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PC- und Konsolenspiele: Kauf per Download etabliert sich als beliebte Alternative; Spieler geben mehr Geld pro Download-Titel aus

Spielemarkt Deutschland (Sonstiges) von
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Bei Computer- und Konsolenspielen hat sich in Deutschland der Kauf per Download als beliebte Alternative zum Kauf auf Datenträgern etabliert, gibt der BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware bekannt. So ist der Anteil von per Download erworbenen Spielen im Jahr 2015 erneut gewachsen - allerdings nur gering im Vergleich zum Wachstum in den Jahren zuvor. Rund jeder dritte Titel für PC und Konsole (33 Prozent) wurde 2015 als kostenpflichtiger Download bezogen. Ein Jahr zuvor waren es 32 Prozent.

Auch beim Umsatz wurde ein leichtes Plus verzeichnet. 21 Prozent der Ausgaben im Bereich der PC- und Konsolenspiele entfielen 2015 auf Download-Titel (Vorjahr: 19 Prozent). Mit dieser Entwicklung geht ein leichter Rückgang des Umsatzanteils von Spielen auf Datenträgern einher (von 81 auf 79 Prozent). Der Absatzanteil sinkt ebenfalls im Jahresvergleich von 68 auf 67 Prozent. Diese Zahlen basieren auf GfK-Marktdaten, für die 25.000 "repräsentative deutsche Konsumenten" befragt wurden.

Ein wichtiges Kriterium für die Frage, ob ein Spiel auf Datenträger oder per Download erworben wird, bleibt der Preis, stellt der Bundesverband fest. 71 Prozent aller Download-Käufe entfallen auf Titel, die weniger als 20 Euro kosten. 2014 waren es noch 76 Prozent. Während auf dem PC inzwischen weit über die Hälfte aller Käufe per Download getätigt werden (62 Prozent), wächst auch der Download-Kaufanteil bei Konsolenspielen von 9 auf 13 Prozent.

"Die Beliebtheit von Spielekäufen per Download spiegelt sich nicht nur im wachsenden Anteil am Gesamtmarkt wieder sondern auch in den durchschnittlich höheren Beträgen, die Spieler bereit sind für einzelne Download-Titel auszugeben", sagt Dr. Maximilian Schenk (BIU-Geschäftsführer) zu der Entwicklung.




Dass Computer- und Videospiele weiterhin gerne auf DVDs und Blu-rays gekauft werden, liegt an verschiedenen Faktoren: So ist der Kauf von Spielen auf Datenträgern wegen der bei Spiele-Fans begehrten Sammlereditionen weiterhin beliebt. Zudem profitiert der Einzelhandel von den sogenannten 'Hybrid Toys', auch 'Toys to Life' genannt. Auch von der starken Nachfrage nach der aktuellen Konsolengeneration hat der Einzelhandel profitiert. Da sich diese Geschäftsfelder positiv auf die Umsätze des Einzelhandels auswirkten, konnte der Rückgang beim Umsatz mit Games vielfach sogar überkompensiert werden.

Dr. Maximilian Schenk: "Die Spiele-Industrie hat frühzeitig das Potential verschiedener Distributionswege erkannt, um die individuellen Wünsche der Käufer abzudecken. So stehen Download-Portale bei den Nutzern wegen ihres komfortablen Zugangs, dem vielfältigen Angebot und attraktiven Preisaktionen hoch im Kurs. Daneben überzeugt der Einzelhandel mit Stärken wie persönlicher Beratung, dem Angebot von aufwendigen Sammlereditionen und den innovativen Hybrid Toys."

"Insgesamt ist der Markt für Computer- und Videospielen 2015 um 4,5 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro gewachsen. Ohne Spielekonsolen betrug der Umsatz mit Spielen 1,99 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2014 ist das eine Steigerung um 3,5 Prozent. Der meiste Umsatz wurde dabei mit dem Verkauf von Spielen für PC, Konsolen und Mobilgeräte erwirtschaftet: Insgesamt waren dies 1,21 Milliarden Euro. Besonders stark ist im vergangenen Jahr der Umsatz mit virtuellen Gütern und Zusatzinhalten gestiegen. Im Vergleich zu 2014 ist dieser Teilmarkt um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro gewachsen. Auch der Umsatz mit Spiele-Abonnements ist um 5 Prozent auf 145 Millionen Euro gewachsen. Der junge Markt der Hybrid Toys wuchs 2015 derweil um ganze 53 Prozent auf 72 Millionen Euro."

