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Obsidian Entertainment: CEO kann sich Eternity im Stil von Skyrim vorstellen, aber solche Großproduktionen würden finanziell keinen Sinn ergeben

Feargus Urquhart, CEO der Entwicklerschmiede Obsidian Entertainment, kann sich gut vorstellen, wie das Universum von Pillars of Eternity in einem großen 3D-Rollenspiel wie The Elder Scrolls 5: Skyrim verwirklicht werden könnte.

"Wir machen weiter tolles Zeug mit Eternity. Ich würde Eternity liebend gerne in ein Produkt wie Skyrim verwandeln",
meint er gegenüber Gamesindustry.biz. "Ich würde gerne ein Science-Fiction-Spiel machen. Ich will einfach nur weiter Rollenspiele machen - das will ich und das Team auch. Egal ob unabhängig oder nicht lautet das Ziel, Rollenspiele zu erschaffen, auf die wir stolz sein können. Und darauf kann ich zurückblicken. Wir sind sehr stolz auf das, was wir als Team geleistet haben."

Ein Pillars in der Größenordnung eines Skyrim wäre für das Studio aber wohl mit zu vielen finanziellen Risiken verbunden. Deshalb ergibt es für Urquhart wirtschaftlich gesehen sogar mehr Sinn, zwei Spiele im Pillars-Universum zu entwickeln anstatt sich hypothetisch an ein Großprojekt wie Knights of the Old Republic 3 zu wagen.

"Wir haben viel darüber nachgedacht, was es braucht, ein großes Spiel zu machen und was wir als Belohnung bekommen, wenn wir ein großes Spiel machen würden. Wenn wir jetzt starten würden mit...wir machen das nicht, aber sagen wir es einfach so...Knights of the Old Republic 3 und es würde 50 Millionen Dollar kosten. Und ich würde 7,5 Millionen Dollar für Meilensteine und dann vielleicht noch weitere fünf Millionen bei einer Gewinnbeteiligung einnehmen. Das wäre ganz gut für einen unabhängigen Entwickler bei einem Projekt. Aber weißt du, ich kann mehr Profit mit zwei Pillars of Eternity machen als mit einem Spiel dieser Größenordnung. Dazu kommt: Wenn es ein kleines Spiel ist und es erfolgreich ist, dann gehört es mir. Star Wars wird mir niemals gehören.

"Nehmen wir an, du brauchst Vertragsarbeiter. Sie tauchen auf, du schaust dir das an und vielleicht werden 10.000 Dollar fällig. Sie fragen nach 3000 Dollar im Voraus und du denkst dir 'Ja. Ich versteh schon.' Sagen wir mal, ich mache ein 50-Millionen-Dollar-Spiel. Das ist ein Kampf für mich, 500.000 Dollar im Voraus zu bekommen. Das geht jetzt nicht wieder um ein 'Publisher sind böse' oder sowas, aber diese Welt ist irgendwie kaputt."


Quelle: Gamesindustry.biz

Kommentare

Temeter  schrieb am
Darum gehts in der eigenen News aber gar nicht, sondern nur um den finanziellen Umfang. ;)
SethSteiner schrieb am
Dito, ich finde Eternity und Co. gerade so toll, weil es eine andere Perspektive bietet.
mindfaQ schrieb am
Hmm, an etwas skyrim-artigem wäre ich nicht interessiert. Ich mag das Ambiente so viel lieber.
Temeter  schrieb am
Alter Sack hat geschrieben:Das ist ja auch alles OK.
Ich habe nur bemängelt das er auf der einen Seite kritisiert obwohl er das genauso mach(t)en will. Was auch OK ist wenn sie das machen aber es passt nicht in die Argumentationskette.

Achso, das meinst du. Ich glaube da missverstehst du ihn ein bischen, so eine Kritik lese ich aus der verlinkten Orginalquelle überhaupt nicht raus. Falls du dich auf die Überschrift konzentrierst, das meint er vor allem mit Bezug auf sein eigenes Unternehmen, und da spricht er weniger vom Gewinn machen, als praktisch ausschließlich vom finanziellen Überleben seines Studios.
Gerade da hat Obsidian unter der Zusammenarbeit mit Publishern schließlich schlechte Erfahrung gemacht, und die meisten Studios dieser Größenordnung sind auch bereits vor Jahrend draufgegangen, oder wurden aufgekauft.
Alter Sack schrieb am
Temeter  hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Echt jetzt? Sag bloß ... wer hätte das gedacht.
Er redet vom Profit. Und da gilt wohl bei ihm, genau wie bei den großen Publisher, wenn du leicht und schnell Profit machen kannst tu das. Ist ja auch OK aber es soll keiner so tun als wären die anders.
Profit (von lat. profectus ?Fortgang, Zunahme, Vorteil? / Aussprache: [p?o?fit]) bezeichnet den Gewinn, d.h. den Überschuss, welcher nach Abzug der Kosten von einem Unternehmen, bzw. Unternehmer erzielt wird.

Ein guter Teil dieser Gewinne dürfte auf längere Sicht größtenteils in eigene Projekte investiert werden, und als Rückendeckung dienen, sollte ein Projekt mal schiefgehen. Gerade deswegen ist Pillars ja so hilfreich für Obsidian, weil es dem Unternehmen eben nicht gut ging.
Ob er nun darüber hinaus gerne Geld verdient, sicher, wer tut das nicht? Ist immer noch ein Unternehmen, vermutlich mit einer handvoll externer Investoren. Bin mir nicht sicher welche besondere Bedeutung du jetzt aus dem Interview ziehen willst.

Das ist ja auch alles OK.
Ich habe nur bemängelt das er auf der einen Seite kritisiert obwohl er das genauso mach(t)en will. Was auch OK ist wenn sie das machen aber es passt nicht in die Argumentationskette.
schrieb am

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