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Rockstar: Heißer Kaffee & hübsche Jacken

Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games
Rockstar Games (Unternehmen) von Rockstar Games - Bildquelle: Rockstar Games
Auf seinem Blog plaudert ein ehemaliger Angestellter Take-Twos über seine Zeit bei Rockstar Games. Dort in der Marketingabteilung als Webproducer tätig, erlebte der Mann u.a. die Produktion und die Veröffentlichung von Spielen wie GTA: Vice City oder dem Vorgänger von Manhunt 2.

Und an was erinnert er sich so? Vermüllte Büros, hübsche Jacken für die Angestellten und ineffizientes Management mit scheinbar recht langen Entscheidungswegen. So habe es Tage gedauert, bis selbst kleine Ankündigungen oder Änderungen bewilligt wurden. Dass die branchenüblichen Überstunden auch bei Rockstar fällig wurden - der Autor war übrigens in der New York-Filiale tätig -, versteht sich fast von selbst.

Bei Manhunt habe es sich um eine Art Lieblingsprojekt von Rockstar North gehandelt, die meisten Mitarbeiter der anderen Abteilungen seien aber komplett gegen das Spiel gewesen und dachten, dass der Titel zu weit ging. Es habe fast so etwas wie eine Meuterei gegeben.

Das Produkt sei auch stellvertretend für die fehlgeschlagenen Versuche Take-Twos gewesen, ein zweites Standbein neben GTA aufzubauen. Und jene Serie stammte ja noch aus Zeiten, bevor DMA Design (nun Rockstar North) zum Publisher gehörte. Keiner der anderen Spiele, darunter auch Max Payne 2 und Midnight Club, habe letztendlich die Erwartungen erfüllen können.

Zwar hatte er die Firma noch vor der Veröffentlichung von GTA: San Andreas verlassen, gibt aber noch seine Meinung zum Hot Coffee-Mod zum Besten. Niemand habe vorgehabt, jenen Part in irgendeiner Form zugänglich zu machen. Bei Rockstar habe man schlichtweg die Cleverness und Neugier von PC-Nutzern unterschätzt und gedacht, den Inhalt mit ein paar entfernten oder modifizierten Codezeilen vom Spieler fernhalten zu können. Danach habe man noch den Fehler begangen, erst die Spieler verantwortlich machen zu wollen, anstatt wie vorher üblich eher still und behutsam mit dem Problem umzugehen.

Quelle: Joystiq

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