Game Developers Conference Europe 2014 : "Weniger Spiel, mehr Erlebnis" - 4Players.de

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Game Developers Conference Europe 2014: "Weniger Spiel, mehr Erlebnis"

Game Developers Conference Europe 2014  (Messen) von
Game Developers Conference Europe 2014 (Messen) von - Bildquelle: Edge Online
Unter dem Motto "Weniger Spiel, mehr Erlebnis" hat Ken Wong, Lead Designer von Monument Valley, sowohl über die Entstehung seines Spiels als auch einen grundlegenden Gedanken der Entwicklung gesprochen: Was zeichnet Videospiele eigentlich aus?

Wong unterteilt Spiele dafür in zwei Gruppen. Bei der ersten stehen die Mechaniken im Vordergrund. Es geht um Herausforderungen, das Besiegen von Gegnern und Belohnungen. Die zweite Gruppe dreht sich um das Erleben von Geschichten und Charakteren sowie die Bildsprache. Eine klare Trennung gibt es dabei nicht. Wong nennt Pong und Dear Esther zwar als Extrembeispiele beider Gruppen, die meisten Spiele würden Mechanik und Erlebnis aber mit unterschiedlichen Anteilen vereinen. Und selbstverständlich solle es die Vielfalt auch weiterhin geben.

Als führender Entwickler von Monument Valley legt Wong allerdings größeren Wert auf das Erlebnis. Er ist z.B. sehr an der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen interessiert, "will aber nicht erst nach mehreren Kopfschüssen etwas darüber erfahren." Wong kritisiert, dass Entwickler ganz allgemein etwa die Erzählung vernachlässigen, obwohl sie vielen Spielern wichtig ist und obwohl sich viele Abschnitte einer Entwicklung ohnehin um das Erlebnis drehen. Das fange bei ganz gewöhnlichen Elementen wie der Gestaltung der Menüs oder dem Einführungsfilm an.

Videospiele könnten auch den Bereich der virtuellen Realität vorantreiben, wenn sie sich noch stärker um das Erleben als um die herkömmliche Herausforderung drehen würden. Inhalte seien über Filmszenen außerdem leichter zu vermitteln als durch Interaktion und zu guter Letzt könnte das Spiel als Erlebnis sogar Menschen an das Medium heranführen, die zuvor nichts damit am Hut hatten. Mit Monument Valley sei genau das geschehen.

Während der Entwicklung hätte sich das kleine Team dafür von herkömmlichen Paradigmen lösen müssen. Ustwogames habe nicht vom zentralen Erlebnis ablenken wollen, deshalb gibt es keine Geheimtüren, keine Sammelgegenstände und keine zusätzlichen Herausforderungen. "Qualität statt Quantität" war das Motto: Die Entwickler perfektionierten lieber Elemente wie die hervorstechende Architektur, anstatt aus bekannten Versatzstücken mehr Levels zu gestalten.

Aus einem ähnlichen Grund entschied sich Wong für eine überschaubare Geschichte, deren Deutung er zum Teil den Spielern überließ. Der ursprüngliche komplexe Plot mit überraschendem Ende sei zu überladen gewesen und habe deshalb nicht zu einem Spiel gepasst, das sich aufs Wesentliche konzentriert. Stattdessen wollte Wong eine emotionale Geschichte über Hinweise und Andeutungen erzählen – ähnlich wie es die klassische Musik tut.

Kommentare

James Dean schrieb am
saxxon.de hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben:Was ich am schlimmsten finde, dass Spiele wie Half Life 2 selbst nach 10 Jahren nahezu immer noch fast genau so gut aussehen wie die aktuellen Spiele und auch noch mindestens genauso viel bieten wenn nicht sogar mehr. Man könnte das heute noch in den Laden stellen und keiner würde auch nur auf die Idee kommen, dass das Spiel so alt ist. Irgenwie ist die Spieleindustrie stehen geblieben

Stimmt, der grafische Unterschied fällt überhaupt nicht ins Auge..
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saxxon.de schrieb am
Balmung hat geschrieben:Ehrlich gesagt sind manche PS1 Spiele schöner als die PS2 Spiele heute, warum? Weil viele PS1 Spiele noch nicht völlig 3D waren. ;) Hauptproblem der alten Konsolen ist aber vor allem ihre niedrige Bildauflösung, das tut dem Altern noch weniger gut. HL2 kann man am PC wenigstens deutlich aufpimpen und sei nur Downsampling für ein geschmeidiges Bild ohne jegliche Kanten.

