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A Maze. : "Kindness is Power: Loving your enemies" - Vortrag über gewaltfreies Spieldesign

A Maze. (Events) von A MAZE. GmbH
A Maze. (Events) von A MAZE. GmbH - Bildquelle: A MAZE. GmbH
Auf der A Maze. 2016 sprach Jay Tholen, Entwickler des Point&Click-Adventures Dropsy, über die Vorteile von gewaltfreiem Spieldesign.

Protagonist Dropsy ist ein behinderter, liebevoller Clown, der kein anderes Ziel verfolgt als seinen Mitmenschen zu helfen. Diese reagieren jedoch zunächst sehr abweisend auf den kuriosen Clown und wollen nichts mit ihm zu tun haben. Anstatt zu schmollen oder sie zu vermöbeln, findet Dropsy zahlreiche Mittel und Wege, um die Probleme der Stadtbewohner zu lösen.

Jay Tholen betonte, dass Dropsy jegliche Gegenstände findet oder geschenkt bekommt, anstatt sie wie in vielen anderen Point&Click Adventures zu stehlen. Es war ihm wichtig, einen durch und durch „guten“ Charakter zu erschaffen, der in jedem Menschen das Gute sieht, obwohl er zunächst von allen Hass erfährt. Auch andere Charaktere wie die Kirchenpredigerin sollten nicht einfach karikiert, sondern als wertvolle Menschen mit Tiefgang dargestellt werden. Tholen habe sich von der biblischen Idee inspirieren lassen, dass man Böses mit Gutem überstehen soll.


Auch die Rätsel wurden so miteinander verknüpft, dass sich die altruistischen Taten wie ein roter Faden durch das Spiel ziehen. Dropsy erhält bei der Armenspeisung in der Kirche ein Sandwich, das er wiederum einer Obdachlosen schenkt. Dabei findet er einen Schlüssel, der ein verschlossenes Kirchenfenster öffnet und der depressiven Kirchenpredigerin den Blick auf die Obdachlose ermöglicht. Berührt von ihrem Leid lässt sie zukünftig Obdachlose in der Kirche schlafen und findet zurück zu ihrer Freude am Helfen.

Tholen berichtete, dass er große Sorge hatte, dass sein freundlicher Clown noch vor der Veröffentlichung mit vielen Vorurteilen zu kämpfen haben wird. Deshalb ließ er alle Trailer so glücklich wie möglich gestalten. Leider verbinden die meisten nach wie vor einen Clown mit gruseligen Wesen wie etwa aus Stephen Kings Romanen und Dropsy wurde mit Schlagzeilen wie „A messed up game where you play a clown“ (Kotaku) und zahlreichen Twitter-Einträgen über Clown-Hass abgestraft.


Ironischerweise wurde Dropsy nicht nur von den fiktiven Charakteren im Spiel, sondern auch von zahlreichen Menschen in der Realität verurteilt. Die positiven Reaktionen nach dem offiziellen Release des Spiels seien für Tholen jedoch ein Zeichen, dass Gamedesign ohne jegliche Gewalt und Gesetzesbrüche spannende Geschichten erzählen und die Leute berühren kann. Sogar wenn es um einen gruseligen, dicken Clown geht, der nur anhand von Symbolen kommuniziert.

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