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Angespielt: Space Engineers (PC)

Space Engineers (Simulation) von Keen Software House
Space Engineers (Simulation) von Keen Software House - Bildquelle: 4Players
Dass der erste Weltraum-Einsatz in Space Engineers schon nach wenigen Minuten im Desaster enden wird, war zunächst noch nicht abzusehen. Mutterseelenallein schwebt der Ingenieur über den Asteroiden und sucht nach einem geeigneten Punkt, um den Presslufthammer anzusetzen. Hinter ihm ziert das übel lädierte Wrack eines großen Raumschiffes den Felsbrocken. Schnell müssen jetzt  Rohstoffe gesammelt werden, denn ohne eine Medizinstation geht dem Anzug schnell der Saft aus. Doch irgendwie dauert alles zu lange. Ungeschicktes Hämmern am Asteroiden und ein verzweifelter Versuch des Ausschlachtens des Raumschiffes nützen nichts: nach rund zehn Minuten ist der Sauerstoff erschöpft und der Astronaut erstickt. Das war wohl nichts!

Einsam: Wenn man  andere Start-Parameter wählt, hat man es leichter als in unserem ersten  Ausflug.
Einsam: Wenn man andere Start-Parameter wählt, hat man es leichter als in unserem ersten Ausflug.


Das Spielprinzip der Weltraum-Sandbox erinnert stark an das große Vorbild Minecraft: Man beginnt mit wenigen Werkzeugen wie Presslufthammer, Schweißgerät und Handkreissäge und muss gezielt Rohstoffe abbauen. Diese werden in Werkstoffe umgewandelt, die im Assembler zu Einzelteilen, z.B. für Antriebe, Cockpits oder Reaktoren verarbeitet werden. Im Anschluss müssen jene dann zusammengeschweißt werden - Raumschiffbau ist Handarbeit. 

Schick: bis man sich so ein schnittiges Schiff gebastelt hat, dauert es eine Weile.
Schick: bis man sich so ein schnittiges Schiff gebastelt hat, dauert es eine Weile.


Sowohl die Kulisse als auch die Spielmechanik machen bereits einen guten Eindruck - vor allem die Verformung von Panzerung und Raumschiffteilen bei Zusammenstößen ist herrlich. Auch die Bewegung im Raum funktioniert bereits ordentlich; zuschaltbare Trägheitsdämpfer und ein jederzeit verfügbares Jetpack erleichtern die Orientierung. Ein Spielziel gibt es übrigens nicht - genau wie bei Minecraft ist das Planen und Zusammensetzen von eigenen Entwürfen die wesentliche Motivation. Und es gibt übrigens auch einen Kreativ-Modus, in dem man nach Herzenslust, ganz ohne Sauerstoff- und Ressourcenknappheit, basteln kann. 

Einschätzung: gut
 
    

Letztes aktuelles Video: Die ersten zehn Minuten


Kommentare

|Chris| schrieb am
Balmung hat geschrieben:Das versteht sich doch eigentlich von selbst. ^^
Dann solltest du nicht wegen eines Satzes gleich in den full defense mode schalten ;)
(manche Spiele wie Ghost Recon Online / Phantoms haben genau das in der Vergangenheit versucht, Pseudo-"Beta" für über zwei Jahre und trotzdem voll kommerzialisiert)
Phantoms ist ein schönes Beispiel. Ich war vor ein paar Tagen überrascht als ich Dead Island: Epidemic gestartet habe und feststellen konnte, das alle Möglichkeiten ingame Währung zu erwerben während der Beta gesperrt sind. Man nimmt gar nicht mehr an das ein Entwickler so viel Anstand besitzt.
Balmung schrieb am
Andere Spiele limitieren eben um solche Einbrüche zu verhindern, Minecraft ist jetzt zwar nicht das ideale Beispiel, weil man auch da mit genug rumliegenden Item die Engine in die Knie bekommt (wer es schon mal mit Tekkit übertrieben hat weiß was ich meine ;) ), aber dort wird es z.B. durch die Chunks und Sichtweite limitiert, sonst wäre Minecraft wohl unspielbar. ^^
Aber generell ist es bei solchen Sandbox Spielen nie schlecht einen guten PC mit ausreichend RAM zu besitzen. Ansonsten muss man damit leben, dass der eigene PC der einschränkende Faktor ist. Es ist aber teilweise auch extrem wenn man so im offiziellen Forum liest auf was für Krücken die User teilweise versuchen SE zum laufen zu kriegen. Irgendwo ist halt immer Schluss. Eine Mindestanforderung hat jedes Spiel und so eine Sandbox auch ihre Grenzen, selbst mit dem stärksten PC kann man es schaffen das Spiel zum ruckeln zu kriegen, wenn zu viele Objekte rum schwirren die alle der Physik Engine ausgesetzt sind.
Wanderdüne schrieb am
GAZ Vodnik hat geschrieben: -Kann man sich eine eigene Basis mit allem, was dazugehört, aufbauen?
Ja das geht, vom kleinen Raumgleiter bis zu einer riesigen Station ist alles möglich. Es gibt sogar ein Startszenario in dem man mit einer Station startet (welche ich in meinem Spiel schon komplett umgebaut habe ^^)
In Space Engineers gibt es Grundsätzlich drei Arten von Konstruktionen.
Kleine Raumschiffe: Bestehen aus kleinen Blöcken und sind dadurch nicht begehbar (haben stattdessen nur ein Cockpit).
Große Raumschiffe: Bestehen aus großen Blöcken und sind begehbar, auch während sie in Bewegung sind.
Stationen: Bestehen aus den selben Blöcken wie große Raumschiffe und sind fixiert, also komplett unbeweglich.
GAZ Vodnik hat geschrieben: -Was kann man denn alles im Raumschiff mitnehmen?
Wie schon gesagt, es geht eigentlich alles. Die Frachtcontainer in den Raumschiffen sind die selben wie in den Stationen und große Raumschiffe werden ebenfalls aus den selben Blöcken gebaut. Falls du Ausrüstung meinst, bekommst du da auch alles rein was es gibt. Du kannst dir z.B. alles in dein Schiff einbauen was du zur Rohstoffverarbeitung und Konstruktion benötigst.
GAZ Vodnik hat geschrieben: -Laut Steam-Reviews ist die Technik derart mies, dass es schnell zu ruckeln anfängt und bei großen Bauten quasi unspielbar wird. Ganz zu schweigen von den Meldungen, dass bestimmte Updates das Spiel nicht einmal mehr starten lassen. Hat sich in der Zeit was getan?
Mies ist die Technik auf keinen Fall, nur man kann es halt so übertreiben das der Rechner in die Knie geht. Insbesondere wenn man zwei sehr große Objekte ineinanderkrachen lässt kann das Spiel schonmal ziemlich zu Ruckeln anfangen. Damit das Spiel aber allein durch die größe deines Szenarios in Stocken kommt muss man schon richtig viel Zeug gebaut...
Balmung schrieb am
Ich schaue mich da zugegebener Weise nicht wirklich so um. Aber Entwickler sind eben auch nur Menschen und teilweise von ähnlichem Schlage wie gewisse Spieler. Von daher wundert das nicht wirklich.
LePie schrieb am
Balmung hat geschrieben:Das versteht sich doch eigentlich von selbst. ^^
Sollte man meinen. Aber wenn ich gelegentlich in die Steamforen schaue, scheinen das viele - wieder einmal - nicht verinnerlicht zu haben - User und Devs eingeschlossen.
schrieb am

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