Hinweis zu Marktdaten: "Die verwendeten Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panel und der GfK Entertainment. Die GfK verwendet Erhebungsmethoden zur Erfassung der Daten des deutschen Marktes für digitale Spiele, die weltweit und qualitativ einmalig sind. Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative laufende Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen, sowie ein Handelspanel. Die Datenerhebungsmethoden erlauben einen einmaligen Einblick in den deutschen Markt für Computer- und Videospiele. Abweichungen zwischen den diesjährigen Umsatz-Angaben beim Kauf von Computer- und Videospielen für das Jahr 2014 zu den Angaben aus dem vergangenen Jahren für das Jahr 2014 resultieren aus einer methodischen Anpassung bei der Erhebung der Daten."

Quelle: BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware

Kommentare

[Shadow_Man] schrieb am
Bei mir ist es meist so: Schnäppchen als Download und Vollpreisspiele als Retail. Ganz würde ich jedenfalls nicht auf die Ladenversionen verzichten wollen.
Allerdings muss man das mit "beliebte Alternative" auch relativieren. Manche Spiele gibt es auf dem PC nur noch als Download und du hast gar keine andere Wahl.
yopparai schrieb am
Bei der WiiU ist die Retailvariante immer zu bevorzugen, nicht nur wegen des vorsintflutlichen Accountsystems, sondern auch wegen der sexy abgerundeten Kanten der Discs *rrrrrrr* ...
The Man in the Mirror schrieb am
Kann ich am PC gut nachvollziehen. Ständige saisonale Sales bei Steam und Co. und teilweise unschlagbare Preise bei den diversen Keyshop-Seiten und man kauft oft sowieso nur einen Steam-Key in ner Box, die man danach nie wieder anfasst. Macht eigentlich keinen Unterschied, wenn man mal ehrlich ist.
Wenn ich zum Beispiel daran denke Mad Max letztes Jahr zum Release für gerade 15? bekommen zu haben, fühle ich mich schon fast als hätte ich den Hersteller bestohlen, denn das Spiel war für diesen geringen Preis großartig. Dazu dass Steam jetzt auch Refunding ermöglicht, wenn man direkt über Steam kauft. Das hat bei mir auch schon bei dem ein oder anderen Spiel die Hemmschwelle gesenkt um zuzuschlagen.
Die Online Stores der Konsolen sind allerdings noch viel zu "steif" im Vergleich dazu, Spiele haben oft jahrelang immer noch den ursprünglichen Release-Preis und Deals gibts bei Xbox Live nur für Abonnenten und vom Nintendo eShop will ich gar nicht anfangen. Dann lieber die Diskversion von Amazon und Co.
noggaman schrieb am
Das was günstiger ist wird gekauft.
Am PC meistens Download und auf Konsole meistens Disk.
ZackeZells schrieb am
Dr. Maximilian Schenk hat geschrieben:Die Spiele-Industrie hat frühzeitig das Potential verschiedener Distributionswege erkannt, um die individuellen Wünsche der Käufer abzudecken. So stehen Download-Portale bei den Nutzern wegen ihres komfortablen Zugangs, dem vielfältigen Angebot und attraktiven Preisaktionen hoch im Kurs. Daneben überzeugt der Einzelhandel mit Stärken wie persönlicher Beratung, dem Angebot von aufwendigen Sammlereditionen und den innovativen Hybrid Toys.

Bei mir wird es folgendermaßen Übersetzt:
Werbung, Werbung, Werbung für digitale Downloads - der Downloadmarkt wächst nicht weil der Kunde es möchte, Nein, weil wir ( Mein BIU ist auch nur ein Meinungs beeinflussender Verein der Lobbyarbeit leistet) die Industrie das so wollen.
schrieb am

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