Overwatch: Die Vielfalt der Charaktere und warum der Webcomic mit Tracer nicht in Russland veröffentlicht wurde - 4Players.de

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Science Fiction-Shooter
Release:
24.05.2016
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Test: Overwatch
85
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Overwatch: Die Vielfalt der Charaktere und warum das jüngste Comic mit Tracer nicht in Russland veröffentlicht wurde

Overwatch (Shooter) von Blizzard Entertainment
Overwatch (Shooter) von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Männer, Frauen, Roboter und ein Gorilla - in Overwatch gibt es vielfältige Charaktere, die viele Länder und Kulturen repräsentieren sollen. Michael Chu (Lead Writer) sprach über diese Vielfalt mit GameSpot: "Ich denke, was uns wirklich inspiriert hat, war die Vielfalt in unserer Welt. Verschiedene Kulturen, die Geschichte, die verschiedenen Popkulturen an unterschiedlichen Orten wie Anime, Manga, Filme und Comic-Bücher - wir wollte uns von all diesen Dingen inspirieren lassen."

Diese Vielfalt sei laut Chu für Blizzard Entertainment sehr wichtig. Das Overwatch-Team würde deswegen die Geschichten der Charaktere auch regelmäßig mit Comics fortsetzen und ausbauen. Im jüngsten Webcomic mit dem Titel "Reflections" ist zum Beispiel Tracer in ihrer Freizeit zu sehen und wie sie ihrer Freundin ein Geschenk macht. Chu meint, dass sie selten die Gelegenheit hätten, die Charaktere abseits vom Schlachtfeld bei ihren Freunden, Familien und Liebsten - in einer ganz anderen Umgebung - zu zeigen. Blizzard Entertainment wird den besagten Comic allerdings nicht in Russland veröffentlichen, da dieser aufgrund der homosexuellen Komponente nicht mit dem russischen Gesetz ("For the Purpose of Protecting Children from Information Advocating for a Denial of Traditional Family Values") zu vereinbaren wäre.

Letztes aktuelles Video: Winterwunderland


Quelle: GameSpot, Blizzard. Eurogamer
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Kommentare

