Valve führt Tauschbasar ein

Auf dem Team Fortress 2-Blog stellt Valve mit Steam Trading eine neue Funktion der eigenen Online-Plattform vor. Über jenes Feature sollen Steam-Nutzer In-Game-Items und Spiele (die als Steam-Geschenk vorliegen) tauschen können.

Was und wie getauscht wird, bleibt den Nutzern überlassen. Regionale Beschränkungen gebe es dabei nicht, so Valve. Wer ein Spiel von einer anderen Person bekommen hat, könne es selbst nutzen - oder weiter damit handeln. Vom Handel ausgeschlossen sind Spiele, die die Nutzer für sich selbst erworben haben - ein Gebrauchtmarkt ist Steam Trading also nicht. Hinsichtlich tauschbarer In-Game-Gegenstände ist man derzeit auf das beschränkt, was Team Fortress 2 zu bieten hat. Laut der offiziellen FAQ soll auch Portal 2 demnächst integriert werden. In den kommenden Monaten sollen dann auch diverse Spiele von Drittherstellern den Basar mit ihren Items erweitern.

Steam Trading befindet sich momentan noch im Betatest. Wer mitmischen will, muss das Ganze in den Steam-Einstellungen aktivieren. Getauscht werden kann derzeit mit Personen im Gruppen-Chat und Leuten aus der eigenen Freundesliste.
Autor: Julian Dasgupta

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Kommentare

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  • Ragnar1986 schrieb:
    Viel besser wäre aber wirklich ein Gebrauchtspielebasar. Das komplette reale Leben soll laut Politik mit allen Rechten und Pflichten auf das Internet übertragen werden. Warum dann nicht auch mit gebrauchter (Soft)ware?
    Weil die  [...]
    Ragnar1986 schrieb:
    Viel besser wäre aber wirklich ein Gebrauchtspielebasar. Das komplette reale Leben soll laut Politik mit allen Rechten und Pflichten auf das Internet übertragen werden. Warum dann nicht auch mit gebrauchter (Soft)ware?
    Weil die Spiel-Lizenzen laut EULA in den meisten Fällen nicht weiterveräußerbar sind. Vor der Zeizt der Online-Aktivierungen hatten die Publisher bloß noch nicht die Möglichkeit, dies auch durchzusetzen. Bei eBay etc. handelt man genaugenommen also nur die Datenträger, nicht die dazugehörige Lizenz. Da man die Titel dann aber auch spielen kann, fällt das in den mesten Fälle nicht auf. [spoiler]Bevor wieder das "Das EULA ist in DE aber ungültig" Geblubber kommt]
  • Damit wäre ein weiterer ständig aufgeführte Punkt von Steamverachtern abgehakt! Finde ich echt gut.
  • Also ich denke, bei einzelnen Ausnahmen ist es kein Problem ne Retailfassung zu haben, die noch dazu immer preiswerter ist. Zu dem DVD-muss-im-Rechner-sein-Problem gibts ja auch ne Lösung. ;)