Project CARS 2: Studioleiter erhebt schwere Vorwürfe gegen EA - 4Players.de

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Release:
22.09.2017
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Project CARS 2: Studioleiter erhebt schwere Vorwürfe gegen EA

Project CARS 2 (Rennspiel) von Bandai Namco Entertainment
Project CARS 2 (Rennspiel) von Bandai Namco Entertainment - Bildquelle: Turboduck
In einem Video-Interview von SpotTheOzzie mit Slightly-Mad-Chef Ian Bell (via NeoGAF) erhob der CEO der Project-CARS-Entwickler schwere Vorwürfe gegen Electronic Arts, die sie angeblich kalkuliert vernichten und ihre Technologie stehlen wollten. Dazu hätte ihnen EA nach Need for Speed: Shift und Shift 2 Unleashed angeboten, Shift 3 zu entwickeln, wenn sie mit keinem anderen Publisher zusammenarbeiten und ihnen all ihre nicht lizenzierten Technologien überlassen würden.

Der Vertrag wurde geschlossen, doch bevor sie überhaupt mit der Entwicklung beginnen konnten, hätte EA das Projekt ohne jede Vorwarnung eingestellt und das Studio, das mit keinen anderen Publishern mehr in Kontakt war, fast in den Ruin getrieben. Die eigene Technologie hatte man zwar durch die rechtzeitige Auslagerung an eine Tochtergesellschaft retten und so weiterverwenden können, aber auf EA scheint Ian, der im Interview sehr emotional und ausfallend wurde, seither alles andere als gut zu sprechen zu sein.

Letztes aktuelles Video: The Race is On Launch Trailer


Quelle: NeoGAF
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Kommentare

RVN0516 schrieb am
ronny_83 hat geschrieben: ?
27.09.2017 10:23
Ich frag mich, was EA mit deren Technologien wollte. SMS hat ja nun nichts, was EA nicht auch bei irgendeinem ihrer Entwickler rumliegen hat.
Damals eventuell die Physik Engine/Assests von Unleahed 1 bzw 2.
ronny_83 schrieb am
Ich frag mich, was EA mit deren Technologien wollte. SMS hat ja nun nichts, was EA nicht auch bei irgendeinem ihrer Entwickler rumliegen hat.
Mortimer8701 schrieb am
Und so gesehen ist es fast wieder nachvollziehbar, daß EA dann - als man gemerkt hat, daß die ganze Technologie nicht übernommen werden kann - quasi den Stecker gezogen hat.
Nicht ganz, anders rum. EA zog erst den Stecker und wollte dann die Technologie haben. EA wusste bis dahin nicht, dass sie ausgelagert war, die Gründung der Tochtergesellschaft lief hinter den Kulissen ab.
Usul schrieb am
Mortimer8701 hat geschrieben: ?
26.09.2017 18:32
Bei dem Punkt mit der Technologie wurde Slightly Mad skeptisch.
Das ist der springende Punkt. Sie ahnen, daß sie "gefickt" werden könnten... und gehen den Deal trotzdem ein, weil sie das Geld brauchen können. Dann werden sie "gefickt" (zumindest versucht)... und beschweren sich darüber.
Ich zitiere mich selbst:
Klingt das so, als ob sie von einem ganz normalen Deal ausgegangen sind? Nicht für mich. Stattdessen wußten sie offensichtlich, daß das alles ein bißchen fragwürdig ist - aber die 1,5 Millionnen haben sie sich halt dennoch nicht entgehen lassen.
Und so gesehen ist es fast wieder nachvollziehbar, daß EA dann - als man gemerkt hat, daß die ganze Technologie nicht übernommen werden kann - quasi den Stecker gezogen hat.
Scheiße von EA? Ja.
Erwartbar von EA? Ja.
Haben Ian Bell und seine Leute das vorhersehen können? Ja.
Haben sie den Deal dennoch gemacht? Ja.
Heult Ian Bell jetzt herum? Ja.
Ist das Ganze ein bißchen heuchlerisch und durchschaubare PR? Ja.
Mortimer8701 schrieb am
Ich habe mir das entsprechende Video angesehen, und paar Details ist der Bericht schuldig geblieben.
Zu der Zeit hatte Slightly Mad kein Projekt und da kam EA mit einem Scheck über 1,5Mios ums Eck. Bekannte Randbedingungen: ihr arbeitet nur mit uns, ihr redet nur noch mit uns... und wir wollen eure Technologie, die ihr einsetzen werdet. Bei dem Punkt mit der Technologie wurde Slightly Mad skeptisch. Die im Artikel erwähnte Tochtergesellschaft wurde ohne Wissen von EA gegründet, gehörte zwar komplett Bell, aber war halt nicht mehr Teil von Slightly Mad. Im Video hat Bell dies mit FMOD verglichen: juristisch ist der Fall so, dass das Studio eine Technologie eines Dritten nutzt und EA dann schlecht sagen kann, dass diese Tech nun EA zusteht. Die Tochtergesellschaft sollte die Technologie kostenlos an Slightly Mad lizensieren, war für EA aber nun eine Blackbox, die nicht mehr erreichbar war.
Der Vertrag wurde unterschrieben, und von den 1,5 Mios wurde den Leuten ein Bonus ausgezahlt.
Nun zog EA den Stecker, damit war jede Geldzahlung nichtig. Slightly Mad war somit knapp am Kollaps, Bell verpfändete sein Haus um die Firma am Leben zu halten. Gleichzeitig beharrte EA aber auf dem Herausrücken der Technologie. In diesem Moment war Bell zumindest in der Lage, EA eine lange Nase zu zeigen, weil die Tech ja in einem Drittunternehmen steckte. Auf entsprechende Nachfragen hin wurde EA freundlich gebeten, den eigenen Vertrag doch bitte genau durchzulesen. Während diese Flanke gedeckt war besaß EA jedoch die Dreistigkeit, Bell in etwa das Folgende zu sagen: "Ach übrigens, sag deinen Leuten doch noch, dass sie sich gerne bei uns für Jobs bewerben dürfen." Darüber hinaus wurden Schlüsselpersonen von Slightly Mad direkt kontaktiert, woraufhin drei Leute der prekären Situation wegen tatsächlich zu EA gingen. In der Zwischenzeit sind diese jedoch wieder bei Slightly Mad.
Bell war es am Schluss noch wichtig zu erwähnen, dass er und im Prinzip Slightly Mad eine...
schrieb am

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