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Action-Adventure
Entwickler: Appeal Studio
Release:
03.2017
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Outcast - Second Contact: Soundtrack des Klassikers und die deutsche Stimme von Manfred Lehmann sind wieder mit dabei; technische Grundlage noch verbesserungsbedürftig

Outcast - Second Contact (Action) von Bigben Interactive
Outcast - Second Contact (Action) von Bigben Interactive - Bildquelle: Bigben Interactive
Auf der gamescom 2016 konnte ich einen kurzen Blick auf das Remake Outcast - Second Contact bei Publisher Bigben Interactive werfen. Appeal Studio (Entwickler) zeigte die nun auf Polygonen basierende Welt Adelpha, die sie exakt nach dem Vorbild aus dem Jahr 1999 gestaltet haben - etwaige Bugs und Probleme wollen sie entfernt haben. Während die außerirdische Umgebung durchaus vertraut aussah, farbintensiver wirkte, eine höhere Sichtweite sowie eine Physik-Engine mit sich am Horizont bewegenden Planeten bot, fielen in der vorgespielten Alpha-Version vor allem hakelige und ungelenke Animationen auf - gerade in den Kämpfen. Gespräche/Dialoge zeigten gleichermaßen Verbesserungsbedarf hinsichtlich Inszenierung, Kamera-Positionierung, Mimik, Gestik und Co. Aber bis zur Veröffentlichung der "Full-HD-Remakes des Open-World-Abenteuers" im März 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One ist noch Zeit.

Auf Nachfrage, ob man mit neuen Inhalten rechnen könne oder es gar neue Bereiche zu erforschen geben werde, antworteten die Entwickler lediglich ziemlich unkonkret und sprachen davon, dass die ursprüngliche Welt 1:1 nachgebildet wurde, es aber "einige neue Geheimnisse" zu entdecken geben würde. Auf eine neue Insel oder ein neues Areal sollte man sich besser nicht einstellen. Beibehalten wollen die Entwickler die außerirdischen Sprachen - ein Glossar/Lexikon mit entsprechenden Begriffen war im Interface ebenfalls zu sehen. Überarbeitet werden sollte zudem die Minikarte, die zwar hilfreich, aber enorm unschön aussieht.

Gute Nachrichten kommen hingegen von der akustischen Front. Sowohl der hervorragende orchestrale Soundtrack des Originals als auch die deutsche Stimme von Cutter Slade (Manfred Lehmann) werden wieder mit von der Partie sein. Ob die Sprach- und Musik-Aufnahmen erneut durchgeführt wurden oder das Original-Material verwendet wird, ist unklar. Sollte Outcast - Second Contact ein Erfolg werden, dürften die Chancen für Outcast 2 ganz gut aussehen, hieß es abschließend von den Entwicklern. Eine konkrete Einschätzung ließ die gezeigte Version nicht zu.

Screenshot - Outcast - Second Contact (PC)

Screenshot - Outcast - Second Contact (PC)

Screenshot - Outcast - Second Contact (PC)

Screenshot - Outcast - Second Contact (PC)

Screenshot - Outcast - Second Contact (PC)



Kommentare

Mr. Hunter schrieb am
TaLLa hat geschrieben:Nice Lehmann wie im ersten Teil, hat damals die ganze Sache deutlich aufgewertet.
Mr. Hunter hat geschrieben:Das ist doch gerade üblich. FF X, The Last of Us, GTA, Biohazard etc. Leider wird nür ein bisschen rumgeschraubt und fertig.
Es wäre besser, wenn sich alle das Remake zu Resident Evil auf dem GC als Vorbild nehmen würden. So hat ein Remake auszusehen.

Da muss sich wohl einer mit den Begriffen: Remaster, Remake und Reboot mal genauer befassen bevor er hier wild rumpostet. Schade, dass es Open Outcast einfach nicht gebacken bekommt, zum Remake wäre das ein schöner Nachfolger.

Nein eigentlich nicht. Vielmehr sollten Spielefirmen nicht immer mit buzzwörtern umsich schmeißen. Mir ist durchaus bewusst, welche Bedeutung die Begriffe haben. Dummerweise machen die Publisher in der Regel keinen Unterschied und verlangen immer Vollpreis.
Todesglubsch schrieb am
nepumax hat geschrieben:Zumal nicht nur Spieleinhalte aus dem Singleplayer, sondern auch eigens für das Spiel gemachte "Filmszenen" als Outtakes "gedreht" und synchronisiert wurden. Ich wüsste nicht, dass es sowas schon jemals zuvor oder danach gegeben hätte.

Danach: Bard's Tale von InXile hatte sowas. Von unfreiwilligen Abstürzen bis hin zu Handys die während der Produktion klingelten.
NoCrySoN schrieb am
Großartig diese Outtakes, kannte ich auch noch nicht. :Blauesauge:
nepumax schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:Wie dem auch sei: Lehmann war damals was besonderes, weil damals eine gute dt. Synchro wirklich noch Seltenheit war. Und wenn dann für ne Synchro auch noch ein echter Promi besetzt wurde, dann war der Jubel groß. Gleiches übrigens auch bei Silver. Infogrames hat zu der Zeit wirklich gutes Gespür für Synchros bewiesen - bevor sie sich in Atari umbenannt haben und alle Titel kostengünstig in Frankreich vertont haben. *brrr*

Zumal nicht nur Spieleinhalte aus dem Singleplayer, sondern auch eigens für das Spiel gemachte "Filmszenen" als Outtakes "gedreht" und synchronisiert wurden. Ich wüsste nicht, dass es sowas schon jemals zuvor oder danach gegeben hätte.
Eisenherz schrieb am
Damals haben wir Outcast auf dem Pentium 1 mit 10 FPS gezockt, und heute jammert man über 30! Es lief Scheiße, aber es lief und man konnte damit vor seinen Freunden angeben! Geile Zeit! \o_o/
schrieb am

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