Full Spectrum Warrior: Wurde die Army abgezockt? - 4Players.de

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Militärsimulation
Entwickler: Pandemic Studios
Publisher: THQ
Release:
24.09.2004
10.06.2005
kein Termin
25.06.2004
Test: Full Spectrum Warrior
90

“Taktisch fordernd, grafisch gut und höllisch spannend!”

Test: Full Spectrum Warrior
85

“Taktisch fordernd, grafisch gut und höllisch spannend!”

 
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Wurde die Army abgezockt?

Wurde die US-Armee bei der Realisierung der Trainingsfassung von Full Spectrum Warrior gezielt von den Pandemic Studios hintergangen? Wurde aus Kostengründen in Sachen Levelarchitektur und Realismus gespart? Kann die Army gar nicht damit trainieren? Diese provokante These stellt die  St. Petersburg Times in ihrem Artikel "Did the Army get out-gamed?" auf und beruft sich dabei auf zwei Zeugen: den Grafik-Designer Andrew Paquette und Armee-Offizier Jim Riley.

Es geht darum, dass fünf Millionen Dollar Steuergelder angeblich umsonst von der Armee in die Entwicklung einer Kriegsssimulation gesteckt worden sind, die man aufgrund der unrealistischen Bedingungen angeblich nicht zum Training nutzen könne. Offizier Jim Riley, Taktik-Ausbilder an der Infanterie-Schule in Fort Benning, meint, dass er Full Spectrum Warrior selten benutzt, da es den Städtekampf nicht real genug simulieren würde: "It's not accurate enough."

Paquette lastet diesen Mangel den Entwicklern an: "They wanted to make money on the commercial version. (...) They really didn't pay attention to what the Army needed. (...)." Und in Bezug auf die Stadtarchitektur, die angeblich physikalische Inkonsequenzen wie das Öffnen von Türen in beide Richtungen erlaubt, bemerkt er zynisch:"We give the Fisher-Price version of a city."

Allerdings wurde mit Paquette der Kronzeuge der Anschuldigungen eben erst gefeuert - wie viele Fakten schwingen da in der Bitternis mit? Der Präsident von Pandemic sieht die Sachlage jedenfalls ganz anders als der ehemalige Mitarbeiter: "Pandemic's focus was on making the Army version. (...) Andy [Andrew Paquette] was focused on making the most visually compelling work - to the extent that it could not meet the Army's needs."

Wenn man sich die Homepage des Andrew Paquette anschaut, kann man seine künstlerische Ader nicht übersehen - er war nicht nur Art-Director bei Sony, sondern ist auch ein begnadeter Comic-Zeichner und CG-Filmer. Das wird die amerikanischen Steuerzahler allerdings nicht interessieren: Die wollen jetzt wissen, wer Recht hat.

Kommentare

johndoe-freename-713 schrieb am
Wenn das Spiel nicht taugt zum Trainieren, warum wurde es denn überhaupt rausgebracht ? Irgendjemand von der Army muß doch gesagt haben: Jawoll, ihr habt euren Vertrag erfüllt, wir nehmen das Spiel so ab. Und das ohne zu testen oder wie ?
Ist jetzt etwas spät sich zu beschweren.
Is ja so als wenn sich jemand nach 2 Monaten beschwert, sein neues Auto würde nicht in den 3. Gang schalten. Man fragt sich, was er in den 2 Monaten mit dem Auto getan hat. ;)
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Wurde die US-Armee bei der Realisierung der Trainingsfassung von Full Spectrum Warrior gezielt von den <A href="http://www.pandemicstudios.com/" target=_blank>Pandemic Studios</A> hintergangen? Wurde aus Kostengründen in Sachen Levelarchitektur und Realismus gespart? Kann die Army gar nicht damit trainieren? Diese provokante These stellt die  St. Petersburg Times in ihrem Artikel "<A href="http://sptimes.com/2005/02/20/Worldandn ... out_.shtml" target=_blank>Did the Army get out-gamed?"</A> auf und beruft sich dabei auf zwei Zeugen - den Grafik-Designer Andrew Paquette und Armee-Offizier Jim Riley.<BR><BR>Es geht darum, dass fünf Millionen Dollar Steuergelder angeblich umsonst von der Armee in die Entwicklung einer Kriegsssimulation gesteckt worden sind, ie man aufgrund der unrealistischen Bedingungen angeblich nicht zum Training nutzen könne. Lt. Col. Jim Riley, Taktik-Ausbilder an der Infanterie-Schule in Fort Benning, meint, dass er Full Spectrum Warrior selten benutzt, da es den Städtekampf nicht real genug simulieren würde: "It's not accurate enough."<BR><BR>Paquette lastet diesen Mangel den Entwicklern an: "They wanted to make money on the commercial version. (...) They really didn't pay attention to what the Army needed. (...)." Und in Bezug auf die Stadtarchitektur, die angeblich physikalische Inkonsequenzen wie das Öffnen von Türen in beide Richtungen erlaubt, bemerkt er zynisch:"We give the Fisher-Price version of a city."<BR><BR>Allerdings wurde mit Paquette der Kronzeuge der Anschuldigungen eben erst gefeuert - wie viele Fakten schwingen da in der Bitternis mit? Der Präsident von Pandemic sieht die Sachlage jedenfalls ganz anders als der ehemalige Mitarbeiter: "Pandemic's focus was on making the Army version. (...) Andy [Andrew...
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