ARK: Survival Evolved: Interview: Erfolgsfaktoren, ein Gentleman's Agreement mit Sony (Early Access auf PS4) und Empörung über die kostenpflichtige Erweiterung "ARK: Scorched Earth" - 4Players.de

 
Action-Adventure
Entwickler: Studio Wildcard
Publisher: Studio Wildcard
Release:
2018
2018
2018
08.08.2017
08.08.2017
08.08.2017
08.08.2017
30.11.2018
08.08.2017
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Interview: Erfolgsfaktoren, ein Gentleman's Agreement mit Sony (PS4) und Empörung über die kostenpflichtige Erweiterung "ARK: Scorched Earth"

ARK: Survival Evolved (Action) von Studio Wildcard
ARK: Survival Evolved (Action) von Studio Wildcard - Bildquelle: Studio Wildcard
ARK: Survival Evolved ist eines der erfolgreichsten Early-Access-Spiele überhaupt. Laut SteamSpy hat es sich mehr als vier Millionen Mal verkauft und nach dem Verkaufsstart auf der Xbox One steht das Open-World-Survival-Abenteuer ebenfalls auf der PlayStation 4 zur Verfügung, obgleich es erst im "Sommer" fertig sein soll (wir berichteten). Wir haben mit Kayd Hendricks (Senior Gameplay und Technical Designer) über die Erfolgsfaktoren, den Frühzugang auf der PlayStation 4 und die Empörung über die kostenpflichtige Erweiterung "ARK: Scorched Earth" gesprochen.

4Players: ARK: Survival Evolved ist eines der erfolgreichsten Early-Access-Spiele. Wie erklärt ihr euch diesen Erfolg?

Kayd Hendricks: "Es gibt eine Menge Gründe, warum das Spiel so erfolgreich ist. Da gibt es die offensichtlichen Dinge, nämlich die Tatsache, dass das Spiel genau die Elemente bietet, bei denen wir als 12-Jährige auch Luftsprünge vor Freude gemacht hätten: Dinosaurier, seltsame fremde Welten, Abenteuer, Spannung, Mystery. Es gibt viel zu tun in ARK und es ist zugleich ein Ort für die unterschiedlichsten Spielertypen.

Auf der anderen Seite gibt es eine Menge 'immaterielle Werte', die oftmals nicht erwähnt wurden - die Tatsache, dass das Team, das das Spiel macht, aus wirklich talentierten und beeindruckenden Leuten besteht, die im Spiele-Bereich tätig sind - und ich zweifele dies nicht eine Sekunde an. Unsere Fähigkeit, die Vision umzusetzen und auf die Spieler zu reagieren, hat ganz klar zu dem Erfolg beigetragen. Gabe Newell hat mal vor einiger Zeit gesagt, dass Spiele in der Zukunft als Service zu verstehen sind und ich denke, wir folgen diesem Motto zu einem bestimmten Grad. Wir sind nicht nur hier, um ein Videospiel zu machen. Wir bauen ein Spiel und einen Platz zum Spielen für unsere Spieler, damit sie kreativ werden und sich selbst ausdrücken können und dabei Spaß haben. Das ist auch ein Schlüssel zum Erfolg."

4Players: ARK gehört zu den ersten Early-Access-Spielen bzw. zu den Spielen, die sich noch in Entwicklung befinden, die im PlayStation Store angeboten werden. War es schwer, Sony von der Veröffentlichung auf der PlayStation 4 zu überzeugen, obwohl es nicht fertig ist, schließlich gibt es keine Early-Access-Kategorie auf der PS4?

Kayd Hendricks: "Ja, das war es wirklich. Technisch, soweit es Sony betrifft, sind wir "offiziell freigegeben", aber es ist eher ein Gentleman's Agreement und sie schauen nicht so ganz genau hin oder fragen intensiv nach, wie der Status des Spiels nun ist. Sie [Sony] haben dies schon einmal mit 7 Days to Die gemacht, obgleich es unsere Hoffnung ist, dass wir die gleiche Art von Erfahrung für PlayStation-Spieler bieten können, die wir für die Xbox-Spieler in Bezug auf Update-Frequenz etc. bieten - allerdings sind die PlayStation-Regeln ein wenig verzwickter. Die Wahrheit ist aber, dass das, was auf der PlayStation zur Verfügung steht, jetzt schon so groß wie ein fertiges Spiel ist und es gibt keinen Grund, es als Titel zu verkaufen, der den vollen Verkaufspreis nicht wert ist. Es werden viel mehr Inhalte in dem Spiel als in den meisten Spielen da draußen geboten, und die meisten Leute neigen dazu, mindestens 60 Stunden in ARK zu verbringen, wenn sie es denn spielen."

4Players: Ihr habt mit ARK: Scorched Earth im September eine kostenpflichtige Erweiterung für das Spiel herausgebracht - quasi eine Erweiterung für ein Spiel, das gar nicht fertig ist. Wie haben die Spieler diese Erweiterung aufgenommen? Wurdet ihr oft mit der Anschuldigung konfrontiert, dass ihr lieber erst das Grundspiel fertig machen solltet, anstatt eure Zeit in eine Erweiterung zu stecken?

