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Rockstar: 'Lassen uns Zeit mit Fortsetzungen'

Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games
Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games - Bildquelle: Rockstar Games
Für Fließbandfortsetzungen ist Rockstar erwiesenermaßen nicht bekannt. Das betont auch Dan Houser nochmals im Gespräch mit Gamasutra, als er gefragt wird, warum man denn acht Jahre auf ein Sequel zu Max Payne 2 warten musste.

"Wir haben noch nie jährliche Fortsetzungen gemacht. Jedes Mal, wenn wir an etwas innerhalb kürzester Zeit arbeiten mussten, dann hat uns da niemals Spaß gemacht, und wir haben nicht gedacht, dass wir das ausdrücken können, was wir wollen, oder irgendwie interessant machen."

Man wolle einfach gute Arbeit abliefern und nehme sich eben die Zeit, die dafür benötigt wird. Im Allgemeinen seien Fortsetzungen auch nur dann interessant, wenn man etwas Neues zu erzählen hat. Natürlich mache auch Rockstar viele Fortsetzungen - das Studio bemühe sich aber, diese nicht um des Geldes willen zu machen, und so einer Marke schon in ihren jungen Jahren die Luft abzuschnüren.

Die Reaktion der Fans auf die Payne'sche Kopfrasur im dritten Teil habe man fast erwartet - man sei aber auch gar nicht so unglücklich darüber, habe das doch gezeigt, dass die Marke eine große Fanbasis hat. Dies sei schließlich ein Vorteil. Es aber aber natürlich nicht nett, wenn man als Arschloch bezeichnet wird. Es gehe den Entwicklern nicht darum, jemanden bewusst zu verärgern. Manchmal wolle man aber etwas in einem Spiel machen, was die Leute auch unausweichlich aufregen wird.

Zeit für Max

Der Hersteller habe schon seit einiger Zeit an einem weiteren Max Payne-Teil arbeiten wollen. Das habe aber aufgrund der begrenzten Bandbreite und der Zahl der Studios nicht früher geklappt. Irgendwann habe es dann gepasst.

Dies sei aber auch kein Nachteil gewesen: Rockstar nehme sich nach der Fertigstellung eines Spiels immer etwas Zeit, bevor man mit einer Fortsetzung anfängt. Man warte lieber ab, bis sich die Begeisterung oder Enttäuschung über ein Spiel etwas gelegt hat, um zu entscheiden, was man im nächsten Teil macht. Dabei deutet Houser auch an, dass irgendwann vielleicht mit Bully-Nachschub zu rechnen ist.

"Bei Bully wussten wir, dass wir nicht nicht gleich sofort mit diesen Jungs eine Fortsetzung machen wollten. Obwohl das eine Marke wie Max [Payne] ist, die wir wirklich mögen, und zu der wir vielleicht irgendwann zurückkehren werden.

Also haben wir gesagt: 'Ihr könnt Max machen, und dann sehen wir mal, was wir mit Bully anfangen können.'"


Wird es Zusatzinhalte für Max Payne 3 geben?

"Irgendetwas wird es geben, aber wir wissen noch nicht genau, was das sein wird. Wir sind oft nicht so organisiert oder zynisch - wie man das halt nimmt  -, wie die Leute denken. Mit weitreichenden Plänen und so. Wir werden uns darum in den kommenden Monaten kümmern, aber bis jetzt ist da nichts in Stein gemeißelt."

Die Kunstdiskussion

Ob die Debatte um Spiele als Kunst Fortschritte gemacht hat in den vergangenen Jahren, könne er nicht wirklich sagen.

"In jedem Fall sind sie ein kommerzielles Medium - genauso wie Kinofilme oder Popmusik ein kommerzielles Medium sind. Und sie können alle Sachen machen, die künstlerisch sind, oder Sachen, bei denen es vor allem um das Geldverdienen geht."

Er hoffe fast, dass Spiele noch nicht die gleiche Glaubwürdigkeit bzw. Stellung wie Filme oder Musik haben. Dadurch gebe es weniger Kontrolle und Reglements - dafür mehr Freiheiten für die Entwickler.

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