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CCP Games: Break-Even mit Software für Virtual Reality in Reichweite

CCP Games (Unternehmen) von
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CCP Games zeigt sich fest überzeugt davon, seine bisherigen Investitionen im Bereich Virtual Reality von knapp 30 Millionen Dollar bald wieder einspielen und den so genannten Punkt des Break-Even erreichen zu können. Im Rahmen seines Vortrags auf der DICE Europe prognostizierte CEO Hilmar Petursson laut Gamesbusiness.de, dass man bereits innerhalb weniger Monate die Gewinnschwelle bei den bisherigen VR-Produktionen Eve Valkyrie und Gunjack erreichen könnte.

„Wir können uns glücklich schätzen, frühe Erfolge gefeiert zu haben, so dass wir die Investitionen in dieses Feld ein wenig nach oben geschraubt haben. Ich denke, wir werden bis Ende des Jahres 30 Millionen Dollar in VR-Games investiert haben und wir sehen uns auf dem Weg zum Break-Even. Wir werden ihn wohl innerhalb der nächsten paar Monate erreichen und darauf sind wir extrem stolz.“

Als Schlüssel für den Erfolg sieht Petursson die enge Zusammenarbeit mit den Herstellern der drei großen VR-Plattformen, also Oculus Rift, HTC Vive und Sony mit PlayStation VR: „Wir haben unglaubliche Hilfe von den Plattformanbietern erhalten, um in diese Position zu kommen. Es ist die Kombination daraus, früh zu starten und mit allen Plattformanbietern zusammenzuarbeiten. Wir können uns glücklich schätzen, mit allen eng zu kooperieren, was uns in die Position gebracht hat, so viel zu investieren und diese Produkte auf den Markt zu bringen.“

Allerdings wagte man zwar frühe, aber bewusst vorsichtige Schritte auf dem VR-Markt. Für Petursson stellten die frühe Beschäftigung mit dem Thema VR und die neue Technologie beides Risiken dar, weshalb man mit einer "konservativen Sicht" den Blick auf die Marktentwicklung der ersten drei Jahre richtete und eigentlich nicht davon ausging, in dieser Zeit bereits Geld verdienen zu können. Petursson fährt fort:

„Wir versuchen nicht per se den Markt vorauszusagen. Wir fragen uns nur, wie wir ein Geschäft mit einer derart niedrigen installierten Basis machen können. Und es wurde eine [niedrige installierte Hardarebasis]. Ich denke, das wird so bleiben.

Ich glaube, es wird etwa ein Jahr dauern, um das Konzept der Welt näherzubringen. Ich denke nicht, dass der Markt vor 2018/19 an Fahrt aufnimmt. Zumindest ist dies unsere konservative Prognose und wir versuchen unsere Entscheidungen darauf aufzubauen. Falls es schneller passiert, dann ist das fantastisch aber wir wollen unseren konservativen Ansatz beibehalten, den wir die ersten drei Jahre vertreten haben.“

In Zukunft soll VR weiter ein Thema bei CCP bleiben - laut Petursson arbeiten derzeit etwa 30 Prozent der Belegschaft an Projekten für Oculus, Vive & Co. Trotzdem will man trotz der Begeisterung innerhalb des Unternehmens der weiteren Entwicklung des VR-Markts nicht zu optimistisch gegenüberstehen, sondern sieht ihn mittelfristig nur als einen Teilaspekt an. Der Fokus dürfte demnach weiter auf dem erfolgreichen EVE Online und einer Stärkung der Marke liegen. Darüber hinaus arbeitet man an PC-Projekten von experimenteller Natur: „Stellen Sie sich vor, Menschen in die Wüste zu schicken, um Wasser zu finden. Und falls sie kein Wasser finden, holen wir sie zurück“, umschreibt Petursson die Herangehensweise.

Während man derzeit über Finanzmittel von etwa 50 Millionen Dollar verfüge, strebt der CEO für die Zukunft das Doppelte an: „Nicht jeder pflichtet mir diesbezüglich bei. Warum brauchen wir 100 Millionen Dollar? Ich benötige sie nicht aber das ist der Punkt: Ich möchte sie haben. Wir haben gelernt, dass Leute eher dazu neigen Dinge zu tun, die extrem inspirierend sind, wenn sie sich in einer sicheren Umgebung wähnen. Wir sehen zu, dass wir das Unternehmen darauf ausrichten.“

Quelle: Gamesbusiness

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