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05.04.2016
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HTC Vive: Hersteller verrät den "technologischen Durchbruch" des finalen Headsets

HTC Vive (Hardware) von HTC und Valve Software
HTC Vive (Hardware) von HTC und Valve Software - Bildquelle: HTC und Valve Software
Kurz bevor heute die Vorbestellungen für Oculus Rift starten, meldet sich Konkurrent HTC zu Wort, um dem Rivalen ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen. In einer Pressemitteilung (via Rockpapershotgun.com) verrät der Hersteller des VR-Headsets HTC Vive, was genau der "sehr, sehr große technologische Durchbruch" ist, der Ende des Jahres für Neugier und eine Release-Verschiebung sorgte: Es handelt sich schlicht und ergreifend um die neue Front-Kamera, welche in des neue Modell mit dem Namen "Vive Pre" eingebaut ist. Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders spannend, soll aber dafür sorgen, dass man während der Spiel-Session nicht "blind" in der Umgebung herumtasten muss, wenn man zwischendurch seinen Stuhl oder seinen Drink sucht oder von jemand anderem angesprochen wird. Auch spielerisch versprechen sich HTC und Valve offenbar Vorteile von der Kamera:

"Eine neu entwickelte, nach vorne ausgerichtete Kamera erlaubt dir, mehr innerhalb und außerhalb der virtuellen Welt zu tun, indem physikalische Elemente mit dem virtuellen Raum verschmelzen."

Auch für die Bequemlichkeit, Brillenträger und individuelle Kopfformen habe man Verbesserungen erreicht:

"Das Headset ist jetzt kompakter und bietet ein verändertes Riemen-Design, das mehr Stabilität und Balance ermöglicht. Ein verbessertes Sichtsystem mit helleren Bildschirmen und Bildverfeinerungen führt zu mehr Klarheit und einem tieferen Gefühl der Präsenz. Im Inneren sorgen austauschbare Schaumgummi-Einsätze und Nasen-Elemente dafür, dass die Vive Pre an den Nutzer angepasst komfortabel und sicher sitzt. Die Vive Pre kann außerdem einfach eingestellt werden, um zu einer Vielzahl von Gesichtsformen zu passen, während sie zu einer Vielfalt von Brillen kompatibel bleibt."

Die überarbeiteten Controller böten mehr Ergonomie, eine bessere Balance, weichere Ecken, Knöpfe mit strukturierter Oberfläche und "Grip-Pads", die sich komfortabler greifen lassen. Der neue zweistufige Trigger komme der Interaktion mit Objekten zu Gute, haptisches Feedback erleichtere die Interaktion mit der virtuellen Welt. Eine Ladung der eingebauten Li-Ion-Akkus soll gut vier Stunden lang reichen, geladen werden die Controller per Micro-USB-Anschluss. Die neuen Basis-Stationen (also die im Zimmer platzierten Laser-Würfel) seien jetzt kleiner, leiser und böten besseres Tracking. Weitere Feinheiten finden sich in der offiziellen Pressemitteilung.

Letztes aktuelles Video: CES 2016-Trailer


Quelle: Pressemitteilung

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Angeblich soll ja eine Brille wenn sie nicht zu groß ist kein Problem sein.
Kurz google benutzen Zeigt das wohl bei der Gruppe ab 16 Jahren ~60% Brillen benötigen. Gut einige werden Kontaktlinsen nutzten und andere evtl. nur in bestimten Situationen eine benötigen.
Aber an sich sollte das schon ein wichtiger Punkt für die VR Hersteller sein.
mindfaQ schrieb am
Ich bin kurzsichtig, aber wenn es wie manche Mikroskope funktioniert (bei denen hab ich ohne Brille keine Probleme und auch kein Gefühl dass die Augen seltsam fokussieren müssen), dann geht es vielleicht trotzdem ohne Brille.
Aber wenn das Nahe fokussieren ausbleibt, geht es vielleicht auch problemlos mit Brille - habe damit eigentlich nur Probleme im sehr nahen Bereich (vielleicht 10 - 14 cm Augenentfernung).
schefei schrieb am
Soweit ich weiß sorgen die Linsen dafür das die Augen ins Unendliche fokussieren und entspannt sind.
Wenn du Weitsichtig bis solltest du also ohne Brille sehen können.
mindfaQ schrieb am
Noch eine Frage, wenn wir bei Blickwinkeln etc. sind. Weiß jemand, wie weit weg die Linsen vom Auge sind? Scharfes Sehen ohne Brille habe ich ziemlich genau nur bei 10 cm Bildabstand - käme das in etwa hin? Naja, letztendlich werde ich es wohl irgendwo ausprobieren müssen.
@Balmung: Tastaturtracking + virtuelle Abbildung geht auch, stimmt.
ChrisJumper schrieb am
Oh danke für den Hinweis mit dem Desktop. Aber ich hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.
Eher wirklich so wie man betritt ein Kino, also auch von den Größen-Verhältnissen her. Oder man betritt einen Raum kann sich an einen virtuellen Computer setzten, der dann mit den Grundeinstellungen dem Eigenen System entspricht, aber eben nicht was die "limitierte Auflösung betrifft."
Eben so das man sich einem Tisch nähern kann der so groß ist wie ein Küchentisch oder ein Esszimmer Tisch auf dem man dann seine Anwendungen nutzen kann. Oder eben wie in Minority Report. oder einem Raum dem man selber bestimmen kann wo im Hintergrund halt das Bild einer Webcam aus diesem Raum läuft, vielleicht auch wo man sich live selber sieht.
Anschließend daneben halt einen größeren Raum für Interaktionen. Aber es stimmt schon das würde alles erstmal andere Probleme aufwerfen.
Aber kommt bestimmt noch mit der Zeit.
schrieb am

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