Game Developers Conference Europe 2015: Umfrage unter europäischen Spieleherstellern: PC ist die beliebteste Plattform; Android übertrumpft iOS; Crowdfunding-Interesse sinkt; VR ist keine Eintagsfliege - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Messen
Publisher: -
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Umfrage unter europäischen Spieleherstellern: PC ist die beliebteste Plattform; Android übertrumpft iOS; Interesse an Crowdfunding sinkt; tragfähiger Markt für VR-Spiele wird erwartet

Game Developers Conference Europe 2015 (Messen) von
Game Developers Conference Europe 2015 (Messen) von - Bildquelle: UBM Tech Game Network
Im Vorfeld der Game Developers Conference (GDC) Europe 2015 wurde eine Umfrage unter mehr als 250 europäischen Fachleuten der Spiele-Branche durchgeführt und mittlerweile liegen die ersten Ergebnisse vor - es ist dritte Umfrage zum "European State of the Industry" im Rahmen der GDC Europe. Die Ergebnisse zeigen einige Trends und geben eine europäische Sicht auf wichtige Themen, unter anderem die bevorzugten Plattformen, die Wertigkeit von Spielentwicklung durch Crowdfunding und die Auswirkungen von Virtual Reality (VR) auf die Industrie.

PC überholt Smartphone/Tablets als beliebteste Plattform. Xbox One und PlayStation 4 legen zu:
  • Für europäische Spielehersteller ist der PC die bevorzugte Plattform: 62 Prozent der Befragten gaben an, dass sie an einem Spiel arbeiten, welches auf dem PC erscheinen wird.
  • 50 Prozent werden ihr aktuelles Projekt auf Smartphones / Tablets veröffentlichen, während 23 Prozent einen Release auf PlayStation 4 anstreben und nur 20 Prozent angaben, an einem Spiel für Xbox One zu arbeiten.
  • 46 Prozent der Befragten haben zuletzt ein Spiel für PC veröffentlicht, 40 Prozent auf mobilen Geräten und 16 Prozent direkt im Browser.
  • Damit unterscheiden sich die Ergebnisse deutlich vom letzten Jahr, als zwar auch 40 Prozent der Befragten ein Spiel für Smartphones / Tablets veröffentlicht haben, aber nur 38 Prozent auf PC.
  • Mit Blick auf die Zukunft scheint der PC die dominante Plattform in Europa zu bleiben: 67 Prozent der Hersteller gaben an, ihr nächstes Spiel für PC zu veröffentlichen, während 53 Prozent auf mobile Geräte abzielen.
  • PlayStation 4 und Xbox One gleichen sich in Europa immer mehr an: 34 Prozent planen das nächste Spiel für PlayStation 4 und 33 Prozent für Xbox One. Im letzten Jahr gaben noch 42 Prozent der Befragten an, an PlayStation 4 interessiert zu sein und nur 26 Prozent an Xbox One.

Android übertrumpft iOS bei aktuell in europäischen Studios in Entwicklung befindlichen Spielen:
  • Zum ersten Mal seit Beginn der Umfrage führt Android vor iOS bei der Frage, für welche mobile Plattform Hersteller ihr aktuellstes Spiel entwickeln: 63 Prozent antworteten für Android, 57 Prozent für iOS und 32 gaben an, aktuell an keinem mobilen Spiel zu arbeiten.
  • Im letzten Jahr arbeiteten 67 Prozent der Befragten noch an einem Spiel für iOS, 62 an einem Android-Game und 24 an keinem mobilen Titel.


Interesse an durch Crowdfunding finanzierter Spielentwicklung sinkt.

  • Im letzten Jahr arbeiteten nur 6 Prozent an einem durch Crowdfunding finanzierten Spiel, während aber 42 Prozent angaben, für zukünftige Projekte Crowdfunding nutzen zu wollen.
  • 2015 sind es sogar nur noch 5 Prozent, die Crowdfunding genutzt haben, und nur 34 Prozent der Befragten planen eine Crowdfunding-Kampagne für zukünftige Spiele. "Crowdfunding ist für einen richtigen Geschäftsplan nicht mehr relevant. Nur noch für Marketing und um die Bekanntheit eines Titels zu steigern", so einer der Befragten Spielehersteller.
  • "Ich bin der Meinung, dass wir den Zenit überschritten haben und Crowdfunding-Kampagnen heutzutage sich mehr für einen letzten Marketing-Anstoß vor dem Release eigenen, als für die eigentliche Finanzierung eines Spiels", schrieb ein anderer Befragter. "Die öffentliche Erwartung wie viel eine Spielentwicklung kosten soll ist nicht nur unrealistisch, sie hilft auch nicht."

Die meisten europäischen Entwickler arbeiten nicht an VR-Spielen und wenn doch, wird Oculus Rift bevorzugt:
  • 73 Prozent der Entwickler arbeiten nicht an einem VR-Titel. 22 Prozent gaben an, ein Spiel für das Oculus VR Rift Headset zu entwickeln.
  • Weit abgeschlagen davon landen mit 7 Prozent das Samsung Gear VR Headset, mit 6 Prozent das Sony Morpheus Headset und nur mit 3 Prozent Valves SteamVR System.

