Game Developers Conference Europe 2014 : Auswirkungen von Early Access auf den Entwicklungsvorgang - 4Players.de

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Game Developers Conference Europe 2014: Auswirkungen von Early Access auf den Entwicklungsvorgang

Game Developers Conference Europe 2014  (Messen) von
Game Developers Conference Europe 2014 (Messen) von - Bildquelle: PC Gamer
Der Creative Director von Arma 3 bei Bohemia Interactive, James Crowe blickte auf der Game Developers Conference auf die Entstehung seines Spiels zurück, das lange vor seiner Veröffentlichung auf Steams Early Access verfügbar war. Er ging darauf ein, wie eine solche Veröffentlichung die Entwicklung beeinflussen und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen kann.

Im Fall von Arma 3 musste der Entwicklungsprozess zunächst einmal so angepasst werden, dass es stets zwei Versionen des Spiels gab: eine interne und eine weitgehend fehlerfreie, die bereits öffentlich spielbar war und häufig aktualisiert wurde – häufige Updates seien sehr wichtig. Anregungen der Spieler flossen wiederum in die weitere Entwicklung ein, weshalb Crowe heute sagt, das fertige Arma 3 sei besser als es ohne die Mitarbeit der aktiven Early-Access-Käufer gewesen wäre.

Die Kommunikation mit den Spielern sowie die Pflege der spielbaren Fassung hätten allerdings eine Menge Zeit gekostet. Die müssten Entwickler unbedingt einplanen, falls sie mit dem Gedanken spielen, ihren Titel früh zugänglich zu machen. Tatsächlich bestehe die Gefahr, dass das schnelle Beheben kleiner Fehler die Entwicklung spürbar verzögert: Crowe beschreibt, dass einer seiner Entwickler ganze drei Tage mit der stetigen Verbesserung eines einzelnen Partikeleffekts beschäftigt war.

Ein Studio müsse zwar auf die Wünsche der Spieler reagieren, gleichzeitig aber die langfristige Planung im Auge behalten. Ständige Kommunikation sei dabei sehr wichtig, denn Stillschweigen würde Misstrauen schüren. Falsche Versprechen allerdings auch: Ein angekündigtes Element, das dem Rotstift zum Opfer fällt, würden Spieler nie vergessen. Im Gegenzug könnte sich ein Studio durch rege Kommunikation einen guten Ruf erarbeiten und damit Vertrauen aufbauen.

Entwickler müssten außerdem darauf achten, über welche Plattformen sie sich zu Wort melden: Foren sowie soziale Plattformen seien natürlich wichtig, würden von weniger aktiven Käufern allerdings übersehen. Mitteilungen direkt im Spiel seien deshalb unverzichtbar.

Der Creative Director spricht schließlich noch Schwierigkeiten an, die den Umgang der Presse mit Early-Access-Titeln betreffen. Ein Problem sei z.B. die Tatsache, dass das für den Verkauf wichtige Metacritic eine einmal vergebene Wertung nicht anpasst, wenn sie später verändert wird. Solche Wertungsänderungen gebe es allerdings u.a. bei Titeln, deren frühe Versionen bereits mit einer Note versehen werden.

Besprechungen des fertigen Spiels würden zudem häufig Neuerungen hervorheben, die beim Übergang von der letzten Betafassung in die Verkaufsfassung vorgenommen wurden. Die Begeisterung, die viele Berichte zu Beginn der Berichterstattung ausdrücken, käme zum Zeitpunkt der endgültigen Besprechung hingegen nicht mehr zum Ausdruck. Im Gegenzug könnten sich Journalisten dafür länger mit einem Spiel beschäftigen und würden häufiger darüber berichten – Crowe deutete an, dass sich Vor- und Nachteile die Waage halten könnten.

