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Rockstar Games: GTA-Produzent Benzies verklagt das Unternehmen auf 150 Mio. Dollar

Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games
Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games - Bildquelle: Rockstar Games
Im Januar wurde bekannt, dass GTA5-Produzent Leslie Benzies nach einer Auszeit das von ihm als Präsident geführte Studio Rockstar North verlassen hat. Der Abschied lief aber offenbar nicht gerade harmonisch ab, denn wie Kotaku.com berichtet, verklagt Benzies das Unternehmen auf die stolze Summe von 150 Mio. Dollar. Anlass dafür seien Tantiemen, die ihm vertraglich zustünden, aber verwehrt worden seien. Die Grundlage dafür sei eine Vereinbarung zwischen Rockstar, Publisher Take 2, den beiden Rockstar-Gründern Sam und Dan Houser sowie Benzies. Demnach stünden ihm Vergütungen in gleicher Höhe wie den Gründern des Unternehmens zu.

Außerdem wirft Benzies dem Unternehmen vor, dass er zu seiner langen Auszeit gedrängt worden sei, um ihn danach mit hinterhältigen Tricks aus dem Unternehmen zu drängen. Als er im April 2015 wieder am Arbeitsplatz erschien, sei seine Schlüsselkarte deaktiviert worden - und nachdem er vom Sicherheitsdienst hineingelassen wurde, habe der Manager von Rockstar North ihn schließlich wieder herausgeworfen.

Rockstar habe mittlerweile reagiert und eine Gegenklage eingereicht, in der Benzies Vertragsbruch vorgeworfen wird. Er habe das Unternehmen ohne schlüssigen Grund verlassen, was ihn von den verlangten Zahlungen ausschließe. Nachdem das Unternehmen versucht habe, den Fall außergerichtlich zu schlichten, verstoße seine Klage gegen vertragliche Auflagen. Rockstar nennt Benzies Forderungen in einem auf Kotaku zitierten Statement "absolut unbegründet und in manchen Fällen völlig bizarr, und wir sind stark davon überzeugt, dass die Angelegenheit zu unseren Gunsten gelöst wird".


Quelle: Kotaku.com

Kommentare

Mr_v_der_Muehle schrieb am
Das wird ja immer wieder prophezeit, irgendwann trifft es halt auch mal zu. (Pachter lässt grüßen ^^)
Schnurx schrieb am
Kajetan hat geschrieben:Jepp. Zudem hat sich ja gezeigt, dass die TrickleDown-Theorie, nach der aus diesen riesengroßen Vermögen genug Geld "herunterfällt", um nicht nur die Finanzwirtschaft anzukurbeln, sondern über Personalausgaben usw. auch wieder in Umlauf gebracht wird, einfach nicht stimmt. Es profitieren nur wenige Menschen davon, denn ein Milliardär beschäftigt ja nicht 300.000 Köche und Stewards und Piloten und Matrosen und baut auch nicht jedes Jahr eine neue Villa, kauft sich nicht jedes Jahr eine neue 300m-Yacht. Der überwiegende Teil seines Vermögens dient nur dem Zweck neue Buchwerte auf dem Papier zu erzeugen, den buchhalterischen Wert seines Vermögens zu steigern. Dieses Geld nützt NUR und AUSSCHLIESSLICH ihm, maximal noch einer Handvoll Buchhalter und Anwälte.

Das ist ja auch kein Wunder. Schließlich ist die "Trickle-Down" Theorie nur ein Strohmann, der aufgebaut wurde, um liberale ökonomische Ansichten zu diskreditieren.
"Tatsächlich ist die Trickle-Down-Theorie ein Strohmann. Es gab nie eine ernsthafte ökonomische Theorie, die einen Trickle-down-Effekt postulierte, und kein Liberaler ist aus diesem Grund für Steuersenkungen und Deregulierungen. Der Ökonom Thomas Sowell hat es sich nicht nehmen lassen, von den Leuten, die ständig Trickle-down ins Spiel bringen, einen Beweis dafür zu fordern, dass liberale Ökonomen diese Theorie aufgestellt haben. Keiner konnte das, es gibt nur Ökonomen (und Politiker), die sich auf andere beziehen, die sich auf andere beziehen usw., eine Originalquelle gibt es nicht. Was kein Wunder ist, denn die Trickle-down-Theorie klingt schon so, als hätte sie ein linker Ökonom entworfen, um ein Strohmann gegen Liberale zu schaffen."
Mehr hier:
https://arprin.wordpress.com/2016/03/30 ... wn-mythos/
Alter Sack schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Das ist keine Romantik sondern Sozialkritik. Das ist Geld das dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird. Das ist Geld besitzen nur noch des Geldes wegen. Mein Verdienst fließt zu 100% in den Kreislauf wieder zurück. 150 Millionen sind ein sehr fiktiver Wert was die Leistung dieser Damen und Herren angeht und anschließend wandert dieses Geld wieder in sehr fiktive Anlagen. Für mich ist das abartig. Das ist verschleudertes Potential.

Jepp. Zudem hat sich ja gezeigt, dass die TrickleDown-Theorie, nach der aus diesen riesengroßen Vermögen genug Geld "herunterfällt", um nicht nur die Finanzwirtschaft anzukurbeln, sondern über Personalausgaben usw. auch wieder in Umlauf gebracht wird, einfach nicht stimmt. Es profitieren nur wenige Menschen davon, denn ein Milliardär beschäftigt ja nicht 300.000 Köche und Stewards und Piloten und Matrosen und baut auch nicht jedes Jahr eine neue Villa, kauft sich nicht jedes Jahr eine neue 300m-Yacht. Der überwiegende Teil seines Vermögens dient nur dem Zweck neue Buchwerte auf dem Papier zu erzeugen, den buchhalterischen Wert seines Vermögens zu steigern. Dieses Geld nützt NUR und AUSSCHLIESSLICH ihm, maximal noch einer Handvoll Buchhalter und Anwälte.

Ja das ist leider so. Bis auch die Blase dann wieder platzt. Nur dann knallt es richtig glaube ich.
schrieb am

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