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Game Developers Conference 2013: Gunpoint: Vom Journalisten zum Entwickler

Game Developers Conference Europe 2013 (Messen) von
Game Developers Conference Europe 2013 (Messen) von
Noch am Releasetag von Gunpoint konnte Tom Francis verkünden: Das Spiel habe sich schon so gut verkauft, dass er seinen eigentlichen Job als Redakteur bei den Kollegen von PC Gamer (UK) nach neun Jahren aufgibt, um sich als Vollzeitspielentwickler zu verdingen. Auf dem Indie Games Summit plauderte der Brite, der vor drei Jahren 30 Dollar für Game Maker ausgegeben und damit seine Entwicklerkarriere begonnen hatte, wie seine Zeit als Spieletester sein Debütprojekt beeinflusst hat.




Die erste Lektion: Wenn man erklären muss, warum man etwas mag, verstehe man es besser. Innerhalb der Redaktion habe man bei Wertungen immer diskutieren und dadurch darüber nachdenken müssen, warum man ein Spiel liebt, so der bekennende Deus-Ex-Fanboy. Der Titel von Ion Storm sei großartig, weil der Spieler viele Optionen hat - am besten sei das Spiel aber, wenn es so scheint, als habe man keine Lösungsmöglichkeiten mehr, müsse es aber trotzdem irgendwie schaffen.

Die nächste Regel: Wenn man etwas verstanden hat, müsse man es nicht kopieren. Er liebe das Knacken von Schussanlagen - der eigentliche Spaß daran sei aber eigentlich, dass man den Level dadurch manipuliert. Das Hacken habe er deswegen nicht 1:1 übernehmen müssen, sondern etwas Größeres darauf machen. Darauf habe er die Idee des Verdrahtens von Elektronik in Gunpoint entwickelt.

Man solle Konventionen in Spielen hinterfragen, bevor man sie selbst verwendet. Francis ist kein Fan von Checkpoint-System selbst dann, wenn sie einigermaßen gut umgesetzt wurden. In Gunpoint werde automatisch alle fünf Sekunden gespeichert. Francis fragt sich, warum andere Spiele dies nicht ähnlich handhaben und sinniert: Manchmal sei es von Vorteil, (als Journalist) weniger Ahnung von der Entwicklung von Spielen zu haben - und deswegen eher mit vermeintlichen Gegebenheiten zu brechen.




Als Entwickler solle man auch nicht davon ausgehen, dass der Spieler an das Spiel gebunden ist und sich für die komplette Story interessiert. In Gunpoint könne man die Telefongespräche am Anfang einer Mission jederzeit  überspringen - auch wenn damit mal eine Entscheidung überspringt.

Francis riet den Anwesenden auch, Spiele zu spielen, die andere Leute begeistern - selbst wenn man sie selbst nicht magt. Als Journalist müsse man eine Menge Dinge testen, die man nicht unbedingt freiwillig spielen würde. Dadurch würde man aber auch über den Tellerrand schauen. Dabei könne man viel lernen und werde oft entgegen der ursprünglichen Erwartung unterhalten.

Er habe sich Spelunky angeschaut, obwohl er kein Fan knackiger Jump n'Runs ist - und habe sich in das Konzept verliebt. Spelunky sei es dann auch gewesen, das ihn inspirierte, sich mit Game Maker zu versuchen.



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