Dungeon Keeper: Darf in England nicht mehr als Free-to-play beworben werden - 4Players.de

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Aufbau-Strategie
Entwickler: Mythic
Publisher: Electronic Arts
Release:
30.01.2014
30.01.2014
30.01.2014
Test: Dungeon Keeper
1
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Dungeon Keeper: Darf in England nicht mehr als Free-to-play beworben werden

Dungeon Keeper (Strategie) von Electronic Arts
Dungeon Keeper (Strategie) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Die Mobile-Frechheit Dungeon Keeper von Mythic Games (Wertung: 1%) darf in England nicht mehr als "Free-to-play" beworben werden. Dies hat die Advertising Standards Autority (ASA) dem Publisher auf ihrer Website öffentlich mitgeteilt.

In dem umfangreichen Dokumente werden Sachverhalt, Beschwerde, Stellungnahme und Urteil der ASA dargestellt. In dem Fall geht es um eine Werbe-Email, in der Electronic Arts die hohen versteckten Kosten verschweigt und Dungeon Keeper als "vollständig gratis" bezeichnet. Die Beschwerde richtet sich gegen diese Undeutlichkeit in der Werbung, die den potentiellen Nutzer in die Irre führen würde.

In ihrer Stellungnahme folgt die ASA dieser Ansicht und hebt hervor "dass der Spieler anhand der Werbung annehmen würde, dass der Spielfortschritt nicht von langen und häufigen Verzögerungen abhängig sei." Zudem sei die "Geschwindigkeit, mit der Edelsteine generiert würden im Vergleich zur benötigten Menge, die nötig sei, um das Spiel in einer normalen Geschwindigkeit zu spielen, sehr gering. Deshalb kommen wir [die ASA, Anm. d. Red.] zu dem Schluss, dass Spieler sich wahrscheinlich in einer Situation wiedefinden werden, in der sie die Timer umgehen wollen würden [...] dies aber nicht ohne gekaufte Edelsteinen können."

Letztendlich fasst die ASA zusammen, dass das Verhältnis von Verzögerung und Kosten nicht mit der Werbung als "Free-to-play" vereinbar ist und fordert EA auf, in zukünftigen Anzeigen und E-Mails auf die notwendigen In-App-Käufe hinzuweisen.

Die ASA ist eine Nichtregierungsorganisation, die Werbung in Großbritannien überwacht und ihre Vereinbarkeit mit den CAP-Richtlinien überprüft. Ihre Mittel sind auf öffentliche Rügen und Hinweise beschränkt, das Office of Fair Trading kann aber besondes schwere Fälle übernehmen und mit Strafen belegen.  

Letztes aktuelles Video: Trailer


Quelle: ASA

Kommentare

widar schrieb am
Verbot reicht nicht! Strafe bitte! Es muss für solche Firmen klipp und klar sein, dass sie horrende Strafen zu fürchten haben, wenn sie Kunden hinters Licht führen, oder auch nur irgendwie nicht vollständig ehrlich sind.
Sephiroth1982 schrieb am
Hafas hat geschrieben:
Sephiroth1982 hat geschrieben:SEEEHR geil. Der erste Schritt in die richtige Richtung um Abzocke zu verhindern. Deshalb verzichte ich auch prinzipiell auf Pay 2 Play Schrott. [...]
Sind Pay 2 Play-Spiele nicht Spiele, wo man einmalig zahlt um zu spielen (also das einzig Wahre)?
Ok, hab es falsch ausgedrückt oder von der falschen Annahme ausgegangen. Ich meine damit selbige pseudo-f2p-Spiele, bei denen man am Ende mehr bezahlt als für ein Vollpreisspiel und sich noch immer benachteiligt fühlt.^^
Lou1e_M schrieb am
Große Namen werden einfach dazu benutzt, schnell ein paar EUR zu machen....
aber, sie sollten nie vergessen, wenn auf so einem Dreck ganz groß EA steht, dann werden sie sich auf lange Sicht nur schaden. Ich kaufe keines von deren Spiele mehr vorab, Vorbesteller oder sonstiges. Nein, ich warte die Tests ab. Und das ist gut so.
Die haben leider völlig unfähige Strategen beschäftigt, die denken, alle Käufer sind dumm..Ja, einige, ABER NICHT ALLE.
|Chris| schrieb am
/applause
Aber die Überschrift ist überdramatisiert. Es darf natürlich noch als free-to-play beworben werden. Es wird nur empfohlen auf die Umstände der in-app Käufe hinzuweisen.
gamma wave schrieb am
Hafas hat geschrieben:Sind Pay 2 Play-Spiele nicht Spiele, wo man einmalig zahlt um zu spielen (also das einzig Wahre)?
Nicht alle, nur die "Buy to Play" Spiele.
schrieb am

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