Oculus Rift und SteamVR die interessantesten VR Plattformen für europäische Spielehersteller.
  • SteamVP mag laut Umfrage eine eher geringe Rolle spielen, doch scheinen sich europäische Entwickler von der Plattform begeistern zu lassen: Auf die Frage, welche VR Plattform aktuell die interessanteste sei, antworten 52 Prozent 'Oculus VR' und 38 Prozent 'SteamVR'. Für 30 Prozent der Befragten ist keine Plattform interessant.

Europäische Entwickler glauben, dass es langfristig einen wirtschaftlich tragfähigen Markt für VR-Spiele geben wird:
  • Für europäische Entwickler handelt es sich bei Virtual Reality nicht nur um eine Eintagsfliege: 71 Prozent der Befragten glauben, dass sich ein nachhaltiger Markt dafür etablieren wird.
  • "VR ist der nächste Schritt bei immersivem Gaming", schrieb einer der Befragten. "Wir als Gemeinschaft müssen aber einen Weg finden, um VR den Spieler auf eine Art und Weise nahe zu bringen, dass es für die breite Masse interessant wird. Sonst wird es schwierig werden VR weiter zu unterstützen und es so weiterzuentwickeln, dass es wirklich großartig werden wird." Ein anderer Befragter zu Wort: "Ich denke VR wird sich zu einem erfolgreichen Peripherie-Markt für Games entwickeln, aber nicht zu einem eigenständigen Markt, der sich selbst tragen kann."

Die GDC Europe 2015 wird von UBM Tech Game Network ausgerichtet und findet am Montag, den 3. August, und Dienstag, 4. August, im Congress-Centrum Ost in Köln statt. Befragt wurden mehr als 250 europäische Fachleute der Branche, die an GDC Events teilgenommen haben, Gamasutra.com lesen und/oder planen, die GDC Europe 2015 zu besuchen. 29 Prozent der Befragten Firmen und Personen stammen aus Deutschland, 16 Prozent aus Großbritannien, 12 Prozent aus den Niederlanden, 10 Prozent aus Schweden, 6 Prozent aus Finnland und 5 Prozent aus Spanien. Die verbliebenen 22 Prozent setzen sich aus Ländern wie Russland, Norwegen und Polen zusammen. Die Ausrichter der GDC planen eine ähnliche Umfrage im Frühjahr nächsten Jahres vor der GDC in San Francisco. Gamasutra und GDC sind Unterfirmen von UBM Tech.

Quelle: Game Developers Conference, UBM Tech Game Network

Kommentare

muecke-the-lietz schrieb am
maho76 hat geschrieben:
Obwohl diese Aussage aufgrund von Win 10 und dem nicht ganz so großen Erfolg der Xbone (auch wenn die sich eigentlich fantastisch verkauft) durchaus wieder mehr an Gewicht gewinnt.
das Hauptargument (und Basis für win10) dass diese aussage so langsam (seeehr langsam^^) wieder mehr als marketing-blub ist, ist wohl am ehesten der führungsetagenwechsel der letzten jahre. ;)
stimmt. aber das hängt ja irgendwie auch alles ein bisschen zusammen.
maho76 schrieb am
jap, da sitzt jetzt jemand der versteht dass man mit mehr als einer Plattform mehr als einmal Geld verdienen kann. :lol:
Veldrin schrieb am
Und die Portankündigungen oder Remaster-/Remakeankündigungen nicht zu vergessen.
maho76 schrieb am
Obwohl diese Aussage aufgrund von Win 10 und dem nicht ganz so großen Erfolg der Xbone (auch wenn die sich eigentlich fantastisch verkauft) durchaus wieder mehr an Gewicht gewinnt.
das Hauptargument (und Basis für win10) dass diese aussage so langsam (seeehr langsam^^) wieder mehr als marketing-blub ist, ist wohl am ehesten der führungsetagenwechsel der letzten jahre. ;)
muecke-the-lietz schrieb am
Veldrin hat geschrieben:Mein Gott, jeder kann doch machen was er will. Es gibt eben Leute die das maximale Spielerlebnis und Flexibilität wollen (PC) und Leute die einfach nur zocken wollen ohne sich darum zu kümmern, welche Grafikkarten-CPU-Konstellation für konstante 60FPS ausreicht etc. (Konsole). Versteh ich irgendwo, auch wenn ich niemals mich auf eine starre vergleichsweise unflexible Architektur beschränken lassen würde. Und alles mit dem Controller steuern wäre mir persönlich zu stressig. Anderen ist halt das Zusammenstellen eines PCs zu stressig oder zu teuer. Auch das verstehe ich.
Der PC wird wieder beliebter und das ist doch positiv. Davon profitiert jeder. Und Microsoft will den PC auch wieder ernster nehmen. Das glaube ich aber erst, wenn ich es sehe.
Auch wenn du es zum Schluss selber klar stellst, aber hier sei nochmal gesagt. M$ behauptet seit ungelogen mindestens 8 Jahren mindestens einmal Jahr, dass sie sich wieder stärker auf den PC konzentrieren können. Obwohl diese Aussage aufgrund von Win 10 und dem nicht ganz so großen Erfolg der Xbone (auch wenn die sich eigentlich fantastisch verkauft) durchaus wieder mehr an Gewicht gewinnt.
schrieb am

Facebook

Google+