billy coen 80 schrieb am
sourcOr hat geschrieben:...
Naja, dacht ich mir schon, dass du das nicht so meintest, wie man es, wenn man so bösartig ist wie ich, schnell verstehen kann. Problem bei der Formulierung war in erster Linie, dass exakt diese Aufzählung von Attributen im Bereich des intersektionalen Feminismus als Beschreibung der ultimativen Privilegierung steht. Bei Leuten, die hier noch nicht so lange mitdiskutieren und die Standpunkte der Mitdiskutanten nicht zumindest grob einschätzen können, kann solche, wenn auch von dir nur völlig wertfrei, an wohl statistisch verifizierbaren Verhältnissen orientiert in den Raum geworfene Aussage Stresspusteln hervorrufen, spätestens wenn die es schon mal mit Anhängern besagter Ideologie zu tun hatten.
Wo wir schon bei grotesken Ideologien sind: Die Sache, dass es Elfen in RL nicht gibt, würde ich so nicht unterschreiben. Entscheiden sich Leute, sich, zumindest bisweilen, als Elfe zu definieren, dann ist das ihr gutes Recht und wir haben dies als Teil ihrer Genderidentität zu akzeptieren. Gender sind fließend und dürfen nur von jedem einzelnen für sich bestimmt werden. Nahezu jede Uni mit Genderbereich verfügt über Genderlisten. Diese umfassen in der Regel mehre Dutzend Zuschreibungen. Da sich diese Listen auch unterscheiden, also jede Liste Gender beinhaltet, die eine andere nicht aufführt, kann man weltweit von mehreren hundert gelisteten Gendern ausgehen. Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob da Elfe nicht sogar schon mit bei ist. Daher halte ich mich zurück mit der Negierung der Existenz von Elfen. Sagt man das im falschen Umfeld, hat man da schnell Feinde, die man nicht haben möchte... :P :mrgreen:
sourcOr schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:Oh Gott, das Geschriebene hast du jetzt nicht wirklich so gemeint, oder???
Der zumeist männliche, weiße, heterosexuelle Entwickler würde schon dafür sorgen(?!?!) dass Diversität in Spielen ein Fremdwort bleibt? Also der weiße, heterosexuelle Mann, in dessen Gesellschaften Menschen aller Ethnien, Religionen und sexueller Orientierungen so frei wie nirgends sonst auf der Welt ihr Leben gestalten können, stellt sich gegen Diversität?
Nein, er stellt sich nicht dagegen, aber er gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu diesen Minderheiten. Du hast in der Gaming-Branche ja nicht mal annährend so viele Frauen, obwohl Frauen ja nun wirklich keine Minderheiten sind. Das kann sich auf die Kreativarbeit auswirken, wenn da eben zumeist solche Männer dran sitzen. Solche Debatten im Internet sollte man dann eher als Weckruf verstehen, dass man auch daran denkt, dass es noch andere gibt.
Also, nicht ganz so gemeint wie du wahrscheinlich dachtest. Er verhindert es nur unabsichtlich, aber die Medien werden letzten Endes für alle geschaffen.
Bei solchen Zuschreibungen, auch wenn man sie nur versehentlich, aus medial geprägter, sozialer Gewohnheit gesetzt hat, sollte man vorsichtig sein; man läuft schnell Gefahr, dass diesbezüglich sensibilisierte Menschen ab diesem Punkt nicht mehr weiterlesen.
Das war mir sofort klar :mrgreen:
Aber ist der geforderte schwule Charakter am Ende ein ähnliches Abziehbild, also die nervige Quietsche-Tucke, bei der sich jeder schon nach fünf Minuten ärgert, dass man storyrelevante NPCs nicht einfach umnieten kann bzw. den sich nie jemand freiwillig als spielbaren Charakter auswählen würde, dann ist Polen offen.
Gut, das is jetzt...
billy coen 80 schrieb am
sourcOr hat geschrieben:Es is net selbstverständlich in Spielen, nein, und das weißt du auch. Es ist eine absolute Seltenheit solche Charaktere in Spielen anzutreffen die Romanzen in irgend einer Form beinhalten. Würde man es nie zum Thema machen, würde der zumeist männliche, weiße, heterosexuelle Entwickler auch dafür sorgen, dass Diversität ein Fremdwort bleibt in den allermeisten Spielen.
Oh Gott, das Geschriebene hast du jetzt nicht wirklich so gemeint, oder???
Der zumeist männliche, weiße, heterosexuelle Entwickler würde schon dafür sorgen(?!?!) dass Diversität in Spielen ein Fremdwort bleibt? Also der weiße, heterosexuelle Mann, in dessen Gesellschaften Menschen aller Ethnien, Religionen und sexueller Orientierungen so frei wie nirgends sonst auf der Welt ihr Leben gestalten können, stellt sich gegen Diversität?
Bei solchen Zuschreibungen, auch wenn man sie nur versehentlich, aus medial geprägter, sozialer Gewohnheit gesetzt hat, sollte man vorsichtig sein; man läuft schnell Gefahr, dass diesbezüglich sensibilisierte Menschen ab diesem Punkt nicht mehr weiterlesen.
Da ich dies dennoch getan habe, kann ich noch ergänzen: Nein, es ist nicht egal, wie gut oder schlecht man derlei Charaktere schreibt. Jenen, die die Repräsentanz aller möglichen Gruppen in Unterhaltungsmedien fordern, ist das beileibe nicht egal. Der 1.438.249ste Heteromann (falls dessen Sexualität im Spielverlauf überhaupt jemals auch nur ansatzweise thematisiert wird) der nur als stumpfer, gewalttätiger, Oneliner kloppender Primitivling dargestellt wird, der ist tatsächlich Latte. Aber ist der geforderte schwule Charakter am Ende ein ähnliches Abziehbild, also die nervige Quietsche-Tucke, bei der sich jeder schon nach fünf Minuten ärgert, dass man storyrelevante NPCs nicht einfach umnieten kann bzw. den sich nie jemand freiwillig als spielbaren Charakter auswählen würde, dann ist Polen offen.
Wobei ich auch deine Vergleiche...
SethSteiner schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Wieso ist es alberner Abzockschrott? Man bezahlt ein Mal und muss dann nie wieder was zahlen.
Jetzt lass doch bitte Fakten aus dem Spiel, wenn es um post-faktisches Echauffieren und Aufregen geht :)
Och menno! :(
Tugy hat geschrieben:Menschen auf Tumblr und sonstige Orten. In dem sie überall nerven mit ihren Gender-Wahnsinn und andern Konsorten. Als Beispiel gabs ja Leute die sich über das "Bist du ein Junge oder Mädchen" in Pokemon sich aufgeregt haben. Und jetzt wo GF das mit dem "Wähle dein Bild aus" implementiert hat, gabs noch welche die noch unbedingt wollten, dass man als Junge, Frauenkleider anziehen kann.
Ich mein, ich hab jetzt nichts dagegen, ob manche Leute lieber Männer oder Frauen Klamotten tragen, aber bei einem Spiel, welches als Zielgruppe Kinder hat, ist das einfach nur noch unnöttig.
Anderes Beispiel ist das hier: Kingdom Come:Deliverance Entwickler möchten eben ein realistisches Medieval RPG rausbringen und dann ecken da welche den Entwickler an, warum kein Charakter schwarz ist inklusive ihn dann bei seinem Arbeitgeber Melden, weil er "rassistisch" ist.
http://i.imgur.com/omnobVt.jpg
Da gibts aber viele, viele Ebenen. Dein erstes Beispiel zum Beispiel finde ich ist ein gutes Beispiel für etwas, was nicht problematisch ist. Vor allem Tumblr, die meisten Menschen sind nicht mal da und trotzdem wird es dauernd genannt als ob das eine politische Vereinigung wäre. Letztendlich hat mich Pokèmon im letzten Teil ziemlich mit seiner Individualisierung genervt,...
schrieb am

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