Tyranny: Zaubersprüche können in dem Rollenspiel selbst zusammengestellt werden; übersichtlichere Kämpfe als in Pillars of Eternity und legendäre Waffen - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Rollenspiel
Release:
10.11.2016
10.11.2016
10.11.2016
 
Keine Wertung vorhanden
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Tyranny
85

“Wer Entscheidungen mit Konsequenzen und Abenteuer à la Planescape Torment mag, wird von Tyranny sehr gut unterhalten.”

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Tyranny: Zaubersprüche können in dem Rollenspiel selbst zusammengestellt werden; übersichtlichere Kämpfe und legendäre Waffen

Tyranny (Rollenspiel) von Paradox Interactive
Tyranny (Rollenspiel) von Paradox Interactive - Bildquelle: Paradox Interactive
Das klassische Rollenspiel Tyranny von Paradox Interactive und Obsidian Entertainment wird wie Pillars of Eternity auf pausierbare Echtzeit-Kämpfe setzen - abermals mit einer Party, die man entweder eigenhändig kontrollieren oder vom Computer steuern lassen kann (bessere KI wird versprochen). Im Gegensatz zu Pillars of Eternity umfasst die eigene Party maximal vier Mitglieder und nicht sechs Charaktere, damit man nicht so schnell den Überblick über das Geschehen verliert.

Bei Tyranny darf man zudem seine Zaubersprüche mit einem Runen-Baukastensystem selbst zusammenstellen. Solch ein Zauber besteht aus drei Bausteinen: Kern, Ausprägung und Akzent. Das Siegel bildet den Kern eines Zaubers. Mit dem "Sigil of Fire" könnte man z.B einen klassischen Feuerball-Zauber erstellen. Das Siegel der Illusion sorgt für Verwirrung, während das "Sigil of Force" die Gegner zu Boden werfen kann. Das "Sigil of Life" hingegen bildet die Grundlage für Heilsprüche. Mit dem "Sigil of Vigor" lassen sich Stärkungseffekte erstellen. Ist das Fundament gelegt, darf man sich um die Ausprägung kümmern und damit festlegen, wie der Zauber ausgeführt wird. So kann man den grundlegenden Feuerzauber zu einem Feuerball formen, der ein Ziel trifft - oder zu einem zirkularen Feuer-Flächeneffekt auf dem Boden oder zu einem Feuerring, der um den Gegner herum entsteht. Das dritte und letzte Element sind die Akzente, mit denen der Zauberspruch modifiziert werden kann. Die Reichweite oder Dauer des Effekts kann damit erhöht werden. Auch ein Betäubungseffekt lässt sich hinzufügen. Nach dem Abschluss der Erstellung wird der Zauberspruch ausführlich beschrieben und erfordert je nach gewählter Zusammenstellung einen bestimmten "Lore-Skill", den die Charaktere mitbringen müssen, um ihn einzusetzen. So ist ein Feuerball z.B. deutlich einfacher als ein Feuerring zu zaubern. Neben den besagten Feuersprüchen lassen sich ebenfalls Heilungsauren oder giftige Wolken erstellen.

Welche Ausprägung soll der Feuerzauber haben? Hier wird ein Feuerball erstellt. Details zum geplanten Zauber wie Abklingzeit, Reichweite, Schaden und Co. werden ebenfalls angezeigt.
Welche Ausprägung soll der Feuerzauber haben? Hier wird ein Feuerball erstellt. Details zum geplanten Zauber wie Abklingzeit, Reichweite, Schaden und Co. werden ebenfalls angezeigt.

Ansonsten möchte Tyranny mit klassischen Dungeons punkten, in denen es reichlich Schätze zu erbeuten und Gegner zu bekämpfen gibt. In den "Verliesen" sind jedoch diverse Fallen versteckt, die manche Charaktere mit ihren entsprechenden Fähigkeiten erkennen und ausschalten können. Auch Rätsel gilt es lösen und Hinterhalte zu überstehen. Bei besagten Hinterhalten können die "Artefakte" lebensrettend sein. Dies sind legendäre Waffen oder Ausrüstungsgegenstände, die den Charakteren zusätzliche Fertigkeiten oder Effekte verliehen können. Darüber hinaus gewinnt das Artefakt mit der Zeit an Macht, je häufiger es eingesetzt wurde und je mehr "Ruhm" man mit ihm erzielt hat.

Derzeit ist es geplant, dass das Rollenspiel noch in diesem Jahr für PC erscheinen wird. In der Welt von Tyranny kam es zu einem großen Krieg zwischen Gut und Böse. Aus dem Konflikt gingen die Bösen unter dem Anführer "Kyros the Overlord" als Sieger hervor. In der frei erkundbaren und ziemlich düsteren Welt übernimmt man die Rolle eines "Fatebinders", der als Richter und Henker dem despotischen Anführer dient. In einer nicht-linearen Geschichte muss man verschiedene Aufgaben bewältigen und kann dabei mehrere Lösungswege beschreiten, die sich wiederum unterschiedlich auf die Spielwelt auswirken werden. So kann man für "Gerechtigkeit" sorgen und die Loyalität der Bevölkerung gegenüber dem Anführer sicherstellen oder einfach Angst und Schrecken verbreiten. Auf Basis der getroffenen Entscheidungen, die u.a. die Bevölkerung und die verschiedenen Fraktionen der Armee von Kyros beeinflussen werden, wird man sich einen Ruf erarbeiten. Die Entwickler versprechen, dass die Auswirkungen auf die Spielwelt so drastisch sein sollen, dass sich die Welt jedes Mal verändern würde, wenn man Tyranny spielt.