Stimmt, das hat 2D-Grafik ja meist eh so an sich. Viele SNES-Games sehen auch heute noch gut aus, weil die schönen, kunterbunten Sprites von z.B. Yoshi's Island, Super Mario World, Chrono Trigger oder A Link to the Past auch heute noch jede Menge Charme versprühen. Als die PSX aktuell war, war ich im N64-Lager, aber mein bester Freund hatte damals die PSX. Leider bin ich nie in den Genuss gekommen, Symphony of the Night auszuprobieren (wäre eigentlich mal ein Fall für ePSXe..), aber ich denke solche Spiele sehen auch heute noch schick aus. Die frühen 3D-Spiele auf PSX und N64 dagegen sind heute sagenhaft hässlich. Ein Resident Evil mit seinen vorgerenderten Hintergründen ist da gerade eben noch erträglich, aber ohne Nostalgiebrille ist man da ansonsten wirklich aufgeschmissen. Aber da ich mir nicht viel aus Grafik mache und Gameplay für mich 70% der Gesamtnote zählt, sozusagen, tue ich mir auch gerne Klassiker an. Zumal die PC-Aufpimp-Sache sich da ja auch oft anbietet. Mein altes N64 besitze ich immernoch, aber wenn ich mal Lust auf eine Runde Goldeneye, Mario 64, Banjo-Kazooie oder F-Zero X hab, dann muss immer der Emulator herhalten. Da wird dann einfach das Bild in Full HD gerendert und der Laptop per HDMI an die Glotze angeschlossen und los geht's.
Balmung schrieb am
Ehrlich gesagt sind manche PS1 Spiele schöner als die PS2 Spiele heute, warum? Weil viele PS1 Spiele noch nicht völlig 3D waren. ;) Hauptproblem der alten Konsolen ist aber vor allem ihre niedrige Bildauflösung, das tut dem Altern noch weniger gut. HL2 kann man am PC wenigstens deutlich aufpimpen und sei nur Downsampling für ein geschmeidiges Bild ohne jegliche Kanten.
saxxon.de schrieb am
crewmate hat geschrieben:Die Diskussion führt nirgendwo hin.
HL2 hat sich gut gehalten für sein Alter. Valve hat die Source Engine auch vorbildlich unterstützt und auch Half Life 2 immer wieder aktualisiert. Das hat seine Grenzen. Man sieht dem Teil sein Alter an. Aber der Einfluss ist nicht zu lügnen.
TLoU haut schon einiges aus der PS3 raus und scheint auf der PS4 gut angepasst worden zu sein.
(Und Crysis kann gut gemoddet werden)
https://www.youtube.com/watch?v=tGAHqLJk7As
Die Mod habe ich jetzt kurz raus gesucht. Ich nutze selbst keine.

Was anderes als das würd' ich auch nicht behaupten. HL2 hält sich vor allem durch die Art-Direction noch ganz gut, aber was die reine Technik angeht, ist das Ding ziemlich altbacken. Ich find's einfach immer wieder nervig, wenn Leute sowas behaupten, genauso wie das Paradestatement: "Das sieht ja aus wie PS2-Grafik." Das liest man auch immer nur von Leuten, die ihre PS2 zum letzten Mal im Jahr 2005 benutzt haben.
crewmate schrieb am
Die Diskussion führt nirgendwo hin.
HL2 hat sich gut gehalten für sein Alter. Valve hat die Source Engine auch vorbildlich unterstützt und auch Half Life 2 immer wieder aktualisiert. Das hat seine Grenzen. Man sieht dem Teil sein Alter an. Aber der Einfluss ist nicht zu lügnen.
TLoU haut schon einiges aus der PS3 raus und scheint auf der PS4 gut angepasst worden zu sein.
(Und Crysis kann gut gemoddet werden)
https://www.youtube.com/watch?v=tGAHqLJk7As
Die Mod habe ich jetzt kurz raus gesucht. Ich nutze selbst keine.
schrieb am

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