Kayd Hendricks: "Ich liebe diese Frage, denn die Antwort ist, dass der Aufschrei aus der Community wirklich laut war: Hey, warum veröffentlicht ihr eine Erweiterung, wenn das Basisspiel gar nicht fertig ist? Und obgleich es vor unserer Türschwelle richtig laut wurde, hatten wir auch richtig viele Unterstützer, die damit beschäftigt waren, Sorched Earth spielen. Die positiven Bewertungen von Scorched Earth auf Steam (man muss es gekauft haben, um es bewerten zu können) lagen bei über 85 Prozent kurz nach dem Launch und sind derzeit über 80 Prozent [zum Zeitpunkt des Interviews; aktuell sind es 79 Prozent].  

Darüber hinaus verzeichneten wir Hunderttausende von Verkäufen und beobachteten diverse Metriken wie Spielzeit der Nutzer, gleichzeitig aktive Nutzer und andere Statistiken, die zeigen, ob es dem Spiel gut geht oder nicht und sahen, dass die Zahlen nach oben gingen - und nicht nach unten. Das sagte uns, dass es zwar einen Aufschrei gab, aber viele Leute sich die Erweiterung gekauft haben und länger spielten als jemals zuvor. Die Leute, die es gekauft haben, mochten es also, obwohl es diese Empörung gab.

Es ist der Fall, dass 60 Tage nach dem Launch von Scorched Earth, die Bewertungen und die Rankings des Hauptspiels (die nur sehr wenig aufgrund der Empörung absackten), jetzt höher als jemals zuvor sind, was bedeutet, dass die Wut, die völlig verständlich und einleuchtend ist, nicht dazu geführt hat, dass das Spiel weniger gespielt wird. Soviel dazu … und wir werden keine weitere Erweiterung mehr herausbringen, bevor das Spiel veröffentlicht wird."

Im ersten Teil des Interviews sprach Hendricks mit uns über das Tek-Update, den angepeilten Veröffentlichungszeitraum und die Sache mit der Inhaltsgleichheit auf PC und Konsolen (weiterlesen).



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Kommentare

unknown_18 schrieb am
Culgan hat geschrieben:Naja, so wirklich ausgewichen ist er der Frage nicht, er hat es nur etwas schöner umschrieben. Die Empörung ist ja so groß aber im Nachhinein fressen ihnen die Spieler doch wie kleine süchtige Schweinchen aus der Hand. Ist eh so ne Sache, das Maul kann jeder aufreißen aber konsequent sind nur die wenigsten.
Wobei eben auch gerne mal Gruppenzwang dazu kommt, deswegen hab ich das DLC eben doch gekauft obwohl ich es boykotieren wollte. Aber die 2 Wochen mit Anderen zusammen auf einem privaten Server haben schon viel Spaß gemacht. ^^
Culgan schrieb am
Naja, so wirklich ausgewichen ist er der Frage nicht, er hat es nur etwas schöner umschrieben. Die Empörung ist ja so groß aber im Nachhinein fressen ihnen die Spieler doch wie kleine süchtige Schweinchen aus der Hand. Ist eh so ne Sache, das Maul kann jeder aufreißen aber konsequent sind nur die wenigsten.
Temeter  schrieb am
Die Wahrheit ist aber, dass das, was auf der PlayStation zur Verfügung steht, jetzt schon so groß wie ein fertiges Spiel ist und es gibt keinen Grund, es als Titel zu verkaufen, der den vollen Verkaufspreis nicht wert ist.
Sprich ihr könnt Vollpreis dafür bezahlen, und das Spiel ist bereits 100% fertig, wäre ok jetzt einfach die Entwicklung abzubrechen. Gibt ja schließlich schon ein Addon. :wink:
Babelfisch schrieb am
Ich hab Ark, Rust, The Forest, Don't starve together, Osiris: New Dawn und 7 Days to Die gespielt.
Am besten gefallen hat mir 7 Days to Die. Und zwar bei weitem. Ich spiele aber auch eher Coop mit Freunden auf meinem Privatserver. In PVP sind mir zuviele Cheater unterwegs, egal bei welchem dieser Spiele. Und die ruinieren dir mal ganz flugs binnen Sekunden die Arbeit mehrerer Wochen. Nein danke!
Jim Panse schrieb am
NoCrySoN hat geschrieben:Ich glaub ich bin einfach eher der Freund von mehr Survival, Atmosphäre und schicken Landschaften. Bei den hier genannten Titeln sehe ich eigentlich nur Minecrafttitel, mit einem Baufeature (inklusive Exceltabellen als Menü) im Vordergrund, einigen Survivalelementen, sehr viel grind und der Freiheit, zu tun und lassen wie und was man will. Ne, ist einfach nicht meins.
Dem kann ich mich anschließen. Ich hasse Grinding in Spielen. Wenn ich arbeiten will, geh ich auf Arbeit. Da krieg ich wenigstens Geld dafür. In meiner Freizeit möchte ich dagegen Spaß haben. Ich kann aber auch Leute verstehen, die Entspannung in repetitiven Aufgaben finden. Ist halt nur für mich nix.
Seit Minecraft (was durchaus auch schon grenzwertig grindig sein kann) finde ich alle ausprobierten Survival-Titel nur schlechter. Mit einer Ausnahme:
Subnautica. Super hübsch zu erkunden. Super Atmosphäre. Absolut kein grinding nötig. Und bleibt trotzdem spannend bis zum Schluss. Durch das fast völlige Fehlen von Waffen, ist man nie in einer übermächtigen Position.
schrieb am