Mirror's Edge Catalyst: Entwickler erläutert die "neu interpretierte" Story und ihr Verhältnis zum Original - 4Players.de

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Jump&Run
Entwickler: DICE
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.06.2016
09.06.2016
09.06.2016
Test: Mirror's Edge Catalyst
88
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Mirror's Edge Catalyst: Entwickler erläutert die "neu interpretierte" Story

Mirror's Edge Catalyst (Geschicklichkeit) von Electronic Arts
Mirror's Edge Catalyst (Geschicklichkeit) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Der zweite Teil der Mirror's-Edge-Reihe soll bekanntlich kein Nachfolger, sondern eine "Neuinterpretation" des Originals werden - in einem Gespräch mit Gamespot.com ist der Narrative-Designer Christofer Ermgard näher darauf eingegangen, was man sich darunter vorzustellen hat. Faith ist nicht mehr die Faith aus dem Vorgänger, sondern eine leicht umdesignte Figur, welche ihrem Vorbild lediglich ähnelt. Anders als im Spiel aus dem Jahr 2008 habe man sich bei der Gestaltung der Hauptfigur aber nicht für das Konzept einer "leeren Leinwand" entschieden, bei welcher der Spieler seine eigene Persönlichkeit in die unbeschriebene Protagonistin hinein interpretierte. Stattdessen unterfüttere man diesmal sowohl die Stadt als auch die Hauptfigur mit einer ausführlichen Hintergrundgeschichte. So lerne man nach und nach viel besser Faiths Persönlichkeit, ihre Motivationen und Wesenszüge kennen:

"Es gibt diesmal mehr Ereignisse in ihrem Leben, die erklären, wer sie ist. Dabei handelt es sich um eine Art Geschichte ums Erwachsenwerden, in der sie lernt, den Einfluss zu verstehen, den sie auf die Leute in der Gesellschaft und um sie herum ausübt. Sie startet etwas unbekümmerter in ihre Reise, ein wenig egoistischer, ein bisschen unverwundbarer, um unterwegs zu bemerken, dass sie damit gar nicht unbedingt richtig liegt. Ich denke, damit können sich einige Leute hoffentlich identifizieren. (...) Natürlich gibt es diesen großen Handlungsfaden rund um das Aufbegehren gegen die Unterdrückung und diesen ganzen Kram, aber die wichtigere Geschichte ist ihre Reise, wer sie wird, wo sie ihren Weg startet und was auf dem Weg dorthin passiert, so dass sie zur Person wird, die sie ist. (...) Sie ist kein Superheld. Diesen Punkt kommunizieren wir sehr klar. Ihre Fähigkeiten sind Fähigkeiten, die sie erlernt hat und alle Leute erlernen könnten, wenn sie wirklich viel Energie und Hingabe darauf verwenden würden. Trotzdem ist sie aber jemand, zu dem man aufblicken kann und in den man sich einfühlen kann."




Auch bei anderen Figuren verfährt das Team ähnlich: Im neuen Spiel trifft man immer wieder auf bekannte Namen, hinter denen diesmal aber andere Figuren mit anderen Charaktereigenschaften stecken. Bei manchen ist auch das Aussehen ähnlich, ihr Verhalten unterscheidet sich aber deutlich. Auch das Art-Design habe man nach acht Jahren deutlich an den Zeitgeist angepasst. Die Stadt, in der sie leben, ist ebenfalls neu:

"Sie existiert in einer Welt, die in vielerlei Hinsicht unserer ähnelt und bei der wir uns von der Welt inspirieren ließen, in der wir heute leben. Natürlich wurde sie verschönert und driftet mitunter ins Extreme ab, aber ich denke diese Kombination ist etwas Spezielles."

Mehr Geheimnisse über die Hintergründe dieser Welt verrät der Comic Mirror's Edge: Exordium, der die Vorgeschichte erzählt, die ebenfalls von Christofer Ermgard stammt. Er soll vom 9. September an bis zum Start des Spiels am 23. Februar monatlich erscheinen.




Quelle: Gamespot.com
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Kommentare

casanoffi schrieb am
y0gH hat geschrieben:Genau dieses, dass könnte jeder (theoretisch und auch dann nicht) sein und dies vollbringen, dafür brauchen wir keine bestimmte Person Gefühl, fand ich sehr klasse.
Empfinde ich genau so.
TaLLa hat geschrieben:Ein Dämpfer... :lol: Bullshit.
Sagt der, dessen Signatur ein schlecht animiertes Mädchen zeigt, die eine Lauchzwiebel schwingt :mrgreen:
TaLLa schrieb am
Ein Dämpfer... :lol: Bullshit
Alles hört sich bisher gut an, keine Waffen. Es war ja das was zur damaligen Ankündigung gegenteilig beschrieben wurde, dass es mehr Action geben sollte. Stattdessen wohl mehr Martial Arts Möglichkeiten, dazu mehr Hintergrund und Tiefe. Man kann nichts anderes sagen, als dass es sehr gute Entscheidungen sind, die den Unterschied zum ersten Teil aus machen.
y0gH schrieb am
Eirulan hat geschrieben:Wenn der erste Teil eine Schwachstelle hatte, dann war's die lahme Story, die dann auch noch über lahme Cutscenes präsentiert wurde.
Da darf man gerne was ändern... ;)
Bei der Story stimme ich zu, aber Charakterentwicklung fand ich gerade deswegen so toll, weil sie nicht vorhanden war.
Genau dieses, dass könnte jeder (theoretisch und auch dann nicht) sein und dies vollbringen, dafür brauchen wir keine bestimmte Person Gefühl, fand ich sehr klasse.
Für mich ist das persönlich ein kleiner Dämpfer :(
Eirulan schrieb am
Wenn der erste Teil eine Schwachstelle hatte, dann war's die lahme Story, die dann auch noch über lahme Cutscenes präsentiert wurde.
Da darf man gerne was ändern... ;)
superboss schrieb am
ja bisher sieht eigentlich alles ganz nett aus. Hoffentlich übertreiben sie es mit der Story nicht und das DEsign verändert sich nicht noch mehr in Richtung anderer Games.
schrieb am

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