Hotline Miami 2: Wrong Number: Entwickler zum Verbot in Australien: "Holt euch einfach eine Raubkopie!" - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Dennaton Games
Publisher: Devolver Digital
Release:
10.03.2015
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10.03.2015
10.03.2015
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Test: Hotline Miami 2: Wrong Number
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Vorschau: Hotline Miami 2: Wrong Number
 
 
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Hotline Miami 2: Entwickler zum Verbot in Australien: Holt euch einfach eine Raubkopie!

Hotline Miami 2: Wrong Number (Action) von Devolver Digital
Hotline Miami 2: Wrong Number (Action) von Devolver Digital - Bildquelle: Devolver Digital
Nach der Verweigerung der Altersfreigabe durch die australische Prüfbehörde aufgrund einer Vergewaltigungsszene und dem damit verbundenen Verkaufsverbot von Hotline Miami 2: Wrong Number in "Down Under" (wir berichteten), äußerte sich ein Entwickler von Dennaton Games zu dieser Entscheidung.

So schrieb Jonatan Söderström (Game Designer) auf die E-Mail eines australischen Spielers: "Wenn es damit endet, dass es [das Spiel] in Australien nicht veröffentlicht werden darf, besorg dir nach dem Verkaufsstart einfach eine Raubkopie. Du musst uns kein Geld schicken, genieß einfach das Spiel." Die Authentizität des Kommentars wurde derweil mehrfach bestätigt.

Auch Fork Parker (CFO von Publisher Devolver Digital) äußerte sich zur Situation und schrieb via Twitter, dass die Beschreibung der besagten Vergewaltigungsszene vom "Australien Classification Board" detaillierter sein soll, als die entsprechende Sequenz im Spiel selbst. Zudem könnte man vor dem Start auswählen, ob "sexuelle Gewalt" dargestellt werden soll oder nicht, weswegen ihn dieses Verbot überrascht.



Quelle: VG247, Twitter, Polygon, arstechnica, oxcgn
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Kommentare

