Gebrauchte Spiele bei Steam?

Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Morgan, hatte mal wieder eine Zukunftsvision rund um gebrauchte Spiele und die digitale Vertriebsplattform Steam. Diesen Einfall der Marke Glaskugel verkündete er in einem Interview mit NowGamer. So meint Pachter, dass Steam zwar ein toller Service sei, aber es würde die Möglichkeit fehlen, die dort gekauften und an einen Account gebundenen Spiele wieder zu verkaufen. Seiner Vermutung nach werden die Steam-Betreiber solch einen Service in nächster Zeit einführen und diesen mit einer entsprechenden Gebühr versehen. Worauf er seine Erwartungen stützt, wurde in dem Interview nicht thematisiert.

Doug Lombardi von Valve Software (Steam) kommentierte diese Vermutung einen Tag später kurz und knapp: "Falsch. Wir hatten außerdem niemals ein Meeting mit Herrn Pachter. Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen."

"Steam is phenomenal, it's a great service," Pachter explained, "Steam gives gamers enough other stuff so that they don't resent the fact they can't trade in their games. And you know, name all the Steam games that you've purchased that you've traded back in to somebody else for credit. Steam's about to let you do that supposedly, you know like trade and exchange, but they're going to take a fee from it."

"Untrue. We've never had a meeting with Mr Pachter," said Lombardi. "I'm not sure what else there is to say."


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: NowGamer, EuroGamer

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Kommentare

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  • Naja von "gebraucht" kann ja rein Theoretisch überhaupt nicht die Rede sein. Das Produkt was man z.b. einem Freund verkauft ist ja nunmal Neuwertig. Demnach soviel wert wie z.Z. neu erhältlich. Macht ja dann aus Sicht des Käufers wenig Sinn dort zuzuschlagen. Für Steam wäre es zudem  [...] Naja von "gebraucht" kann ja rein Theoretisch überhaupt nicht die Rede sein. Das Produkt was man z.b. einem Freund verkauft ist ja nunmal Neuwertig. Demnach soviel wert wie z.Z. neu erhältlich. Macht ja dann aus Sicht des Käufers wenig Sinn dort zuzuschlagen. Für Steam wäre es zudem ein Verlust. Der Verkäufer will etwas von der Torte abhaben. Wenn der Käufer jedoch gleich bei Steam kauft entsteht kein Verlust. Außerdem ist ein Gebrauchtspiel-Käufer weniger wert als jemand der "Neu" kauft. Rein vom Geschäft her. Ich schätze das man für Spiele bei Steam wohl nie im nachhinein Geld sehen wird. Abgesehen davon hatte ich eh nicht vor ein Steamspiel zu verkaufen, von daher ejaaaal!.
  • Warum nicht? Besser fände ich zwar freies Weiterverkaufen wie auf Konsole nach Entfernen des Titels vom Account, aber das kommt auf dem PC wohl nicht wieder...*seufz*
  • Ich bin leicht verwirrt. Vielleicht verstehe ich auch den Vorgang nicht so ganz und jemand könnte mich aufklären. Wie soll das bitteschön funktionieren? Bei einem Cloud System hat man doch keinen reelen Gegenstand, welcher einen Verschleiß aufweisen würde. Bei Daten gibt es kein Zustand  [...] Ich bin leicht verwirrt. Vielleicht verstehe ich auch den Vorgang nicht so ganz und jemand könnte mich aufklären. Wie soll das bitteschön funktionieren? Bei einem Cloud System hat man doch keinen reelen Gegenstand, welcher einen Verschleiß aufweisen würde. Bei Daten gibt es kein Zustand "gebraucht". Wenn jemand seine Lizent verkauft, dann ist diese Lizenz genauso viel Wert wie eine Neue. Der Publisher würde aus dieser Situation weniger "Neue" Lizenzen verkaufen. Jemand, der Marktanalyse betreibt sollte sich dessen klar sein.