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Quo Vadis 2015: Veranstalter zieht positives Fazit nach der Entwicklerkonferenz

Quo Vadis 2015 (Events) von Aruba Studios / Medienboard Berlin-Brandenburg
Quo Vadis 2015 (Events) von Aruba Studios / Medienboard Berlin-Brandenburg - Bildquelle: Aruba Studios / Medienboard Berlin-Brandenburg
Der Veranstalter Aruba Events zog nach der drei Tage langen Entwicklerkonferenz Quo Vadis ein positives Fazit. Die vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Veranstaltung vom 21. bis 23. April konnte die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr steigern und den Anteil der internationalen Fachbesucher erhöhen. Im Rahmen der International Games Week Berlin bot die Quo Vadis ein Programm mit mehr als 180 Speakern und 130 Sessions zur Zukunft von Computer- und Videospielen.

Stephan Reichart, Geschäftsführer Aruba Events, freut sich über die positive Resonanz der Besucher: "Die Quo Vadis bietet als Herzstück der International Games Week Berlin den größten Treffpunkt für die gesamte Spielebranche. Über 500 Meetings beim neu eingeführten Pitch & Match, bis auf den letzten Platz besetzte Entwickler-Workshops und Vorträge sowie eine gewohnt familiäre Stimmung bei Speakern und Konferenzbesuchern zeigen mir, dass wir mit der Quo Vadis die richtige Mischung gefunden haben. Für uns kein Grund uns auszuruhen, sondern vielmehr Antrieb im nächsten Jahr noch mehr neue Ideen zu verwirklichen."

So sprach z.B. Glen Schofield (Sledgehammer Games: Call of Duty: Advanced Warfare) in seiner Visual-Storytelling-Keynote über die Möglichkeiten des Mediums zum Erzählen von Geschichten durch starke Bilder. Kacper Kwiatkowski, einer der Macher von This War of Mine, bestätigte die Wichtigkeit relevanter Geschichten in Computerspielen und gab einen Einblick in die Entwicklung des interaktiven Anti-Kriegsdramas. Einig waren sich die Referenten darin, dass Computerspiele das Geschichtenerzählen in den nächsten Jahren voranbringen wird wie kein anderes Medium.

Noah Falstein, Chief Game Designer bei Google, beschäftigte sich in seiner Keynote "A Wave of Transmogrification" mit den Herausforderungen und neuen Möglichkeiten von Entwicklern durch neue Hardware. "Transmogrified Reality" ist eine Technik, die die nahtlose Verschmelzung der Realität mit virtuellen Bildern ermöglicht. Ebenso wie in der Entwicklung von Spielen für VR-Brillen eröffnen sich hier Möglichkeiten für bislang nicht gekannte Spielerlebnisse. Kate Edwards (International Game Developers Association), Sabine Hahn (Universität Köln) und Ruth Lemmen (Womenize!) diskutierten im Konferenz-Track "Women in Games since Gamergate" über die Rolle der Frau in der internationalen Spielebranche.

Neben den zahlreichen Talks über Teilaspekte der Spieleentwicklung wie Grafik, Sound und Programmierung und diversen Business-Themen fand erstmals die "Best of Quo Vadis Show" statt. 13 Teams von Spieleentwicklern stellten dort in fünfminütigen Präsentationen ihr Spiel vor. Die Gewinner konnten sich neben dem Titel "Best of Quo Vadis 2015" auch über einen "Sack voll Geld" (500 Euro in 5 Cent-Stücken) sowie einen 100.000 Dollar Gutschein von Google für Google Cloud Platform Services freuen. Die Jury bestehend aus Noah Falstein (Google), Jens Bussmann (Google), Ralf C. Adam (Flaregames) und Don Daglow (Daglow Enterainment) entschied sich am Ende für den Pitch von Brainseed Factory für ihr Spiel "Typoman". Den zweiten Platz belegte Playful Oasis mit "Niche" und den dritten Platz Awfully Nice Studios mit "Bug Butcher".

Quelle: Aruba Events

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