Call of Duty: Black Ops 3: Entwickler spricht über den drohenden "Tod des Geschichtenerzählens" - 4Players.de

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Military-Shooter
Release:
06.11.2015
06.11.2015
06.11.2015
06.11.2015
06.11.2015
Vorschau: Call of Duty: Black Ops 3
 
 
Test: Call of Duty: Black Ops 3
59

“Die schlecht optimierte und speicherhungrige PC-Fassung leidet selbst bei aktuellen Grafikkarten unter Rucklern.”

Vorschau: Call of Duty: Black Ops 3
 
 
Test: Call of Duty: Black Ops 3
74

“Die schwache Kampagne kann nur mit Story-Wendungen Akzente setzen und im bewährten Multiplayer wagt Treyarch zu wenig Neues - unterm Strich bleibt aber ein solider Shooter.”

Test: Call of Duty: Black Ops 3
73

“Von kleinen Ruckeleinlagen und etwas niedrigerer Auflösung abgesehen der PS4-Version ebenbürtig.”

Leserwertung: 34% [2]

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Call of Duty: Black Ops 3: Entwickler spricht über den drohenden "Tod des Geschichtenerzählens"

Call of Duty: Black Ops 3 (Shooter) von Activision Blizzard
Call of Duty: Black Ops 3 (Shooter) von Activision Blizzard - Bildquelle: Activision Blizzard
Call of Duty: Black Ops 3 soll auf den alten Konsolen bekanntlich keinen Story-Modus mehr enthalten - in einem Interview mit Gamespot.com erklärt Producer Jason Blundell trotzdem, wie wichtig ihm das Storytelling ist. Der hohe Stellenwert einer guten Geschichte sei sogar ein Grund für das Streichen der Kampagne auf PlayStation 3 und Xbox 360 gewesen. Man hätte auf der veralteten Hardware schließlich zu große Kompromisse eingehen müssen, um die Koop-Geschichte mit 1-4 Spielern auch dort angemessen umsetzen zu können. In diesem Punkt habe er voll und ganz hinter Activisions Entscheidung zu den Einschnitten gestanden, so Blundell. Während die PC-, PS4- und Xbox-One-Versionen hauptsächlich bei Treyarch entstehen, wird die Entwicklung für die alten Systeme an Beenox (arbeiteten z.B. an Skylanders Trap Team) und Mercenary Technology (Deadpool, Prototype 2) ausgelagert. Blundell erläutert:

"Man sagt, dass heutzutage weniger Leute Kampagnen spielen, aber unsere Statistiken beweisen das Gegenteil. Das war ein oft diskutiertes Thema bei Treyarch, bis uns die Zahlen gezeigt haben, dass - egal, was du in Foren liest - die Spieler eine ordentliche Portion der Zeit in allen Modi verbringen. (...) Das ist jetzt meine persönliche Einschätzung: Der Tod des Storytellings ist der Tod der Gesellschaft. Als Medium müssen wir Geschichten erzählen! Für Black Ops ist es absolut essenziell, die Kunst der Geschichtenerzählung fortzuführen!"

Call of Duty: Black Ops 3 soll weltweit am 6. November für PC, PS3 und 4, Xbox One und 360 vom Stapel laufen.
 

Letztes aktuelles Video: Zombies Shadows of Evil Prolog


Quelle: Gamespot.com

Kommentare

D_Radical schrieb am
Wenn im Drehbuch aber nunmal steht, dass wir einen naturalistischen Menschen haben, dem die Emotion ins Gesicht geschrieben steht, dann brauchst du dafür die entsprechende Präsentation, die folgleich zu einem Teil des bzw. Werkzeug zum Storytelling wird.
Wigggenz schrieb am
D_Radical hat geschrieben:Realistische Darstellung ist selbstredent keine unabdingbare Voraussetzung für gutes Storytelling, aber wir reden hier über Mimik und Gestik, über die Glaubwürdikeit eines digitalen Darstellers und die Möglichkeit Emotionen von seinem Gesicht ablesen zu können. Selbstverständlich hat das etwas mit Storytelling zutun.
Nö. Das ist ausschließlich Präsentation der Story.
Zum Story selbst zählt nur Handlung einschließlich der Dialoge. Das, was im Drehbuch steht. Glaubwürdigkeit entsteht in erster Linie dadurch, wie realistisch ein Charakter geschrieben ist, nicht wie realistisch seine Mundwinkel zucken.
Auf die Spitze getrieben kann ein (sehr) guter Autor der Geschichte eines Strichmännchengames mehr Glaubwürdigkeit verleihen, als dies eine bloß mittelprächtig geschriebene Geschichte mit MoCap-Unterstützung kann.
Flextastic schrieb am
CryTharsis hat geschrieben:
War der Abschnitt der news, den ich am interessantesten fand. Ich halte es für ein Unding, dass Spiele wie Titanfall und Evolve ohne einen SP erscheinen, obwohl man bereits viele Zutaten hat. Leider wird das wohl erst mal keine Ausnahme sein, siehe z.B. Rainbow Six Siege.
also bei evolve muss ich mal eine lanze brechen.
obwohl es keinen sp im klassischen sinne existiert, wird die story während des spielens erzählt. jeder jäger hat seine story und es existiert ein "story-universum". wenn man das spiel gespielt hat kennt man auch die geschichten der jäger. das kann man teil eines anderes konzeptes nennen, wonach ja immer geschrien wird. dann machen die entwickler mal was anderes und es wird wieder genörgelt. schräg.
D_Radical schrieb am
Realistische Darstellung ist selbstredent keine unabdingbare Voraussetzung für gutes Storytelling, aber wir reden hier über Mimik und Gestik, über die Glaubwürdikeit eines digitalen Darstellers und die Möglichkeit Emotionen von seinem Gesicht ablesen zu können. Selbstverständlich hat das etwas mit Storytelling zutun.
Wigggenz schrieb am
D_Radical hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben: Der Typ behauptet hier, gutes Storytelling werde ausschließlich durch "angemessene Umsetzung", was, wie sich im Kontext des Hardwaregefasels eindeutig ergibt, GRAFIK bedeutet, ermöglicht
Von ausschließlich ist nirgends die Rede. Viel eher wird es darum gehen, dass man nicht hunderte von Stunden mit seinen Darstellern im MoCap-Studio verbringt um lebendige Charaktere zu erschaffen, nur um dann das Geleistete als MatschePampe auf die alten Konsolen runterzubrechen.
MoCap etc. hat doch nichts mit Storytelling zu tun...
Lebendig können Charaktere auch locker ohne MoCap sein, und wenn sie das nicht sind, dann liegt das daran, weil sie ohne fotorealistische Mimik nicht als glaubwürdige Charaktere überzeugen können.
Gutes Storytelling setzt keine wie auch immer realistische Darstellung voraus, das hat nichts miteinander zu tun.
schrieb am

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