billy coen 80 schrieb am
Nur dass das nicht missverstanden wird: ich wollte mit meinem letzten Post nicht den Status Quo verteidigen, wie es uns als (körperlich) erwachsenen Kunden teils absurd erschwert wird, an Medien zu kommen, welche mit der Begründung des Jugendschutzes mit Sonderauflagen versehen wurden. Ging mir nur um kurze Ergänzung des Kommentars von Kajetan, denn es wird gern und oft schnell alles in einen Topf geworfen mit Ausstellungs- Verbreitungs- und Besitzverboten. Wer kennt sie nicht, die entsetzt aufgerissenen Augen mancher Leute, wenn sie etwa ein hierzulande indiziertes Spiel bei einem im Regal erblicken und man den Eindruck hat, sie müssten gerade massiv gegen den Reflex ankämpfen, direkt die 110 zu wählen?
Dass man in Onlineportalen in Deutschland keine hierzulande indizierten Waren bekommt, weil diese per Region- oder IP-Lock geblockt werden, kann ich jedoch schon inhaltlich nachvollziehen. Schließlich ist es im Internet recht schwer, eine valide Altersprüfung zu machen, was die sich zumindest vermeintlich im Jugendschutz begründende Indizierung hierzulande quasi aushebeln würde. Man kann von den rechtlichen Gegebenheiten halten, was man will, aber sie sind nun einmal da und müssen dann irgendwie schon logisch konsequent umgesetzt werden, sonst könnte man sie sich auch gleich sparen.
Theoretisch wäre dieser ganze Aufriss aber ohnehin obsolet, würden sich einfach mehr Geschäfte entschließen, einen kleinen, optisch abgetrennten Bereich anzulegen, der nur von Volljährigen betreten werden darf. Dort dürften sogar Saturn oder Media-Markt ganz offiziell und legal indizierte Titel in die Regale stellen. Dann wäre auch das leidige Thema vom Tisch, warum man dann sogar noch geschnittene Medien hier bekommt, obwohl sie ein FSK / USK 18 Siegel tragen, mit der Begründung des Jugendschutzes, welcher aber eben gerade aufgrund besagten Siegels rechtlich gar keinen Sinn ergibt.
Dass so etwas nicht getan wird, dürfte daran liegen, dass man es (evtl. sogar...
Bambi0815 schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:Die Sache mit "wie hier" stimmt nicht ganz. Indizierte Medien dürfen sehr wohl verkauft werden. Indizierung stellt lediglich ein Werbe- und Ausstellungsverbot dar. Erst beschlagnahmte Medien unterliegen einem Verbreitungsverbot. Und selbst die darf man immer noch privat besitzen. Besitverbot existiert hierzulande nur für strafrechtlich relevante Inhalte.
Ansonsten überrascht mich das eher weniger. Australien war im Umgang mit Medien, speziell Videospielen, schon immer nochmal deutlich strenger als Deutschland. Isr eigentlich nix Neues.
da hast du vollkommen recht und ich finde das auch gut. wir werden in deutdchland sehr geschohnt. find ich ok. mit gewalt muss man sich nicht immer so beschäftigrn. dafuer ist die realität schon gewalttätig genug.
aber wenn es alles nicht verboten ist dann darf sowas auch nicht unterbunden werden. steam mit regionlocks zum beispiel. oder webseiten mit ip locks.
content provider (film, musik und spiel) muessten auch uns unzensierte versionen ermöglichen.
wir werden als erwachsene immer mehr an kinderversionen gebunden. haben keine andere wahl mehr ausser diese eversionen zu kaufen. da ist dann nur noch die schwarzkopie möglich was auch nachteile hat. zudem muss man sich dann auch noch in dieser geschichte im netz dann bewegen was ich nicht ok finde wenn man jemanden das auflastet obwohl er es auch legal erwerben moechte.
Bambi0815 schrieb am
Yui-chan hat geschrieben:Man kann gar nicht glauben, dass es ein westliches Land gibt, das noch dümmere Gesetze hat als Deutschland. Dabei sind wir in der Film-, Musik,- Spiele- und Google/Youtube-Zensur doch die Nummer 1,
China mal ausgenommen, die machen es ja offensichtlich.
da ist mir china auch viel sympatischer weil sie nicht so tun als ob sie ein freies land seien.
bei uns ist es aber vielmehr die industrie die hier den ton angibt. die künstler und die studios und die ganze verdienstkette sie wollen halt nicht auf ihr fünft haus in malibu verzichten oder mit einem porsche vorfahren als dritt wagen wenn es auch ein lamboghini sei kann.
ist doch absolut verständlich.
abseits des urheberrechts sind wir ja auch im gelben bereich von zensur auf der weltkarte. china ist rot. zumindest sagt wiki uns das.
billy coen 80 schrieb am
Die Sache mit "wie hier" stimmt nicht ganz. Indizierte Medien dürfen sehr wohl verkauft werden. Indizierung stellt lediglich ein Werbe- und Ausstellungsverbot dar. Erst beschlagnahmte Medien unterliegen einem Verbreitungsverbot. Und selbst die darf man immer noch privat besitzen. Besitverbot existiert hierzulande nur für strafrechtlich relevante Inhalte.
Ansonsten überrascht mich das eher weniger. Australien war im Umgang mit Medien, speziell Videospielen, schon immer nochmal deutlich strenger als Deutschland. Isr eigentlich nix Neues.
Kajetan schrieb am
Hahle hat geschrieben:Die rechtliche Seite zu dem Thema würde mich mal interessieren.
Wenn ein Spiel in Deutschland keine Altersfreigabe erhält, wird es ja "lediglich" indiziert.
Wie es sich da genau verhält, in Australien, hätte man ruhig noch im Artikel schreiben können.
Das ist offenbar von australischem Bundestaat zu Bundestaat unterschiedlich. Werke ohne Altersfreigabe dürfen (wie hierzulande) nicht verkauft, beworben, öffentlich ausgestellt werden. Aber ... in einigen Bundestaaten ist der Besitz solcher Werke erlaubt, in anderen nicht.
http://en.wikipedia.org/wiki/Australian ... her_labels
schrieb am

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