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Steam: Account-, Shop- und Sicherheitsprobleme am 1. Weihnachtsfeiertag; Statement von Valve Software liegt vor

Steam (Sonstiges) von Valve Software
Steam (Sonstiges) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
Aktualisierung vom 31. Dezember 2015, 00:05 Uhr:

Valve Software hat mittlerweile ein offizielles Statement zu den Steam-Problemen am 25. Dezember 2015 veröffentlicht. Sie entschuldigten sich für die entstandenen Probleme bei den betroffenen Personen und für die Downtime des Steam-Stores. Laut Valve führte ein Konfigurationsfehler dazu, dass einige Benutzer die Shop-Seiten sehen konnten, die für andere Benutzer generiert wurden. Zwischen 11.50 und 13.20 Uhr (PST) konnten ungefähr 34.000 angeforderte Seiten, die sensible persönliche Informationen enthalten konnten, von anderen Usern angesehen werden. Zu den persönlichen Informationen gehörten u.a. Adresse, die letzten vier Ziffern der Steam Guard Telefonnummer, der Transaktionsverlauf, die letzten zwei Zahlen der Kreditkarte und/oder die E-Mail-Adresse. Valve stellt klar: Es waren keine Passwörter, keine vollständigen Kreditkartennummern und keine Daten zu sehen, die entweder zum Login oder zum Kauf genutzt werden konnten. Zusammen mit dem Server-Betreiber möchte Valve Software dem Problem weiter auf den Grund gehen.

Das Statement im Originaltext: "On December 25th, a configuration error resulted in some users seeing Steam Store pages generated for other users. Between 11:50 PST and 13:20 PST store page requests for about 34k users, which contained sensitive personal information, may have been returned and seen by other users.

The content of these requests varied by page, but some pages included a Steam user’s billing address, the last four digits of their Steam Guard phone number, their purchase history, the last two digits of their credit card number, and/or their email address. These cached requests did not include full credit card numbers, user passwords, or enough data to allow logging in as or completing a transaction as another user.

If you did not browse a Steam Store page with your personal information (such as your account page or a checkout page) in this time frame, that information could not have been shown to another user.

Valve is currently working with our web caching partner to identify users whose information was served to other users, and will be contacting those affected once they have been identified. As no unauthorized actions were allowed on accounts beyond the viewing of cached page information, no additional action is required by users.

How it happened

Early Christmas morning (Pacific Standard Time), the Steam Store was the target of a DoS attack which prevented the serving of store pages to users. Attacks against the Steam Store, and Steam in general, are a regular occurrence that Valve handles both directly and with the help of partner companies, and typically do not impact Steam users. During the Christmas attack, traffic to the Steam store increased 2000% over the average traffic during the Steam Sale.

In response to this specific attack, caching rules managed by a Steam web caching partner were deployed in order to both minimize the impact on Steam Store servers and continue to route legitimate user traffic. During the second wave of this attack, a second caching configuration was deployed that incorrectly cached web traffic for authenticated users. This configuration error resulted in some users seeing Steam Store responses which were generated for other users. Incorrect Store responses varied from users seeing the front page of the Store displayed in the wrong language, to seeing the account page of another user.

Once this error was identified, the Steam Store was shut down and a new caching configuration was deployed. The Steam Store remained down until we had reviewed all caching configurations, and we received confirmation that the latest configurations had been deployed to all partner servers and that all cached data on edge servers had been purged.

We will continue to work with our web caching partner to identify affected users and to improve the process used to set caching rules going forward. We apologize to everyone whose personal information was exposed by this error, and for interruption of Steam Store service."


 Aktualisierung vom 26. Dezember 2015, 11:22 Uhr:

Valve Software hat gegenüber Kotaku und GameSpot ein Statement zu den Problemen bei Steam (siehe unten) veröffentlicht. Das Unternehmen schreibt: "Steam ist wieder online und funktioniert ohne bekannte Probleme. Als Folge einer Konfigurationsänderung am heutigen Tag erlaubte ein Caching-Problem, dass einige Benutzer zufällige Seiten für weniger als eine Stunde zu sehen bekamen, die für andere Nutzer erzeugt wurden. Dieses Problem wurde behoben. Wir glauben, dass keine unautorisierten Aktionen, bis auf die Betrachtung der Informationen auf der Cache-Seite, auf den Konten der betroffenen Nutzer möglich waren. Weitere Maßnahmen seitens der Nutzer sind nicht erforderlich."