Kommentare

Ch4ozD3m0n schrieb am
Grimmbold hat geschrieben: Aber hey, wir haben Karts DLC. Gewaltige Leistung!
Naja das Geld für den DLC ging ans Rote Kreuz, von daher eine nette Geste.Das war übrigens ein Privat-Projekt eines Entwicklers und hatte nix mit der eigentlichen Entwicklung des Spiels zutun.
Grimmbold schrieb am
@Nesta92: Modder arbeiten an der Brille. Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht (*höhö* Wortwitz). Vor allem das breite Gesichtsfeld ist super. Ich habe die mal kurz real testen dürfen; verglichen mit dem Gen1 Hobel den ich hatte der Hammer. Ich könnt ne Endlosliste machen, warum A3 technisch unrealistischer als COD ist (in Teilen). Aber das sit ja Kosmetik. Aber das man immer noch nicht einfach in ein Flugzeug reinlaufen oder fahren kann (C130), dass es kein richtiges Fastroping gibt, dass die Panzerabwehr noch nichtmal auf 90er Level ist, ist ein Stopper. Oder die grauenhafte Fahrphysik...
@Nuc3: Ich werde bereits dafür bezahlt, die ganzen Gadgets aus ArmA1-3 live zu testen, da mag ich nicht wechseln :)
Nesta92 schrieb am
Grimmbold hat geschrieben: Auf der anderen Seite soll es das Jahr 2035 sein, aber wir haben immer Nachtsichtgeräte auf kalter-Krieg-Level , mit grünen, verschwommenen Bild und einen mickrigen 40° Gesichtsfeld. GPNVG-18, anyone?
Musste auch erst einmal danach googlen ^^ bin jetzt aber auch nicht wirklich der Experte in der Rüstungsindustrie, aber echt schade dass es das Visier im Spiel nicht gibt. Sieht wahrscheinlich zu hässlich aus und dadurch gar nicht "modern" ^^
Grimmbold hat geschrieben: Ich fürchte, BI bekommt mehr Geld von der Altis LIve, DayZ und Karts Spielern ("Hey, habt ihr schon gehört, es gibt ein Sandbox Game, wo man RPG zu spielen, sich zu einem Drogenhändler entwickeln, Zombies jagen und Kart fahren kann!" - "Wow, cooool ... ".), denn von den SIM-Spielern.
Du hast noch Battle Royale vergessen das im Prinzip Hunger Games in ARMA 3 ist. Ich selbst spiele Altis Life, DayZ und ARMA 3. Mir machen alle drei Varianten viel Spaß und jedes fasziniert mich auf seine Weise. Am meisten hab ich in ARMA 3 tatsächlich das reine ARMA online gespielt. Macht einfach viel Spaß mit Freunden koordiniert eine Stadt versuchen einzunehmen. Das es so viele beliebte Mods gibt, liegt denke ich daran, dass ARMA im Bereich Mod die meisten Möglichkeiten bietet. Ich bin jetzt auch nicht der Hardcore-ARMA Spieler, daher schenke ich deinen Worten schon glauben.
Nuc3 schrieb am
Grimmbold hat geschrieben:Kann Nuc3 nur zustimmen. Ich sehe es sogar noch etwas härter. Eine Spiele-Serie, die mal die Säule der Coop-Gaming-Simulation war, hat sich als Basis für mittelmäßige Zombie-Mods und einem lachhaften RPG etabliert. Und warum? Eine Vermutung: Es ist alles was das Spiel verarbeiten kann, denn die KI ist jetzt zu dumm, um ins Wasser zu schießen. Ich hab OFP gespielt, von Anfang an, und ich erinnere mich an CTI-Sitzungen, in denen uns die KI von Everon nach Malden getreten hat. Heutzutage kann die KI nichts. Keine Gegenangriffe, kein Vormarsch, nichts.
Aber hey, wir haben Karts DLC. Gewaltige Leistung! Lässt vergessen, dass nach einem der letzten Updates alle, die TFAR-Radio benutzt haben den Rucksack verloren haben. Nicht der Rede wert, dass es immer noch Menschen gibt die nicht mit Alt-Tab aus dem Spiel können um die TS-Einstellungen zu ändern ohne dass ArmA abstürzt.
Ach ja, es gibt "Achievments" - Das ist ARMA, Um Herrgotts Willen! Nicht Call of Duty! Wir brauchen niemand der uns auf die Schulter klopft und sagt: "Gut gemacht!" - Wenn alle Spieler Spaß hatten, wissen wir, dass es gut war.
Das nächste, was mich stört, ist der "realistische Schritt in die Zukunft". Oh bitte...
Die Iraner sehen aus wie Fremen Krieger in camo. Und der Rest? Es ist nicht "futuristisch", wenn man aktuelle Fahrzeuge um ein paar Elemente erweitert oder umlackiert. Die "Slammer" sind immer noch israelische Merkava, gleiches gilt für den Bluefor APC, der Cheetah ist ein deutscher "Gepard" und der Kuma ein "Leopard 2". Der Strider ist ein "Fennek", und das CTRG Camo ist ausgegrautes Schwedisches M90 (die Briten haben nach fast 50 Jahren DPM Tarn gegen MTP getauscht, wie plausibel ist es, dass sie schon wieder umsteigen?) Und der AH99 nicht mehr als eine RAH66 Comanche.
Sind wir ehrlich, der ganze "Zukunft Style" ist eine Ausrede, denn BI kann es nicht realistisch hin bekommen. Die ursprünglichen...
3nfant 7errible schrieb am
Im Prinzip hat sich doch gar nichts geändert, Arma wurde immer schon im "Beta-Status" veröffentlicht, und die Community musste immer fleissig mitarbeiten damit aus der Katastrophe etwas halbwegs spielbares wird... so nach paar Monaten. Diesmal hat man den Vorgang mit Early Access eben offiziell gemacht
schrieb am

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