiffe im ST-Universum sind ganz anders konstruiert, ....
erm ... jain. Eher nein. Die meisten folgen dem gleichen Prinzip. Wenn ein Schiff grundsätzlich abweichend aussieht, gibt es in der Regel eine Erklärung dazu, wie z.B. extrem fortschrittlicher Warpantrieb, wo man keine externen Warpgondeln benötigt, sondern interne verwenden kann. Oder Fortbewegung mit geistigen Kräften.
Sind die dann alle weniger effizient, oder sind die noch effizienter? Wenn letzteres, warum baut die Föderation 200, 300 Jahre später ihre Schiffe immernoch so? ;)
Schaut man sich die Schiffsdesigns mal genauer an (Achtung, noch größerer Nerdalarm!!) ...
http://www.ex-astris-scientia.org/starship_database.htm
... so ist eine Weiterentwicklung im Laufe der fiktiven Jahrhunderte erkennbar. So wie heute ein Rennsegler aus dem Americas Cup eine Karavelle aus Kolumbus Zeiten einfach stehen ließe, obwohl beide das gleiche Prinzip verwenden, unten der Rumpf und oben drauf die Segel. Das ist ja einer der großen Reize von Star Trek: Ein kohärenter, in sich logischer Weltenentwurf und kein planloses "Drauflos"-Design, wo "Coolness" wichtiger ist als, Achtung :), Glaubwürdigkeit.
schrieb am

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