Ursprüngliche Meldung vom 26. Dezember 2015, 02:05 Uhr:

Am Freitagabend traten (nach einer Downtime am Nachmittag) schwerwiegende Probleme bei der digitalen Vertriebsplattform Steam auf. Die Probleme betrafen vor allem den in Steam integrierten Shop und den Account-Bereich. Abgesehen davon, dass im Store oftmals eine falsche Sprache angezeigt wurde, konnten bei den "Account-Details" die Daten von anderen Leuten eingesehen werden; GameSpot berichtet, dass dort sogar die Daten von mehreren Personen aufgeführt waren. Zu diesen Daten gehörten z.B. die E-Mail-Adresse, das verfügbare Steam-Wallet-Guthaben, Teile der Handynummer (bei Mobile-Authentifikation) und die Transaktions-Geschichte (also welche Titel wie gekauft wurden). Von den Kreditkarten-Nummern sollen die letzten beiden Ziffern sichtbar gewesen sein, hieß es später. Nach 23 Uhr war Steam dann knapp eine Stunde nicht erreichbar. Danach war der Shop wieder verfügbar. Auch die benannten Probleme traten im Anschluss nicht mehr auf.

Die Betreiber der Community-Website SteamDB, die nicht mit Valve Software in Verbindung stehen, raten dazu, den PayPal-Account von Steam zu trennen (sofern die Zahlungsdaten gespeichert wurden), dies aber nicht bei Steam, sondern direkt bei PayPal zu erledigen. Zugleich schätzen die SteamDB-Betreiber, dass die Probleme nichts mit dem angedrohten Hacker-Angriff zu tun hätten (wir berichteten), sondern auf ein Datenbank-Caching-Problem zurückzuführen seien. Zugleich wird geraten, Steam momentan nicht zu verwenden und auf keine Steam-URLs zu klicken. Eine Stellungnahme von Valve Software steht noch aus.


Quelle: GameSpot, NeoGAF, Reddit, SteamDB, allestörungen

Kommentare

sphinx2k schrieb am
Na ja sonst gab es immer die Tagesdeals die sind diesmal gar nicht vorhanden. Von daher fehlt mir zumindest der Spaß des Täglich reinschnupperns ob es was neues tolles gibt.
JCD schrieb am
Jazzdude hat geschrieben: Jo der Sale war nicht auf dem gleichen Niveau wie letztes mal. Mein Geldbeutel bedankt sich aber.
CS:GO und 2 (hervorragende) DLC's für Alien Isolation. Bisher noch unter 10 Euro, darf gerne so bleiben. :)

jo die preise waren grösstenteils mal wieder bombe. das ist ja meistens so aber irgendwie langweilig. ich hab mich so ein bissel auf den sale gefreut aber diesmal, eher kurz reingucken ja , nein , vielleicht, doch auf die liste, nochmal überlegen. :)
dx1 schrieb am
sabienchen hat geschrieben:
dx1 hat geschrieben:
ChrisJumper hat geschrieben:Steam, Adminrechte
Ich muss wohl eine ganz spezielle Version von Steam haben, welches ohne Adminrechte läuft und die Spiele auch ohne diese Rechte laufen lässt.
wenn eine Software in Systempfade bzw. MaschinenPfade schreibt so ist dies nur mit erhöhten Rechten möglich.
d.h. nicht dass der Anwender die Software mit admin Rechten starten muss, das kann z.B. auch einfach über einen installierten im Systemkontext laufenden Dienst möglich sein.
Ah, P:\Games\_Steam ist dann wohl mein Schlüssel zum Glück. Ich hatte Steam nie in C:\Program Files installiert, wovon ja in Nutzerforen auch schon seit mehreren Jahren abgeraten wird.
sabienchen schrieb am
dx1 hat geschrieben:
ChrisJumper hat geschrieben:Steam, Adminrechte
Ich muss wohl eine ganz spezielle Version von Steam haben, welches ohne Adminrechte läuft und die Spiele auch ohne diese Rechte laufen lässt.
Hab zwar schon lange kein Steam mehr benutzt und daher keine ahnung.. aber generell gilt:
wenn eine Software in Systempfade bzw. MaschinenPfade schreibt so ist dies nur mit erhöhten Rechten möglich.
d.h. nicht dass der Anwender die Software mit admin Rechten starten muss, das kann z.B. auch einfach über einen installierten im Systemkontext laufenden Dienst möglich sein. (also bspw. wie bei antivirussoftware)
Hieraus resultiert, dass eine Anwendung die im Userkontext läuft über diesen Dienst sehrwohl administrative Aufgaben mit erhöhten Rechten erledigen kann.
dx1 schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben:Steam, Adminrechte
Ich muss wohl eine ganz spezielle Version von Steam haben, welches ohne Adminrechte läuft und die Spiele auch ohne diese Rechte laufen lässt.
schrieb am

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