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)

Screenshot - Tyranny (Linux)


Letztes aktuelles Video: Entwickler-Tagebuch 2 Artistry in the Game


Kommentare

MrLetiso schrieb am
Marobod hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Wenn man keine Überraschungen will, wählt man halt nur Lawful-Chars für die Party aus. Wer's richtig unvorhersehbar bis haarscharf vor dem Plotstopper haben will (Ja, das ist meine Axt im Kopf dieses wichtigen NPCs, und?), stellt sich eine Party nur aus Chaos-Leuten zusammen. Heidewitzka!
Das AD&D-Alignement-System mit der Kraft moderner KI-Algorithmen in einer OpenWorld verbinden. Na, werte Entwickler? Wer möchte der Erste sein? Oder muss ich selber ein Kickstarter-Projekt aufziehen, so ganz ohne Ahnung und Team, aber viel Geld haben wollend?

Ich wuerd n ? geben :D

100 von mir :lol:
Marobod schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
MrLetiso hat geschrieben:Ich sitze gerade wie ein Idiot grinsend vor dem Monitor ob des bloßen Gedankens daran :mrgreen:

Wenn man keine Überraschungen will, wählt man halt nur Lawful-Chars für die Party aus. Wer's richtig unvorhersehbar bis haarscharf vor dem Plotstopper haben will (Ja, das ist meine Axt im Kopf dieses wichtigen NPCs, und?), stellt sich eine Party nur aus Chaos-Leuten zusammen. Heidewitzka!
Das AD&D-Alignement-System mit der Kraft moderner KI-Algorithmen in einer OpenWorld verbinden. Na, werte Entwickler? Wer möchte der Erste sein? Oder muss ich selber ein Kickstarter-Projekt aufziehen, so ganz ohne Ahnung und Team, aber viel Geld haben wollend?

Ich wuerd n ? geben :D
Kajetan schrieb am
MrLetiso hat geschrieben:Ich sitze gerade wie ein Idiot grinsend vor dem Monitor ob des bloßen Gedankens daran :mrgreen:

Wenn man keine Überraschungen will, wählt man halt nur Lawful-Chars für die Party aus. Wer's richtig unvorhersehbar bis haarscharf vor dem Plotstopper haben will (Ja, das ist meine Axt im Kopf dieses wichtigen NPCs, und?), stellt sich eine Party nur aus Chaos-Leuten zusammen. Heidewitzka!
Das AD&D-Alignement-System mit der Kraft moderner KI-Algorithmen in einer OpenWorld verbinden. Na, werte Entwickler? Wer möchte der Erste sein? Oder muss ich selber ein Kickstarter-Projekt aufziehen, so ganz ohne Ahnung und Team, aber viel Geld haben wollend?
MrLetiso schrieb am
Kajetan hat geschrieben:Ja, das tolle Gefühl eines 40er-Raids von WoW, wenn man als Raid-Leader nach dem Wochenende 30 Jahre älter geworden ist, weil "die sind alle so blöd und ich bin ihr Chef *schluchz*", auch in einem SP-Rollenspiel.
Nein, ohne Scheiß jetzt, das hätte manchmal was. Der herbe Wahnwitz unvorhersehbarer Party-Interaktion, bei der Leroy Jenkins nur das Harmloseste ist, was einem passieren kann :)

Ich sitze gerade wie ein Idiot grinsend vor dem Monitor ob des bloßen Gedankens daran :mrgreen:
Marobod schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Marobod hat geschrieben:Ich wuerd gern mal mehr als 6 Partymember haben, wenn man so ne bande an Soeldnern anfuehrt, das haette was (Mount & Blade Warband kann da was machen :D)

Ja, das tolle Gefühl eines 40er-Raids von WoW, wenn man als Raid-Leader nach dem Wochenende 30 Jahre älter geworden ist, weil "die sind alle so blöd und ich bin ihr Chef *schluchz*", auch in einem SP-Rollenspiel.
Nein, ohne Scheiß jetzt, das hätte manchmal was. Der herbe Wahnwitz unvorhersehbarer Party-Interaktion, bei der Leroy Jenkins nur das Harmloseste ist, was einem passieren kann :)

:D
Aber es waere sicherlich auch spaßig, man sieht es doch in vielen Filmen und Buechern,wenn da Gruppen unterwegs sind mit mehr als 10 Leuten, was auch logisch ist, - hab zB nie verstanden,wieso bei Dragon Age Origins, nur 4 Leute gleichzeitig kaempfen durften, waehrend man insgesamt zu 12t war, ich mein,wer is so debil und geht in einem solchen Bedrohungszenario mit nem Klappstuhl an den Rand des Gefechtes und schaut zu ?
Ja es gibt die Situationen,wo der Held sagt " wartet, der gehoert mir", aber hey, sonst? man will doch alles so einfach wie nur irgendmoeglich haben, wenn man den boesen Supergegner umlegen will O.o
:D
Ist den Entwicklern aber denke ich zuviel Dynamik und Interaktion.
Wobei , bei einer streng hierarchisierten Truppe waere es etwas eifnacher , als wenn alle versuchen gleichwertig zu sein :D
schrieb am

Facebook

Google+